Freitag, 3. September 2010

Nein, ich räume nicht auf, um-, aus-, weil bei mir das Chaos herrscht, sondern weil ich meine Ordnung kreieren will.
Da ich gleichzeitig versuche, das, von dem ich mich trennen will, in “gute Hände” zu geben, und dabei auf andere angewiesen bin, ist das vorübergehende Ergebnis Chaos und der Wunsch nach “unumstößlicher” Ordnung. Beides ist nicht zu leisten und so suche ich und suche und suche und finde - immer öfter die Dinge an ihrem neuen Platz.
Das betrifft aber leider auch die Steuerunterlagen, bei denen das alte und das neue Ablagesystem noch nicht harmonisieren und das Chaos, den Wust an Papier-und Behördenkram der letzen zwei Jahre widerspiegeln.
Dann sag ich mir immer wieder wie ein Mantra vor mich hin: Ich schaffe es, es kann nur besser werden.

Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Montag, 30. August 2010

“Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei
als tausend Feinde zu unserem Unglück.”

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Kategorie: Zitate | Kommentare (3)

Sonntag, 29. August 2010

“Das Leben
ist kein Problem,
das es zu lösen,
sondern
eine Wirklichkeit,
die es zu erfahren gilt.”

(Buddha)

Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

Sonntag, 29. August 2010

Auf der Hinfahrt zum Museum einer der täglichen Staus im Ruhrgebiet, die manche Menschen an den Rand der Verzweiflung bringt, nämlich dann, wenn sie jeden Tag über die verstopften Autobahnen zur Arbeit fahren müssen. Für uns aber Zeit und Gelegenheit, sich länger zu unterhalten. Nein, die roten Punkte auf weißem Schild waren keine Hinweisschilder zum Museum, sondern irgendwelche Umleitungen, die uns aber auch nicht wirklich weiter gebracht haben.
Das Museum - sehenswert, die Ausstellung selbst auch, aber die Darbietung der Produkte einem Designmuseum nicht angemessen: Einen Leitfaden für die Anordnung der Ausstellungsstücke haben wir - trotz intensiven Suchens - nicht gefunden, so konnte man an diversen Stellen immer wieder Sofas, Badmöbel oder sonstiges sehen und ausprobieren, Infusisonsnadeln lagen neben Schmuckstücken! Die ausgestellten Teile zeigen Schmutzspuren, damit meine ich nicht die nicht zu verhindernden Gebrauchsspuren der Besucher, sondern bspw. Stiefelabdrücke in einer weißen Badewanne, die dem Publikumsverkehr nicht zugänglich ist. Die Erklärungsschilder aber sind der traurige “Höhepunkt”: ungleich gestaltet, in Form, Schriftgröße und -druck nicht einheitlich, die Reihenfolge der englischen und deutschen Version wechseln ständig, statt eine gleiche Anordnung aufzuweisen, teilweise schief aufgehängt und inhaltlich nicht immer sehr aufschlussreich. Vielfach muss man die Hinweisschilder zu einigen Produkten auch suchen - mehr oder weniger erfolgreich.
Schade!
Auf diesem Umweg kann man dann aber um so mehr Ausstellungen wertschätzen, bei denen eine Stimmigkeit vorhanden ist, die man als so selbstverständlich ansieht, dass sie einem nicht auffällt.
Auf dem Rückweg hat mein Navi den Geist aufgegeben, die habe ich aber bewusst dort nicht gesehen, weil mich diese Dinge weniger interessieren - ein Fehler!

Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Sonntag, 22. August 2010

“Viel von sich reden,
kann auch ein Mittel sein,
sich zu verbergen.”

(Friedrich Nietzsche)

Kategorie: Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (2)

