Donnerstag, 17. April 2014 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

Seid mal ehrlich:
Welche Farbe verbindet ihr mit Lavendel?

BLAU! Oder?

Ich habe heute weißen Lavendel gekauft.
Werde ihn in den nächsten Tagen pflanzen und dann auf der Lauer liegen!
Wie weiß er dann wirklich blüht.
Noch nicht wirklich vorstellbar – für mich jedenfalls.

Mittwoch, 16. April 2014 | Kategorie: Fotos | Kommentare (1)

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Dienstag, 15. April 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

“Es geht um Gangster. Es geht um Liebe … das ist New York.”

Genau darum geht es in Fulvios Roman, der den Leser ins New York zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts mitnimmt, in Elendsviertel, in Bordelle, in Gangstermilieus, in denen alle auf sehr unterschiedliche Art und mit sehr unterschiedlichen Mitteln um ihr tägliches (Über-) Leben kämpfen, das in vielerlei Hinsicht bedroht ist – immer.

Auch, wenn man in besten Verhältnissen lebt wie die junge Ruth, die sich in ihrer reichen Familie ungeborgen, ungesehen fühlt, der das Lachen des Gärtners gefällt, seine Kraft und Lebendigkeit. Mit ihm unternimmt sie eines Abends heimlich eine Spritztour, die für sie in einer absoluten Katastrophe endet.

Christmas, Sohn einer eingewanderten italienischen Hure, die mit ihrem Sohn sehr liebevoll umgeht und trotz widrigster Umstände nie ihre Würde verliert, findet Ruth blutüberströmt, mit abgeschnittenem Finger, völlig traumatisiert und bringt sie zum Krankenhaus, obschon seine Mutter ihn davor gewarnt hat, dass er mit Sicherheit als Verdächtiger inhaftiert werde.

Ab da lässt Ruth lässt ihn nicht mehr los. Er hat sich augenblicklich in sie verliebt, obwohl er sich der gesellschaftlichen Unmöglichkeit dieser Liebe bewusst ist.

Der Roman erzählt sehr spannend und unterhaltsam in drei scheinbar voneinander getrennten Handlungsträngen das Leben dieser drei jungen Menschen und ihre Art, ihr Leben zu retten und zu leben.

Christmas “kann Geschichten erzählen. Das ist das Einzige, worin ich wirklich gut bin.” Doch darüber hinaus besitzt er die Fähigkeit, zu merken, wenn er sich selbst verloren geht und die Stärke, sich dann auch wiederzufinden. Da er trotz aller Schlitzohrigkeit mit Anderen menschlich und respektvoll umgeht, sind da auch immer Menschen, die ihn unterstützen. Seine Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Und: Er erzählt seine Geschichten, das schwere Leben seiner Mutter und sein eigenes und das ungeheuer erfolgreich, entgegen aller Schwierigkeiten.

Mehr verrate ich jetzt aber nicht, denn die Spannung soll – wie bei einem Krimi – ja nicht geschmälert werden. Die über 700 Seiten sind wie geschaffen als Osterlektüre!

Luca Di Fulvio, Der Junge, der Träume schenkte, a.d.Ital.v. Petra Knoch, Köln 2011, 781 S., ISBN 978-3-404-16061-7

Montag, 14. April 2014 | Kategorie: Alltägliches, Fotos | Kommentare (1)

In aller Seelenruhe …
mit dem ihm eigenen Tempo!

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Sonntag, 13. April 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

(Mahatma Ghandi)

Samstag, 12. April 2014 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

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Freitag, 11. April 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

Merk auf dieses feine unaufhörliche Geräusch, es ist die Stille.
Horch auf das, was man hört, wenn man nichts mehr vernimmt.

(Paul Valery)

Donnerstag, 10. April 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges | Kommentare (0)

Fear knocked at the door.
Faith answered,
and no one was there.

(amerikanisches Sprichwort)

Mittwoch, 9. April 2014 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (0)

In Frank Goosens “Sommerfest” ist von “Heimatwörtern” die Rede. Das sind Wörter, in denen man sich zu Hause fühlt. Bewusst wird einem das meist erst, wenn man längere Zeit nicht in der Heimat gelebt hat, so wie mir, als ich in Hessen gelebt habe.

Heimatwörter des Ruhrgebiets waren/sind u.a.:
drinne, astrein, knorke, sich diebisch freuen, Muckefuck, Killefit, Blagen, Bude, Bömbskes, Klümpkes …
Die Heimat-Zeitform ist das Plusquamperfekt:
Da war ich drinne gewesen. Kannze vergessen.
(Goosen, Sommerfest, S.173)

Dienstag, 8. April 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte, Worte | Kommentare (4)

Du wagst ein Ja
und erlebst einen Sinn.
Du wiederholst
dein Ja und alles
bekommt Sinn.

Wenn alles Sinn hat,
wie kannst du
anders leben
als ein Ja?

(Dag Hammerskjöld, abgedruckt in: Elisabeth Lukas, Der Schlüssel zu einem sinnvollen Leben, Kösel-Verlag, S. 75)