Abendspaziergang

Nun hat den schimmernden Reigen
der leuchtende Tag vollbracht,
blau-dunkele Schatten steigen
empor aus traumstiller Nacht.
…
Tief waltet die heimliche Stille
und decket die Lande weit,
als schirme ein heiliger Wille
die Träume der Einsamkeit.
Als hätte des Tages Ende
mein Grämen zur Ruhe gebracht.
Ich halte die müden Hände
und segne die stille Nacht.
(Frieda Claudy)

Mit einem Hauch von (modernem) Bullerbü.
6 Gedanken zu „Abendspaziergang“
boaaa, das sind ja wieder fotos!!! so besonders, auch so besonders stimmungsvoll. mehr als beeindruckend finde ich das spiel mit licht und schatten, besser mit schatten und licht und im zweiten foto mit farbe.
das ruhige, stille des gedichtes wirkt auf mich wie eine „teil-illustration“, weil die bilder dieses ruhige ja auch haben, aber dann tragen sie schon auch „das andere“ in sich (was sie ja so bemerkenswert macht).
liebe grüße aus einem leicht verhangenen, bissl abwaschwasserfärbigen wien, andrea
Einfach nur :
Danke für deinen ausführlichen und begeisterten Kommentar.
Hab einen angenehmen, auch stillen Tag.
Herzliche Grüße
Schön und fast schon dramatisch wirken deine Abendfotos, beschwichtigend und träumerisch dagegen das Gedicht der mir unbekannten Autorin.
Ein feines Zusammenspiel ist das.
Lieben Gruss ins Heute, Brigitte
Diese „Zusammenspiele“ herzustellen, macht mir Freude und offensichtlich dem ein oder anderen hier auch.
Herzliche Grüße
aaah, dieses wolkenfoto vom abendspaziergang, erste sahne! danke!
lieber gruß
Sylvia
Gern!