Ruhrschnellweg?!

Ruhrschnellweg?!

Hat der „Ruhrschnellweg“ je seinem Namen alle Ehre gemacht? Heute jedenfalls nicht. „Ruhrschleichweg“ wäre der passendere Name, von einem Stau in den nächsten, durchschnittliche Geschwindigkeit: 25 km/h nee, daran ist nicht primär der Streik bei der Bahn verantwortlich nachmittags ist das (fast) immer der Fall, jedenfalls immer, wenn ich unterwegs bin.

Nino Vetri, Mamas wunderbares Herz

Nino Vetri, Mamas wunderbares Herz

Sie mögen moderne Scheherazaden? Dann lesen Sie Nino Vetris Geschichten, die in Palermo spielen. Es sind grotesk, komisch, ironisch und nicht ganz ernst zu nehmende Alltagsgeschichten, in denen komische Kauze aller Art vorkommen: Das gibt’s das Genie, den Flüchtigen, den Alten, einen Wahrsager mit Computer und einen Priester, der seine Schafe beschimpft, statt ihnen die Absolution zu geben: „Glaubt ihr vielleicht, die Tore des Paradieses würden von Jammerlappen und Herdenvieh aufgerissen werden, nur weil ihr nicht gemordet und geraubt und…

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mitten in mir

mitten in mir

„Mitten in mir geht es gut.“ Diesen Satz habe ich aus der – wie immer hörenswerten – Sendung Lebenszeichen „Miteinandersein. Vom Wirtschaften mit ‚Sozialkapital‘ „mitgenommen, in der es um Humankapital als Grundlage von gesellschaftlichen Veränderungen geht, hin zu einem freudvolleren Leben im empathischen Miteinander. Empathie wird dort in Anlehnung an den Familientherapeuten Jesper Juul und den Schriftsteller Peter Høeg als die härteste und wichtigste Währung von allen bezeichnet, als eine Kostbarkeit, die sich ohne Schwierigkeiten vermehren lässt. Wiederholung: heute Abend…

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Italo Calvino, Marcovaldo oder Die Jahreszeiten in der Stadt

Italo Calvino, Marcovaldo oder Die Jahreszeiten in der Stadt

Sie suchen ein Buch, das schön gestaltet, bebildert ist und auch noch gute Laune macht? Als Geschenk oder einfach für sich selbst? Dann sind die Geschichten von Marcovaldo, erzählt von Italo Calvino das Richtige. Sie begleiten beim Lesen Marcovaldo, einen Hilfsarbeiter mit vielköpfiger Familie, in sehr armen Verhältnissen lebend, auf seinen Streifzügen durch seine Stadt: „Schilder, Verkehrsampeln, Schaufenster, Leuchtreklamen, Plakate, waren sie auch noch so ausgeklügelt, um die Aufmerksamkeit auf sich zulenken, das alles konnte seinen Blick nicht fesseln, der…

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Charlotte Salomon: Der Tod und das Mädchen

Charlotte Salomon: Der Tod und das Mädchen

„Dass ich das Leben liebe und dreifach bejahe. Um das Leben ganz zu lieben, dazu muss man auch seine andere Seite, den Tod, umfassen und begreifen. Mögest du nie vergessen, dass ich an dich glaube.“ „Ich halte Sie für berufen, über den Durchschnitt etwas schaffen zu können.“ Das sind Zitate aus dem Programmheft der Ballettaufführung „Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin (UA)“ im MIR. Eine sehr beeindruckende Aufführung, die die Lebensgeschichte von Charlotte Salomon anhand ihrer Bilder, untermalt mit…

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