Bewundernswert, wo auch immer
Prachtvoll bist zu schauen im Ballsaal, wenn du in dunklem lockig geringelten Haar, weiße Camelie, prangst. Vornehm bist du und stolz, und ein jeder, wenn er dich anschaut, muß dich bewundern. (Hannes Trojan, 1837)
Prachtvoll bist zu schauen im Ballsaal, wenn du in dunklem lockig geringelten Haar, weiße Camelie, prangst. Vornehm bist du und stolz, und ein jeder, wenn er dich anschaut, muß dich bewundern. (Hannes Trojan, 1837)
Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 10 e-moll op. 93 (aus dem Programmheft) Ein Erlebnis – fast ohne Hustenbeiträge ;)
Julian arbeitet als Tierarzt in einer Notfallambulanz, als er nach zehn Jahren Judith, seine erste große Liebe, wiedertrifft und sie kaum wiedererkennt. Sie bringt ihm einen Uhu, den er einschläfern muss. „Du, Judith, da ist nichts zu machen.“ „Ich habe es fast befürchtet“, sagte sie. Diese Sätze beziehen sich vordergründig auf den Uhu, sind letztendlich aber auch das Fazit ihrer langjährigen Freundschaft, die vor zehn Jahren zu Ende gegangen ist. Da war Julian 22 Jahre, Student und damit beschäftigt, erwachsen…
Schlank und schön – mit rotem Innenfutter und passendem Lesebändchen – ist dieser Roman. Schlank sind auch die langen Beine und Fesseln auf dem Cover. Schon der Anblick des Buches ein Genuss. Das Lesen ist dann ebenfalls Genuss pur, das Lesebändchen ist fast überflüssig, da man diese faszinierend geschriebende Liebesgeschichte nahezu in einem Rutsch liest. Und die beginnt so: „Es war der schönste Tag im Leben des Postboten. Sein Telefon begann in dem Moment zu klingeln und zu vibrieren, als…
Im Garten hat das Frühjahr bereits begonnen: Christrosen, Krokusse blühen Hyazinthen-, Tulpenblätterspitzen lugen ein wenig aus der Erde Rosen, Hortensien schlagen aus Vögel sind lautstark zwitschernd auf der Suche nach Nistmöglichkeiten Frühlingsblumen werden gekauft Die Menschen lächeln wieder mehr Die Eissaison ist eröffnet Und ich warte noch auf die Rückkehr der Zugvögel, deren Route sie hoffentlich auch dieses Jahr wieder über mein Haus führt. (© mona lisa)
Die Fotografin Rebecca Winter hat Geldsorgen. Lange hatte sie von den Einnahmen eines ihrer Fotos leben können. Doch sie hat den Zenit ihrer Karriere als Fotografin offensichtlich überschritten. Ihr Name ist nicht mehr in aller Munde. Sie mietet sich in einem kleinen, preiswerten Haus auf dem Lande ein, um ihr teures Appartement in New York zu vermieten, von der Differenz zu leben und noch ihre alten Eltern zu unterstützen. Täglich überprüft sie sorgenvoll ihr Konto, unternimmt Wanderungen – die Kamera…
Das Lesen des Romans zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Er kommt mit einer Leichtigkeit, mit Humor, feiner Ironie, Wortspielen und Neologismen daher, die einen durch den Roman tragen, unterhalten und gute Laune machen. Vier in Paris lebende, ältere Männer – Alain, Ramon, Charles und Caliban – sind allesamt auf der Suche nach guter Laune, nach Aufmerksamkeit und der Frage, worin eigentlich (noch) ihre Bedeutung liegen könne. So unterschiedlich sie sind, eint sie doch die Frage, wie, wo sie fündig…