Montag, 28. Juli 2014 | Kategorie: Allgemein, Worte | Kommentare (0)

Reklame – trotz Schild “Keine “Werbung” auf dem Postkasten?
Da wird die Reklame kurzerhand in die Zeitungsrolle gesteckt, die allerdings auch beschriftet ist!

Während des Telefonats, um dem Einhalt zu gebieten, wurde ich gefragt, ob ich zu den “Selbstverweigerern” gehöre?
Ja sicher, wer denn sonst!!

Samstag, 26. Juli 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

„Wenn der Moment der Wahrheit gekommen ist, hast du keine Zeit zum Überlegen. Wenn du nicht vorher mit dir ins Reine gekommen bist, dann ist die Gefahr sehr groß, dass du dich mit Schande bedeckst (Misserfolg hast). Du liest Bücher und lauschst den Gesprächen anderer Leute, um mit dir selbst ins Reine zu kommen.“

(Yamamoto Tsunetomo)

Freitag, 25. Juli 2014 | Kategorie: Allgemein, Gedichte | Kommentare (3)

Tiefblauer Sonnenhimmel
dekoriert mit
hingehauchten Wolkenschleiern
und beweglichen Glitzerpunkten

dazu das Rauschen der Blutbuche im Garten
und das Streicheln des Windes auf sonnenwarmer Haut

das lässt turbulente Gedanken langsamer werden.

(© mona lisa)

Donnerstag, 24. Juli 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

“Die Erfindung des Lebens” habe ich mit großer Begeisterung gelesen, das Buch über “Die große Liebe” ebenso. Dieser “Roman eines Nachgeborenen” hat mich nicht so begeistert. Er ist dennoch unterhaltsam und macht die Feinfühligkeit, die Beobachtungsgabe und Intelligenz des zwölfjährigen “Bubs” deutlich, wie er sich selbst auf den Karten bezeichnet, die er der Mutter von der Berlinreise mit seinem Vater nach Hause schickt. Sie hat nicht mitkommen wollen, da Berlin für sie immer Kriegs- und Leidensort bleiben wird. Bis auf eine kurze, glückliche Zeit mit ihrem Mann hat sie dort allein gelebt, da ihr Mann in den Krieg musste.

In den Haushaltsbüchern seiner Mutter lesend erfährt der Bub von zwei verstorbenen Brüdern, über die die Eltern bis dahin mit ihm nicht geredet haben.

Wer die “Erfindung des Lebens” gelesen hat, erfährt nicht allzu viel Neues. Gleichwohl enthält der Roman einige wunderbare, lesenwerte Miniaturskizzen, z.B über das Leben am Wasser, über den Fleiß, die bei den Rundgängen, Unternehmungen und Begegnungen mit dem Vater im Berlin der 60iger Jahre entstanden sind:

Das Leben am Wasser
An einem großen Wasser fühlt man sich freier als sonst, einfach nur, weil das große Wasser da ist. Das große Wasser verscheucht die ewigen kleinen Gedanken und das Drandenken an dies und an das und sagt einem, dass man einmal still und ruhig werden soll. …”

Fleißig sein
Ich möchte nicht fleißig sein. Fleißig ist man, wenn man etwas mit viel Mühe und Anstrengung hartnäckig macht. Beim Fleißig sein schwitzt man und macht alles lustlos und mit Hauruck. … Wenn man aber etwas einfach und regelmäßig tut, entsteht ganz von allein etwas, auch ohne Fleiß und ohne das ganze Theater der Gedanken und Sorgen.”

Im Vorwort weist Ortheil darauf hin, dass nur kleine Korrekturen seiner damaligen Aufzeichnungen vorgenommen wurden: “Der kindliche Ton der Darstellung sollte vielmehr mit all seinen Eigentümlichkeiten, Fehlern und Kuriosa erhalten bleiben.”

Hans Ortheil, Die Berlinreise, 3.Aufl. München 2014, 284 S., ISBN 978-3-630-87430-2

Mittwoch, 23. Juli 2014 | Kategorie: Allgemein, Worte | Kommentare (2)

Oktoberfest auf Schalke am 13. September 2014

- Warum da noch nach München pilgern? -

Dienstag, 22. Juli 2014 | Kategorie: Allgemein, Zitate | Kommentare (1)

Nimm dich selbst wahr
und wo du dich findest,
da lass dich,
das ist das Allerbeste.

(Meister Eckhart)

Montag, 21. Juli 2014 | Kategorie: Alltägliches, Zitate | Kommentare (3)

Wer im Sommer kein Holz sammelt, dem ist im Winter nicht warm.

(aus: ägyptische Spruchsammlung des Anch-Scheschonki)

Sonntag, 20. Juli 2014 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

image

Manchmal spricht ein Baum
durch das Fenster mir Mut zu.
Manchmal leuchtet ein Buch
als Stern auf meinem Himmel,
manchmal ein Mensch,
den ich nicht kenne,
der meine Worte erkennt.

(Rose Ausländer)

Samstag, 19. Juli 2014 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (1)

und ist Landeplatz und Tankstelle für Bienen und Hummeln:

image

image

Dienstag, 15. Juli 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (4)

Ist auch das Leben des Steins
Verlangen nach Leben?

Sicher kommt es vor,
daß er weint.

Menschen können leblos
werden, er nicht.

(Walter Helmut Fritz, Wunschtraum, Alptraum, Hamburg 1983, S. 14)