Lesen – geht fast immer
Lesen geht (fast) immer. Vor allem sind Bücher hitzebeständig, es besteht keine Explosionsgefahr. Wenn der Blick ab und zu vom Buch in die Abendlandschaft schweift.
Lesen geht (fast) immer. Vor allem sind Bücher hitzebeständig, es besteht keine Explosionsgefahr. Wenn der Blick ab und zu vom Buch in die Abendlandschaft schweift.
Noch als Erwachsenen verfolgen B. Sucher Ereignisse seiner Kindheit im Traum: „Mein Vater erscheint in meinem Kinderzimmer mit der Peitsche und brüllt: Lass diesen Judenscheiß. Großvater Oswald wollte, dass du Protestant bist. Ich prügele dich windelweich, wenn du nicht sofort aus der jüdischen Gemeinde austrittst und dich nochmals konfirmieren lässt, damals hast du geschummelt, ich weiß es genau! Kein Glaubensbekenntnis gesprochen! Du bist Christ. Meine Mutter eilt dazu: Du bist Jude! Mein Vater kommt näher. Er schlägt zu. Ich will…
Gestern: Abendstimmung hinterm Haus Heute Nachmittag: nach der Ernte
Den Sonnenschirm habe ich schon vor Tagen aufgestellt – recht erfolgreich. Die Blüten darunter sind nicht verbrannt. Die Idee, die Hortensien mit Bettlaken zu schützen, ist wahrscheinlich zu spät gekommen. Immerhin habe ich mich dieses Jahr eine Zeit lang an den Blüten erfreuen können. Das, was verbrannt ist, schneide ich ab. Hortensien wachsen nach, spätestens im nächsten Frühling.
Bücher sind auf jeden Fall hitzebeständig. Ihre Qualität unterliegt keinen hitzebedingten Schwankungen – es besteht also keine Gefahr bei den momentanen Rekord-Temperaturen.
Auch eher sterile Treppenhäuser bieten lichte Perspektiven.
Da ging‘s ja noch. Jetzt ist es draußen kaum auszuhalten. Die Luft steht. Schade, im Sommer drinnen sitzen, gefällt mir nicht. Ist im Moment allerdings die bessere Alternative.
Bei den Temperaturen das Trinken nicht vergessen, am besten H2O ;)
Damit fange ich heute an – dafür ist ein guter Tag ;)So wie jeder Tag ein guter Tag ist, mit etwas Neuem zu beginnen.
Ob der Titel an den berühmten Film Ingmar Bergmanns „Szenen einer Ehe“ anknüpfen will, weiß ich nicht. Doch sowohl der Film als auch der Roman befassen sich mit dem Scheitern einer Ehe. Dass es die Geschichte des Scheiterns ist, darüber wird der Leser nicht im Unklaren gelassen. Ziemlich zu Beginn erfährt man: „Diejenige, die mit mir zusammen war, gibt es nicht mehr. Denjenigen, der mit ihr zusammen war, auch nicht. Einst gab es uns, wir lebten zusammen, und jetzt ist…