Sonntag, 14. Februar 2016 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

Freude ist unsäglich mehr als Glück, Glück bricht über die Menschen herein, Glück ist Schicksal, Freude bringen sie in sich zum Blühen, Freude ist einfach eine gute Jahreszeit über dem Herzen; Freude ist das äußerste, was Menschen in ihrer Macht haben.
(Rainer Maria Rilke)

Samstag, 13. Februar 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (4)

„Verliebt, verlobt, verheiratet, so heißt das Spiel zu zweit“ sangen einst Peter Alexander und Conny Froboess. Dieses Lied fiel mir beim Lesen dieses Buches immer wieder ein.

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„Wie man hier und anderswo die Liebe feiert“ kann man in diesem Buch erfahren. Es beschäftigt sich mit der oft so unterschiedlich ausgeprägten und gelebten Liebe zweier Menschen in verschiedenen Kulturen und Gesellschaften und nimmt den Leser mit auf eine spannende und informative Reise durch die Kontinente. Der leitende Aspekt ist, wie Menschen sich kennen- und lieben lernen, um dann miteinander – meist möglichst bis ins hohe Alter – zusammenzuleben und welche Rituale, Gebräuche, Mahlzeiten und Nahrungsmittel dazu gehören.

Die Reise beginnt mit dem Kennenlernen, mit der in Niederösterreich bekannten Sitte, sich als Mädchen beim Tanz einen Apfelschnitz in die Achselhöhle zu stecken, um sie „dem Burschen ihrer Wahl zu essen zu geben“. Dieser Brauch trägt dem Faktum Rechnung, dass Liebende sich gut riechen können sollten.

Da ist von Maiklubs die Rede, die nur einen Monat existieren und die Versteigerungen junger Mädchen an junge Burschen zum Ziel hat. Die mancherorts auch heute noch üblichen Entführungen werden ebenfalls unter gesellschaftlichen und kulturellen Aspekten dargestellt, stets interessant illustriert von Irmela Schautz.

Jedes Kapitel endet mit Vorschlägen, die vorher dargestellten Sitten und Gebräuche auf unsere westliche Gesellschaft zu übertragen, vor allem aber enden sie mit den entsprechenden Rezepten für die Gerichte und Getränke, von denen zuvor die Rede gewesen ist.

Das Buch ist eine Fundgrube in Sachen Liebe, Sexualität und Genuß, wobei mir mache der dargestellten Sitten eher den Appetit verschlagen haben und mir deutlich gemacht haben, dass es hier im Westen doch freier möglich ist, sich einen Partner zu suchen. Einfacher ist es sicher nicht, aber zunehmend gleichberechtigter.

Müsste oder dürfte ich einen Brauch übernehmen, so wäre es vielleicht die „Besuchsehe“ beim Volk der Mosuo, in der die Männer in den Familien ihrer Mütter bleiben und nur nachts die Frauen besuche , die ihnen gefallen. Die Frauen ihrerseits empfangen auch nur die Männer, die ihnen gefallen, und zwar in in ihren „Blütenzimmern“. Mädchen bekommen diese Zimmer zugeteilt, „sobald sie sich dazu bereit fühlen, Männer zu empfangen.“ Kinder, die aus diesen Verbindungen entstehen, werden im Familienclan der Frauen aufgezogen, völlig losgelöst von der Frage, wer der Vater ist.

Schade ist nur, dass dieses reichhaltige Buch kein Inhaltsverzeichnis hat, es würde die Suche nach bestimmten den Kapiteln erleichtern. Dabei müsste nur das Quellenverzeichnis mit Seitenzahlen bestückt werden. Vielleicht bei einer Neuauflage möglich?!

„Für immer und jetzt“ ist eventuell ein noch schnell zu besorgendes Geschenk für den morgigen Valentinstag, ebenfalls ein Tag der vielerorts der Liebe gewidmet ist, wenn auch stark kommerzialisiert. Aber das ist ein anderes Thema.

Michaela Vieser, Irmela Schautz, Für immer und jetzt. Wie man die Liebe hier und anderswo feiert. Verlag Antje Kunstmann München 2016, 207 S., ISBN 978-3-95614-064-8

Freitag, 12. Februar 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (1)

Bilder aus dem MIR (Musiktheater im Revier) Gelsenkirchen:

  

 

Donnerstag, 11. Februar 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

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Planst du ein Jahr, so säe Korn.
Planst du ein Jahrtausend,
so pflanze Bäume.

(Kuan Chung)

Mittwoch, 10. Februar 2016 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

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Ich glaube an das Alter, lieber Freund, Arbeiten und Altwerden, das ist es, was das Leben von uns erwartet. Und dann eines Tages alt sein und noch lange nicht alles verstehen, nein, aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenhängen mit Fernem und Unsagbarem, bis in die Sterne hinein.

(Rainer Maria Rilke)

Dienstag, 9. Februar 2016 | Kategorie: Allgemein, Worte, Zitate | Kommentare (1)

Kommunikation
ist für eine Beziehung,
was der Atem
für das Leben ist. –

(Virginia Satir)

Montag, 8. Februar 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

die an Dein Fenster klopfen …

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das merke Dir: die sind ein Gruß von mir.
Sonnenstrahlen, die an dein Fenster fallen,
das merke Dir: die sind ein Kuß von mir.
Abends aber dann im hellen Mondschein
komm‘ ich selbst zu dir und will belohnt sein.
Regentropfen, die an dein Fenster klopfen,
das merke Dir: die sind ein Gruß von mir!
Blumen rot und blau, Vöglein auf der Au‘
sagen gemeinsam: Wirklich einsam bist du nie!
Jeder Vogel singt, jede Glocke klingt
nur die eine wunderfeine Melodie:
Regentropfen

Sonntag, 7. Februar 2016 | Kategorie: Allgemein, Worte, Zitate | Kommentare (2)

Ein Nein aus tiefstem Herzen
ist besser und größer
als ein Ja,
mit dem man gefallen oder –
noch schlimmer –
Ärger vermeiden will.

(Mahatma Gandhi)

Samstag, 6. Februar 2016 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (2)

Nicht die, die die gleiche Sprache sprechen, verstehen einander … sondern die, die das gleiche Gefühl teilen.

(Rumi)

Freitag, 5. Februar 2016 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (3)

ab und zu jedenfalls:

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