Montag, 21. April 2014 | Kategorie: Fotos | Kommentare (2)

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Sonntag, 20. April 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Er vermochte niemals bis zuletzt
ihr zu weigern oder abzuneinen,
daß sie ihrer Liebe sich berühme;
und sie sank ans Kreuz in dem Kostüme
eines Schmerzes, welches ganz besetzt
war mit ihrer Liebe größten Steinen.

Aber da sie dann, um ihn zu salben,
an das Grab kam, Tränen im Gesicht,
war er auferstanden ihrethalben,
daß er seliger ihr sage: Nicht -

Sie begriff es erst in ihrer Höhle,
wie er ihr, gestärkt durch seinen Tod,
endlich das Erleichternde der Öle
und des Rührens Vorgefühl verbot,

um aus ihr die Liebende zu formen
die sich nicht mehr zum Geliebten neigt,
weil sie, hingerissen von enormen
Stürmen, seine Stimme übersteigt.

(Rainer Maria Rilke)

Samstag, 19. April 2014 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (2)

Nach dem Vor-Osterputz in Haus und Garten stehen Füße hochlegen und Lesen auf dem Programm, möglichst im Garten mit Sonne und Vogelgezwitscher.
Werde den Roman lesen, den ich von einem meiner Söhne zu Weihnachten bekommen habe.

Gut, dass Bücher kein Verfallsdatum haben.

Freitag, 18. April 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Oft ist das Leben lauter Licht
Und funkelt freudefarben
Und lacht und fragt nach denen nicht,
Die litten, die verdarben.

Doch immer ist mein Herz bei denen,
Die Leid verhehlen
Und sich am Abend voller Sehnen
Zu weinen in die Kammer stehlen.

So viele Menschen weiß ich,
Die irren leidbeklommen,
All ihre Seelen heiß ich
Mir Brüder und willkommen.

Gebückt auf nasse Hände
Weiß ich sie abends weinen,
Sie sehen dunkle Wände
Und keine Lichter scheinen.

Doch tragen sie verborgen,
Verirrt, und wissen’s nicht,
Durch Finsternis und Sorgen
Der Liebe süßes Licht.

(Hermann Hesse)

Donnerstag, 17. April 2014 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (4)

Seid mal ehrlich:
Welche Farbe verbindet ihr mit Lavendel?

BLAU! Oder?

Ich habe heute weißen Lavendel gekauft.
Werde ihn in den nächsten Tagen pflanzen und dann auf der Lauer liegen!
Wie weiß er dann wirklich blüht.
Noch nicht wirklich vorstellbar – für mich jedenfalls.

Mittwoch, 16. April 2014 | Kategorie: Fotos | Kommentare (2)

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Dienstag, 15. April 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

“Es geht um Gangster. Es geht um Liebe … das ist New York.”

Genau darum geht es in Fulvios Roman, der den Leser ins New York zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts mitnimmt, in Elendsviertel, in Bordelle, in Gangstermilieus, in denen alle auf sehr unterschiedliche Art und mit sehr unterschiedlichen Mitteln um ihr tägliches (Über-) Leben kämpfen, das in vielerlei Hinsicht bedroht ist – immer.

Auch, wenn man in besten Verhältnissen lebt wie die junge Ruth, die sich in ihrer reichen Familie ungeborgen, ungesehen fühlt, der das Lachen des Gärtners gefällt, seine Kraft und Lebendigkeit. Mit ihm unternimmt sie eines Abends heimlich eine Spritztour, die für sie in einer absoluten Katastrophe endet.

Christmas, Sohn einer eingewanderten italienischen Hure, die mit ihrem Sohn sehr liebevoll umgeht und trotz widrigster Umstände nie ihre Würde verliert, findet Ruth blutüberströmt, mit abgeschnittenem Finger, völlig traumatisiert und bringt sie zum Krankenhaus, obschon seine Mutter ihn davor gewarnt hat, dass er mit Sicherheit als Verdächtiger inhaftiert werde.

Ab da lässt Ruth lässt ihn nicht mehr los. Er hat sich augenblicklich in sie verliebt, obwohl er sich der gesellschaftlichen Unmöglichkeit dieser Liebe bewusst ist.

Der Roman erzählt sehr spannend und unterhaltsam in drei scheinbar voneinander getrennten Handlungsträngen das Leben dieser drei jungen Menschen und ihre Art, ihr Leben zu retten und zu leben.

Christmas “kann Geschichten erzählen. Das ist das Einzige, worin ich wirklich gut bin.” Doch darüber hinaus besitzt er die Fähigkeit, zu merken, wenn er sich selbst verloren geht und die Stärke, sich dann auch wiederzufinden. Da er trotz aller Schlitzohrigkeit mit Anderen menschlich und respektvoll umgeht, sind da auch immer Menschen, die ihn unterstützen. Seine Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Und: Er erzählt seine Geschichten, das schwere Leben seiner Mutter und sein eigenes und das ungeheuer erfolgreich, entgegen aller Schwierigkeiten.

Mehr verrate ich jetzt aber nicht, denn die Spannung soll – wie bei einem Krimi – ja nicht geschmälert werden. Die über 700 Seiten sind wie geschaffen als Osterlektüre!

Luca Di Fulvio, Der Junge, der Träume schenkte, a.d.Ital.v. Petra Knoch, Köln 2011, 781 S., ISBN 978-3-404-16061-7

Montag, 14. April 2014 | Kategorie: Alltägliches, Fotos | Kommentare (1)

In aller Seelenruhe …
mit dem ihm eigenen Tempo!

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Sonntag, 13. April 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

(Mahatma Ghandi)

Samstag, 12. April 2014 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

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