aufgelesen

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Gestern bin ich über eine Formulierung, eine Frage „gestolpert“, die noch immer nachhallt:
„Wie finde ich die Linie im Chaos?“ (Hinnerk Polenski)

Ja, wo bzw. wie?
In mir drinnen
oder im Außen?
Finde ich sie oder muss ich sie kreieren?
Immer wieder
immer neu
lebenslänglich?

8 Gedanken zu „aufgelesen

  1. Man könnte sich natürlich auch fragen, ob man die Linie braucht, also diese eine Linie, an der man sich orientieren kann, die Leit-Linie. Ich vermute zumindest, dass diese Linie gemeint ist.
    Dem Chaos wäre sie auf jeden Fall wesensfremd, denn das zeichnet sich ja genau durch die Abwesenheit so einer (klaren, eindeutigen, richtungsgebenden) Line aus.

    Nachdenk-Grüße von Andrea

      1. Ja, das kann ich gut nachvollziehen (bzw. kenne ich das ja auch sehr gut aus dem Eigenen), ich bin mir aber nicht mehr so sicher, ob es echt eine Linie ist/sein muss, müsste, Ob es nicht vielmehr – um in der Metapher zu bleiben – Punkte sind. Also eine Art von Inseln, die man (ich zumindest) auch im größten Chaos ausmachen kann. Und dann steht man da auf diesem „Ponton“ und kann zur Ruhe kommen und überlegen, auf welches man als nächstes hüpfen möchte. Ich denke, dass der Natur der Sache näher kommt als die Idee einer Geradlinigkeit. Denn weder das Leben noch die Menschen sind geradlinig, denke ich so bei mir. ;)

        Liebe Grüße, Andrea

        1. Das Hüpfen von Ponton zu Ponton hat sicher auch etwas für sich – ist ggf. spielerischer als eine mögliche Gradlinigkeit – sicher kommt man mal mit der einen, mal mit der anderen Möglichkeit aus dem Chaos heraus. Welche man wohl wann wählt?
          Danke für deinen ausführlichen Kommentar.

  2. Wie Andrea denke ich auch, dass klare Linien im Chaos nicht zu finden sind – aber vielleicht so etwas wie ein roter Faden. :–)
    In diesem Sinne einen guten Wochenbeginn!
    Lieben Gruss,
    Brigitte

    1. Ein roter Faden ist ja meist irgendwie schon vorhanden, bekannt. Vielleicht aber ist es genau die Herausforderung, die Chance des Chaos, etwas Neues, eine neue Linie zu entdecken.
      Liebe Grüße

    1. Nein, nicht Chaos mit klarer Linie, sondern im Chaos eine, seine Linie zu finden.
      Das scheint paradox, denke aber das ist es nicht.
      Für mich ist es faszinierend, das herauszufinden.
      Hab eine feine Woche – mit feinen Linien ;)
      Herzliche Grüße

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