Isabela Figueiredo, Roter Staub
„Roter Staub“ sind die Erinnerungen eines jungen Mädchens – gedacht als Brief an den Vater – das mit den Eltern in „Mosambik am Ende der Kolonialzeit“ lebt. Es bricht damit auf sprachlich drastische Art und Weise „das Schweigen darüber, was lange geheimgehalten oder verborgen wurde. Was einem keinerlei Ehre einträgt. … Wir haben nichts gesehen, wir wissen nichts, darüber haben wir nie reden hören, wir haben nichts bemerkt.“ In diesem Buch geht es unverblümt darum, welche rassistischen, kolonialistischen Ansichten weiße…