Stilles Geschehen
Wenn alles still ist, geschieht am meisten. (Sören Kierkegaard)
Wenn alles still ist, geschieht am meisten. (Sören Kierkegaard)
Grau und trüb und immer trüberKommt das Wetter angezogen,Blitz und Donner sind vorüber,Euch erquickt ein Regenbogen. Frohe Zeichen zu gewahrenWird der Erdkreis nimmer müde;Schon seit vielen tausend JahrenSpricht der Himmelsbogen: Friede. Aus des Regens düstrer TrübeGlänzt das Bild, das immer neue;In den Tränen zarter LiebeSpiegelt sich der Engel – Treue. Wilde Stürme, KriegeswogenRasten über Hain und Dach;Ewig doch und allgemachStellt sich her der bunte Bogen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Erdbeeren, sie lachen von fern mich schon an,Ich hab‘ so recht meine Freude dran.So oft ich sie kostete, hab‘ ich gedacht,Gott hat sie wohl nur für die Engel gemacht.So duftig, so schön von Farb und Gestalt,Die herrlichste Frucht im ganzen Wald!O könnt‘ ich sie pflückenAn jedem Ort,Ich würde mich bückenIn Einem fort! (eine Strophe aus: Hoffmann von Fallersleben, Erdbeerlese)
Eine befreite Seeleisteine Bürgerin des Universums. (aufgelesen bei: Deepak Chopra, Lerne lieben, lebe glücklich, München 3. Aufl. 2002, S. 325)
anstecken – ein Wort mit großem Assoziationspotential
Von zwei Rosenduftet eineanders, als dieandre Rose. Von zwei Engelnmag so eineranders, als derandre schön sein. So in unzähl-baren zartenAndersheitenmag der Himmel, mag des VatersGöttersöhne-reich seraphischabgestuft sein … (Christian Morgenstern) (vielleicht ergänzen wir Leserinnen in Gedanken heute: mag der Mutter Göttinnentöchter-reich seraphischabgestuft sein … )
Susanne Kerckhoff war eine Berliner Journalistin und Schriftstellerin mit einer lauten, klaren und dennoch poetischen Stimme im literarischen und politischen Diskurs der Nachkriegszeit, die sich nicht scheute, deutlich Stellung zu beziehen. In ihrem fiktiven, 1948 erschienen Briefroman „Berliner Briefe“ schreibt sie in dreizehn Briefen an ihren nach Paris emigrierten jüdischen Freund Hans über die Situation nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland bzw. in Berlin. „In diesen Briefen spiegeln sich Ratlosigkeit und Hoffnung. Ein Mensch bemüht sich, innerhalb der…
Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann. (Marie Ebner-Eschenbach)
Beim gestrigen Pfingstspaziergang haben mich viele Augen begleitet – beim Fotografieren nicht nur die Holzaugen.