Montag, 24. November 2014 | Kategorie: Fotos | Kommentare (0)

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Sonntag, 23. November 2014 | Kategorie: Fotos | Kommentare (2)

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Samstag, 22. November 2014 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Im Radio WDR 3 Klassik am Morgen
- Tastenberserker
- Beischlafmusik
- einer Frau beiwohnen
- Hörorgien

Bildunterschriften im Museum
- Stillleben mit Buch und grünem Rettich
- Stilleben mit schiefer Schnapsflasche und Buddha

Leider weiß ich nicht, ob ich die dazugehörigen Bilder hier posten darf, obwohl das Fotografieren erlaubt war, also lasse ich es.

Freitag, 21. November 2014 | Kategorie: Fotos | Kommentare (1)

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Donnerstag, 20. November 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Der Herbstwald raschelt um mich her.
Ein unabsehbar Blättermeer
Entperlt dem Netz der Zweige.
Du aber, dessen schweres Herz
Mitklagen will den großen Schmerz:
Sei stark, sei stark und schweige!

Du lerne lächeln, wenn das Laub
Dem leichteren Wind ein leichter Raub
Hinabschwankt und verschwindet.
Du weißt, dass just Vergänglichkeit
Das Schwert, womit der Geist der Zeit
Sich selber überwindet.

(Christian Morgenstern)

Mittwoch, 19. November 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Für Jalmari, den Stiefgroßvater von Teemu und Janne, ist es auf jeden Fall der letzte Ausflug. Die beiden ungleichen Brüder machen sich mit Jalmaris Urne auf den Weg zur Testamentseröffnung in Imatra. Anschließend wollen sie seine Asche dem Meer übergeben.

Doch bis dahin haben die Brüder, die jahrelang keinen Kontakt hatten, allerlei Schwierigkeiten zu überwinden: Schwierigkeiten mit den Widrigkeiten der Welt und denen, die sich aus Beziehungen zu Menschen ergeben. “Gereinigt” treten zum Schluss die Rückfahrt an, ohne Urne, dafür aber mit zwei weiblichen Passagieren.

“Die Dinge waren klarer als seit Langem, gleichzeitig aber auch komplizierter.”

Der Roman ist ein Road-Trip durch Finnland, erzählt aus der Ich-Perspektive Teemus, des großen Bruders, der glaubt, allerlei Rechte am Leben Jannes zu besitzen, seinen Bruder aber nicht wirklich kennt, sondern ihn durch die aus der Kindheit eingetrübte Brille sieht.

“Man glaubt, ehrlich zu sich selbst zu sein, und ist es auch, weil man nur das sieht, was man zu sehen wagt. Janne wagte nicht rechtzeitig zu sehen, wie er und Elli auseinanderdrifteten. Jalmaris Augen weigerten sich, sein Spiegelbild generell zu akzeptieren. Vielleicht war das auch Vaters Art, mit Dingen umzugehen, mit denen er nicht umgehen konnte. Vielleicht hat auch er den Realitätsstar ihm Auge, der ihn daran hindert, die Dinge aus dem Blickwinkel anderer Menschen zu sehen. Vielleicht haben wir den alle.”

“Ausflug mit Urne” ist zudem auch ein Roman über die Familie der Brüder, die mosaiksteinartig in den Gesprächen der beiden zum Vorschein kommt, und das schwierige Verhältnis von Geschwistern verdeutlicht.

“Janne hat es immer verstanden, alles zu seinen Gunsten zu nutzen. Als Kind praktizierte er das, indem er schrie und forderte, einfach Aufmerksamkeit stahl. Nicht feinfühlig wie ein geschickter Juwelendieb, sondern eher wie ein Suchtkranker, indem er tobte und damit drohte, sich etwas anzutun, falls man sich nicht sofort um ihn kümmerte und ihn verwöhnte.
Und stets war Mutter dazu bereit.”

Janne dagegen fragt:
” ‘Begreifst du, wie das ist? Wenn man sich während der ganzen Kindheit tagtäglich Vergleiche mit dem großen Bruder abhören muss, der bis tausend und zurück zählen kann, der seine Hausaufgaben macht und nie neben das Becken pisst.’ ”

Die Männer in diesem Roman, ihre Art, Verantwortung zu übernehmen bzw. sich davonzustehlen, kommen nicht allzu gut weg. “Ich dachte an Mutter und begriff, wie wichtig sie gewesen war. … Es war als fehlte der Arbeitsspeicher im Computer, seit Mutter nicht mehr da war. Vater hatte überhaupt nicht das Zeug dazu. Sein Wecker war immer nur für seine eigenen Vorhaben gestellt.”

Doch der Autor geht sehr humorvoll z.T. auch ironisch mit ihnen um. Mag man diese Art skurielen Humors, ist herzhaftes Lachen garantiert, auch wenn es um das Thema Älterwerden geht, dem niemand aus dem Weg gehen kann, schon gar nicht, wenn er eine Urne auf dem Rücksitz transportiert.

Roope Lipasti, Ausflug mit Urne, a.d. Finnischen v. Regine Pirschel, Blessing Verlag München 2014, 320 S., ISBN 978-3-89667-528-6

Dienstag, 18. November 2014 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen | Kommentare (2)

Dass Waschmaschinen auch bügeln können, wusste ich bis heute auch noch nicht.
Es gibt sie mit einem Programm, das VORBÜGELN heißt!!

Montag, 17. November 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Es war einmal eine Lektorin, Brianda mit Namen, die liebte ihre Arbeit über alles, verlor sie aber von einem Tag auf den anderen.
Da ließ sie alles stehen und liegen, nahm nur das Notwendigste mit und machte sich mutterseelenallein auf in die Welt, aus ihrem Leben ein Kunstwerk zu machen. Bücher waren ihr dabei ein Kompass.
Sie hatte viele Prüfungen zu bestehen, aber am Ende lebte sie glücklich und zufrieden, und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie noch heute.

“Das Glück der Worte” ist eine Art modernes Märchen, gespickt mit vielen Zitaten aus der Weltliteratur, denn schließlich ist Brianda sehr belesen und weiß sich in jeder Lebenssituation zu helfen, hilft sogar anderen, indem sie ihnen die – aus ihrer Sicht – passenden Bücher empfiehlt.

Ein leicht zu lesender Unterhaltungsroman mit märchenhafter Handlung.

Sonia Laredo, Das Glück der Worte, DVA München 2014, a.d.Spanischen v. Anja Rüdiger, 382 S., ISBN 978-3-421-04634-5

Montag, 17. November 2014 | Kategorie: Fotos | Kommentare (2)

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Sonntag, 16. November 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Ich liebe dich, ohne zu wissen wie
oder wann oder von wo.
Ich liebe dich aufrichtig
ohne Komplexität oder Stolz.
Ich liebe dich,
weil ich es nicht anders weiß.
So nah, dass deine Hand auf
meiner Brust meine Hand ist.
So nah, dass wenn du deine Augen schließt,
ich sofort einschlafe.

(Filmzitat aus Patch Adams)