Volker Kutscher, Märzgefallene
„Märzgefallene“ ist Gereon Raths fünfter Fall und beginnt zunächst ziemlich unspektakulär: „Der Mann saß an einem stählernen Pfeiler im Schatten der Hochbahntrasse, das Kinn auf die Brust gesunken, als sei er nur kurz eingenickt. Man hätte denken können, er schlafe seinen Rausch aus, so kauerte er da, in einem alten geflickten Soldatenmantel, in Wickelgamaschen und löchrigen Handschuhen, eine dicke Wollmütze auf dem Kopf.“ Es ist ein obdachloser Stadtstreicher, der offensichtlich schon Tage daliegt, ohne dass es jemandem aufgefallen wäre. Böhm,…