Laß das Necken

Laß das Necken

Hornissen, Wespen, Hummeln,Wo die herum sich tummeln,Da laß du das NeckenMit Gerten und Stecken Und wenn sie Pflaumen und TraubenBenaschen auch und beklauben,Honig den Bienen rauben,Sie können sich rächenUnd können dich stechen. Laß drum herum sich tummelnUnd summenUnd brummenHornissen, Wespen und Hummeln! (Hoffmann von Fallersleben)

Umgang mit Zeit

Umgang mit Zeit

Z E I Thabenanhalteneinteilenerleidenerduldengenießennehmen(ein)planenstoppenverbringenvergeudenverlierenverplempernverschwendenverstreichen lassenvertrödelnvertun ZeitdehnungZeitlosigkeitZeitrafferZeitrechnungZeitzonenWartezeit Was ist deine liebste Art, mit Zeit umzugehen, sich in ihr zu bewegen, sie zu l(i)eben?

Spiegelung

Spiegelung

Mag auch die Spieglung im Teich uns oft verschwimmen:Wisse das Bild. Erst in dem Doppelbereich werden die Stimmen ewig und mild (Rainer Maria Rilke).

Regen

Regen

Du gehst. Und der Asphalt ist plötzlich nassund plötzlich ist das Grün der Bäume neuund ein Geruch wie von ganz frischem Heuschlägt dir in dein Gesicht, das heiß und blassauf diesen Regen wohl gewartet hat. Die Gräser, welche staubig, müd und mattsich bis zur Erde haben hingebeugt,sehen beglückt die Schwalbe, welche nahe fleugt,und scheinen plötzlich stolz zu sein. Du aber gehst. Gehst einsam und alleinund weißt nicht, sollst du lachen oder weinen.Und hier und da sind Sonnenstrahlen, welche scheinen,als ginge…

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Sommerfäden

Sommerfäden

Da fliegt, als wir im Felde gehen,Ein Sommerfaden über Land,Ein leicht und licht Gespinst der Feen,Und knüpft von mir zu ihr ein Band. Ich nehm‘ ihn für ein günstig Zeichen,Ein Zeichen, wie die Lieb‘ es braucht.O Hoffnungen der Hoffnungsreichen,Aus Duft gewebt, von Luft zerhaucht! (Ludwig Uhland)

Sommerabend

Sommerabend

Es war an einem SommerabendAls er so saß am Meer alleinDie letzten schwachen SonnenstrahlenWiegten in den Wellen zum Schlaf sich ein … Fernab von ihm liegt diese WeltDie ihn zum Leben auserkorenJedoch allzu weit entferntLiegen Schätze, die ihm verborgen Ganz sanft umhüllt ihn die NachtDie seine Augen schwerer machtWie in eine tiefe GruftFällt er dann in ruhigen Schlaf Die Zukunft sieht er nunIn die dunkle Nacht gehülltEine Stimme von fern her halltDie Zeit ist nah, zu handeln bald Der Tag…

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