Samstag, 21. August 2010

“Alle sieben Wellen” ist die Fortsetzung von Daniel Glattauers “Gut gegen Nordwind”. Beide Bände zusammen gibt es jetzt in einer Sonderausgabe, empfehlenswert, wenn man die beiden Romane jetzt lesen will, denn den zweiten Band gibt es noch nicht als Taschenbuchausgabe.
Den ersten Band zu lesen, hat mir viel Spaß gemacht. Er endet mit Leos Weggang nach Boston und seiner letzten Antwort an Emmi durch den “Systemmanager”:
ACHTUNG: GEÄNDERTE E-MAIL-ADRESSE. DER EMPFÄNGER KANN SEINE POST UNTER DER GEWÄHLTEN ADRESSE NICHT MEHR AUFRUFEN. NEUE E-MAILS IM POSTEINGANG WERDEN AUTOMATISCH GELÖSCHT. FÜR RÜCKFRAGEN STEHT DER SYSTEMMANAGER GERNE ZUR VERFÜGUNG.
Der zweite Band beginnt drei Wochen nach Leos Abreise mit Emmis zartem: Hallo. Doch nur der Systemmanager antwortet mit dem immer gleichen Text (s.o.). Aber Emmi lässt nicht locker und  irgendwann, nach langen, bangen Tagen antwortet Leo, zurückgekehrt aus Bosten mit ungewohnt guter Laune, was Emmi zu der Frage veranlasst: “Was hat Boston aus dir gemacht?” Leo hat in Boston Pamela kennengelernt, die in absehbarer Zeit nachkommen und zu ihm ziehen will. Das war’s dann ja wohl mit Emmi und Leo? - Natürlich nicht. Wie’s weiter geht und was Emmi in der Zwischenzeit an Veränderungen mitgemacht hat, erfährt der Leser in gewohntem E-Mail-Romanstil.
Der zweite Band hat mich nicht mehr ganz so köstlich amüsiert, ich habe einige Seiten gebraucht, um mich in diesen E-Mail-Roman  einzufinden, die Wortspielereien waren für mich zudem manchmal etwas lang-atmig. Dennoch eine insgesamt unterhaltsame Lektüre, die wahrscheinlich besser direkt nach “Gut gegen Nordwind” gelesen werden sollte. Und da bietet sich die Doppelband-Sonderausgabe an.

Daniel Glattauer, Gut gegen Nordwind. Alle sieben Wellen. Zwei Romane. Wien, Sonderausgabe 2010, 446 S., ISBN 978-3-552-06129-3

Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Freitag, 20. August 2010

Das Harte und Starre begleitet den Tod.
Das Weiche und Schwache begleitet das Leben.

(Laotse)

Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Donnerstag, 19. August 2010

Bei einem Sturm im Frühjahr ist mein Fahrrad um gekippt. Der Fahrradkorb hatte arge Dellen. So habe mir jetzt einen neuen gekauft, der alte verrichtet noch seine Dienste in der Garage. Es ist ein niederländisches Fabrikat: enjoy your ride! heißt es auf dem Beipackzettel. Und: Der Korb aus engmaschigem Stahl ist “ideal für den Tagesgebrauch” - Nachts etwa nicht?
Es ist ein Übersetzungsfehler. Im Niederländischen heißt es: für den täglichen Gebrauch! das schließt dann den nächtlichen Gebrauch mit ein ;)

Kategorie: Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (1)

Mittwoch, 18. August 2010

Trotz einer Gutschrift sollten die Abschläge für Strom ab sofort um 5 € erhöht werden. Wieso?
” Zu Ihrer Sicherheit!”
Was war das denn für eine Antwort?
Da man aber alles tun wolle, um mich als Kundin zufriedenzustellen, war man bereit, die Abschläge - nach meinen Wünschen! - zu verringern!
Ich mag’s einfach nicht, wenn immer mehr Anbieter, Banken, z.t. auch Geschäftsleute etc. mit meinem Geld arbeiten und dann noch so tun, als sei es zu meiner (!) Sicherheit!

Kategorie: Alltägliches, Worte | Kommentare (0)

Dienstag, 17. August 2010

Störfeuer kenne ich, zumindest das Wort. Die Bedeutung musste ich im Duden nachschlagen: unregelmäßiges Artilleriefeuer, durch das der Gegner in seinen militärischen Handlungen gestört wird.
Störfutter ???
Beim Weiterlesen kam die Erleuchtung: Futter für Störe!
Ganz einfach.
(Den Begriff kennt weder das PC-Wörterbuch noch der Rechtschreibduden)
Brauche ich nicht. Ich kaufe nur Hundefutter, das Wort ist ein-deutig.
(Wieso heißt es nicht parallel dazu “Störefutter”? Aber es heißt ja auch “Fischfutter” und nicht “Fischefutter”?)

Versteh einer die deutsche Sprache!

Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (0)