Klarheit
Wenn man mit Menschennichts mehr klären kann ist es umso notwendigerdie eigene Klarheit zu findenzu leben Vielleicht begegnet man dann denendie auch Klarheit lieben und leben (© mona lisa)
Wenn man mit Menschennichts mehr klären kann ist es umso notwendigerdie eigene Klarheit zu findenzu leben Vielleicht begegnet man dann denendie auch Klarheit lieben und leben (© mona lisa)
Schwarmwolke
Wer den Roman aufmerksam liest, der ahnt schon zu Beginn, dass die Liebesgeschichte ein tragisches Ende nehmen wird. „In jener feuchten Nacht gelingt es mir nicht, meinen Blick von ihrem nackten Körper zu lösen, von ihrem wächsernen Schädel. Von ihrer Totensilhouette.“ In zwei Kapiteln des nur 180 Seiten langen Romans erzählt die 1988 geborene Pauline Delabroy-Allard wie Sahara, eine in jeder Hinsicht zu „laute“ Violonistin, in das Leben der eher ruhigen, zurückhaltenden Ich-Erzählerin tritt, einer Grundschullehrerin mit vierjähriger Tochter, gerade…
Drachenfutter
Vorsicht! Suchtgefahr! Bitte mit dem Lesen erst dann beginnen, wenn genug Zeit, ist den gesamten Roman in einem Rutsch zu lesen. Den Leser erwartet Spannung pur! Man legt den Roman vielleicht ab und zu an die Seite, wenn man sich selbst ein wenig erholen, durchatmen muss. Auch im dritten Band um Jenny Aaron, der durch einen Einsatz erblindeten Ermittlerin, geht es wieder um brisante (politische) Einsätze der Abteilung. Jenny Aaron hat sich zum Meditieren zu ihrem Lehrer Kishō in die…
„Ein Zug, der ausfällt, kann nicht unpünktlich sein.“ – wird dann – folgerichtig – auch in der Statistik nicht berücksichtigt.
„Jeder ist jemand.“ (George Tabori)
„Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in dich eintritt.“ (Rumi)
Nach „Rabenliebe“ und „Schluckspecht“ ist nun Peter Wawerzinaks dritter Roman in dem ihm eigenen Stil erschienen. Der Ich-Erzähler auch dieses Romans hat einen Teil seiner Kindheit und Jugend im Heim verbracht, im Kindergarten zunächst gemeinsam mit Mädchen, dann als Schulkind „in unterschiedlichen Räumen getrennt, nach Jungen und Mädchen“. Seine erste „Liebe“ ist Lucretia, der er auf seinem Kinderdreirad hinterherfährt. Mit ihr fühlt er sich verbunden wie „Brüderchen und Schwesterchen“, mit ihr kann er nach der räumlichen Trennung nur noch am…
Normalerweise mag ich es farblich eher zurückhaltend – doch hier und da ein wenig Rot als Hingucker – gegen Blues jeder Art – darf’s dann schon sein. Hier ist auf engstem Raum zusammengefügt, was sich dann draußen auf weiter Fläche verteilt. Sonst wird’s mir dann doch zu laut.