Ein Buch oder zwei oder ganz viele

Ein Buch oder zwei oder ganz viele

Seit ich lesen kann, waren Bücher meine Begleiter. Ich habe sie mir in Pfarr- und Stadtbüchereien ausgeliehen, später dann aus der Unibibliothek.

Bei Streifzügen durch Antiquariate und Buchhandlungen habe ich das ein oder andere Buch gekauft. Manche mussten jahrelang im Regal darauf warten gelesen zu werden. Und manche warten immer noch.

Aber auch Bücher haben ihre Zeit, mal passen sie, dann wieder so gar nicht. Sie sind zu früh oder zu spät dran. Aber sie sind nie ungeduldig, machen nie marktschreierisch auf sich aufmerksam. Sie sind einfach da und warten auf ihre Zeit. Und bleiben.

Weggeben kann ich sie nur, wenn sie in gute Hände kommen ;)

Was ich an ihnen so schätze, bringt Aris Fioretos in der F.A.Z. v. 25.3. 2020 für mich auf den Punkt:
»Ein Buch lässt seinen Leser in Ruhe, ohne ihn einsam zu machen. Es gibt ihm ein Retourticket zu einer Welt, die er auf eigene Faust erlebt, ohne den Kontakt zu anderen Wesen zu verlieren, die möglicherweise fiktiv, aber deshalb nicht weniger umwerfend sind.« 


4 Gedanken zu „Ein Buch oder zwei oder ganz viele

  1. lieber ganz viele:-))). sie sind eine gute gesellschaft, nicht nur in diesen Zeiten. aber jetzt freue ich mich besonders über meine stapelchen…
    schönes zitat!
    lieber gruß
    Sylvia

  2. Wie schön. Darin sind wir uns Leserinnen ja einig, dass Bücher wunderbare Weg- und Lebensbegleiter sind.
    Dir viel erbauliche Lesezeit!
    Und lieben Abendgruss,
    Brigitte

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