Des Wunders lächelnd

Des Wunders lächelnd

Des Wunders lächelnd staunend, das geschah,
Stand ich am Morgen leise fröstelnd, sah
Die Heide blitzend, funkelnd, übersät;
Als die Dezembersonne mild und spät
Hinter den Kiefern aufstieg … Silberblinken,
Glitzern und Blitzen aller Nähe, Weite
Im Winterlicht … Und bronzen ein Geläute
Vom Dorf her: – Morgenglocken; – und ein Winken
Des Horizontes blauzart; fernklar, fein:
Wie hingehaucht. Und eine Stille dann
Fing durch das Strahlende zu wandern an,
Und fand auf weißen Wegen sich allein. … O, ganz allein.

(Karl Röttger)

4 Gedanken zu „Des Wunders lächelnd

  1. Wie faszinierend, deine Bilder und das schöne Wintergedicht, das ich nicht kannte.
    Ich bin entzückt davon.
    Und kann heute auch Winter erleben, denn es hat über Nacht eine dicke Schneedecke hergeweht…
    Lieben Gruss,
    Brigitte

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