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Kategorie: Zitate

Farbenrausch

Farbenrausch

Ich möchte das Rauschende, Volle, Erregende der Farbe geben, das Mächtige. (Paula Modersohn-Becker) Manchmal braucht’s das Farbenmächtige gegen die Tristesse da Draußen, die kaum noch erkennen lässt, dass (Hoch) Sommer ist. Wenn man dann allerdings genauer hinzuschauen vermag, finden sich dennoch Regenschönheiten, die faszinieren. Und der Tag ist „gerettet“.

Gefühlte Gefühle

Gefühlte Gefühle

„Wie leicht, wie luftig ein gefühltes Gefühl ist – wie schwer ein verdrängtes. Magnetgleich zieht es seinesgleichen an, und Trauben ähnlicher Gefühle, eigene und fremde, heften sich daran.“ (Safi Nidiaye)

Theater

Theater

Was schiert mich das Theater! Unsere kühneTagtäglichkeit erreicht’s bekanntlich nie.Das menschliche Gehirn sei meine Bühne,Mein Lieblingsregisseur die Phantasie. (Frank Wedekind)

Morgens

Morgens

Das beste Mittel jeden Tag gut zu beginnen ist,beim Erwachen daran zu denken,ob man nicht wenigstens einem Menschenan diesem Tage eine Freude machen könnte. (Friedrich Nietzsche) Sich selbst sollte man/ frau dabei auch nicht außen vor lassen ;)

Überall ist Schönheit

Überall ist Schönheit

Ich schreite dahin.Vor mir ist Schönheit.Hinter mir ist Schönheit.Über mir ist Schönheit.Ringsum ist Schönheit.Meine Worte werden voll Schönheit sein.Ich werde ewig leben in Schönheit.Der Schönheit des Alls. (Zeremonialgesang der Navajo)

Nur ein Lied färbt die Grauseele bunter

Nur ein Lied färbt die Grauseele bunter

Ich setze mich hin untern nächstbesten BuschUnd sing’s Blau mir vom Himmel herunter;Nur ein Lied färbt die Grauseele bunter.Aus dem Grautag, in welchen die Sorge öd weint,Wird ein Blautag, sobald nur ein Lied hell erscheint;Die verstockteste Wolke wird munter.Wo ein Liebeslied rot wie die Sonne aufgeht,Jede Wange frohleuchtend voll Herzblut dasteht.So ein Rot geht dann schwer mehr herunter. (M. Dauthenday)

Reden

Reden

Reden ist, wenn man dem Erzähler in Wolf Haas Kriminalroman „Müll“ glauben darf, keine einfache Sache. Dort liest man Folgendes: „Menschen, die gar nichts reden, machen einen aggressiv. Leute, die zu viel reden, machen einen auch aggressiv. Im Grunde macht das Reden an und für sich aggressiv, egal, ob zu wenig oder zu viel, außer du erwischt gerade diesen hauchdünnen Bereich, wo es erträglich ist. “ (a.a.O.S. 121) Der Ansicht scheinen die Veranstalter der am 1. Mai startenden 77. Ruhrfestspiele…

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