Märtha Louise, Elisabeth Nordeng, Hochsensibel geboren

Märtha Louise, Elisabeth Nordeng, Hochsensibel geboren

Prinzessin Märtha Louise und ihre Freundin und Geschäftspartnerin Elisabeth Nordeng wollen – in Zusammenarbeit mit Kristin M. Hauge – mit diesem Buch zeigen, dass und wie Empfindsamkeit stark machen kann Es ist ein sehr persönlich gehaltenes Buch. Märtha und Elisabeth erzählen im Wechsel von ihrer Kindheit und Jugend, ihrem Erwachsenen- und Arbeitsleben und gehen in weiteren Kapiteln auf ihre besondere Nähe zu Tier und Natur, auf die Besonderheiten und Schwierigkeiten in ihren Beziehungen ein, um dann in eine Art Dialog…

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Sigismund Krzyzanowski, Münchhausens Rückkehr

Sigismund Krzyzanowski, Münchhausens Rückkehr

Nur Narren war es früher gestattet, die Wahrheit am Hofe auszusprechen. Sie hatten die sprichwörtliche „Narrenfreiheit“. Vielleicht gehört auch die Figur des Adligen Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen dazu, bekannt als „Lügenbaron“. In diesem Roman lässt der russische Schriftsteller Krzyzanowski Münchhausen in den zwanziger Jahren des letzen Jahrhunderts nach Berlin zurückkehren. Sinnigerweise entsteigt diese schillernde Figur seinem eigenen Roman, in den er später dann, nach seinen Reisen, die ihn nach London und nach Russland führen, zurückkehrt. selbstverständlich nachdem er…

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Susanne Nadolny (Hg.) Oh Boy! Von der Liebe zu jüngeren Männern

Susanne Nadolny (Hg.) Oh Boy! Von der Liebe zu jüngeren Männern

Das Cover dieses neu erschienenen Bandes täuscht ein wenig. Mann wie Frau scheinen alterslos, also gleichaltrig. Der tatsächliche Altersunterschied zwischen den Frauen und ihren jüngeren Freunden, Geliebten, von denen in den Texten die Rede ist, ist teilweise aber erheblich. Einige könnten Söhne der jeweiligen Frauen sein. Dennoch verstehe ich nicht, weshalb der Begriff „Boys“ benutzt wird, genauso wenig wie die immer weiter um sich greifende Bezeichnung „Mädels“ auch für erwachsene Frauen. Ich sehe in diesen „Verniedlichungen“ einfach keinen Sinn Trotz…

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Brigitte Ebersbach/ Unda Hörner, Der literarische Frauenkalender 2019

Brigitte Ebersbach/ Unda Hörner, Der literarische Frauenkalender 2019

Das wird ein Jahr der Frauen (in meiner Küche, wo der Kalender hängen wird), wie der Untertitel des Kalenders ankündigt. Jede Woche wird eine andere Frau, werden Frauengruppen vorgestellt, die im Jahr 1919 etwas Besonderes „auf die Beine“ gestellt haben, wie Marie Curie, die in Paris ihr Radium-Institut eröffnet hat. Mit ihr beginnt dieses besondere Jahr, denn in Deutschland dürfen Frauen am 19.1.1919 zum ersten Mal wählen, vier Tage nachdem Rosa Luxemburg, die für uneingeschränkte Freiheit und Demokratie eingesetzt hat,…

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Ein Sonntag im Herbst

Ein Sonntag im Herbst

Frühstück in der Sonne warmer Wind auf meiner Haut auf den abgeernteten Feldern leichte Staubwolken vor sich hertreibend Stille, ab und an Glockengeläut Vogelgezwitscher das Brummen einer Wespe sanftes Blätterrascheln gleichmäßiges Geräusch vorbeifahrender Autos Lesevergnügen klares Wasser … Ein Gefühl von Glück und Zufriedenheit – es ist alles da.

Philippe Besson, Hör auf zu lügen

Philippe Besson, Hör auf zu lügen

Der faszinierende Roman, „Hör auf zu lügen“ spielt in den Jahren 1984, als alles begann zwischen den beiden Gymnasiasten Philippe, Sohn eines Schuldirektors, und Thomas, Sohn eines Winzers, 2007 als Philippe, inzwischen fernsehbekannter Schriftsteller zufällig Thomas Sohn Lucas das erste Mal in einem Hotel in Bordeaux trifft, wo er sich auf einer Lesereise aufhält, und 2016, in dem die beiden sich ein zweites Mal treffen, dieses Mal verabredet in einem Cafe in Paris. Ich habe diesen gerade Roman nahezu „in…

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Michael Ondaatje, Kriegslicht

Michael Ondaatje, Kriegslicht

Was bitte muss man sich unter „Kriegslicht“ vorstellen? Licht und Krieg – die Begriffe könnten gegensätzlicher nicht sein. Sie lösen Verwirrung oder im besten Falle Fragezeichen aus. So auch der aktuelle Roman von Michael Ondaatje: „Wenn die Wunde schlimm ist, kann man nicht darüber sprechen, kann man kaum darüber schreiben. … doch … weiß auch ich, wie man aus einem Sandkorn oder dem Bruchstück einer Wahrheit, das man entdeckt hat, eine ganze Geschichte machen kann. Im Rückblick betrachtet waren die…

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Welt erfüllen

Welt erfüllen

Ich frage nicht, Wie ich die Welt erfülle. Die Welt bedarf nicht meiner. Und was ich In das Zeichen Setzte, War mir Geschenk vor Allem. Nur: wie beglück ich, Fragt ich jede Stunde. (Arno Nadel 1878-1943, Musikwissenschaftler, Schriftsteller)