37 Grad heute: Abgetaucht

37 Grad heute: Abgetaucht

Tina Soliman arbeitet als Dokumantarin und Regisseurin u.a. für die ZDF Reihe „37 Grad“, heute mit dem Thema „Abgetaucht“, Termin: 22.15. Thematisiert wird der plötzliche Kontaktabbruch zwischen einst nahestehenden Personen, das können auch Freunde, Geschwister sein. Ob die heutige Sendung eine Verfilmung  ihres Buches „Funkstille. Wenn Menschen den Kontakt abbrechen“ ist, weiß ich nicht. Näheres ist zu finden auf der entsprechen-den Seite des ZDF.

Anne Nübel-Orthen, Auf tauben Sohlen unterwegs

Anne Nübel-Orthen, Auf tauben Sohlen unterwegs

Beim Lesen Buches „Auf tauben Sohlen unterwegs. Mit Multipler Sklerose auf der Reise zum wahren Selbst“ musste ich an den erstaunten Ausruf einer Bekannten denken, die zur Zeit von Sogyal Rinpoche „Das Tibetanische Buch vom Leben und Sterben“ liest, weil sie sich mit dem Thema Tod auseinandersetzt: „Ich wusste gar nicht, dass Tod soviel mit Leben zu tun hat!“ In Anne Nübel-Orthens Buch geht es natürlich immer um ihre MS Krankheit, die man bei ihr kurz nach der Ausbildung zur…

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Zart besaitet – Last oder Gabe?

Zart besaitet – Last oder Gabe?

Heute beschäftigt sich Andrea Lieblang in der Sendung „Lebenszeichen“ mit dem Thema der Hochsensibilität. Die wenigsten Hochsensiblen werden ihre Sensibilität von Anfang an als Gabe oder gar als Gnade bezeichnen. Zu lange haben sie darunter gelitten, sind damit angeeckt, so viel anders zu sein als ihre Mitmenschen, ihre Andersartigkeit nicht erklären zu können, aber so oft dafür ausgelacht, ausgegrenzt zu werden: Mimose, Kräutchen-Rühr-mich nicht an, sind noch die freundlicheren Varianten, die man zu hören bekommt. Problem vieler Hochsensibler ist, die…

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Liebessternschnuppen

Liebessternschnuppen

„Man wundert sich ja öfter, wie gerade dieser jene lieben kann? Und umgekehrt. Die Liebe ist eine Himmelsschnuppe, ein Stückchen zerborstener Himmel, das unversehens ins Zweiherze fällt und himmelhochjauchzenden Zustand verströmt.“ (Else Lasker Schüler)

George Simenon, Brief an meine Mutter

George Simenon, Brief an meine Mutter

Den „Brief an meine Mutter“  hat George Simenon dreieinhalb Jahre nach dem Tod der Mutter begonnen. Es ist der Versuch, die zu verstehen, die er Zeit seines Lebens nicht verstanden hat, da der Faden zwischen ihnen nur ein dünner gewesen ist. Der Brief zeichnet, ausgehend von seinen Gedanken am Sterbebett der Mutter, ihren kargen Lebensweg auf, der geprägt war vom enorm starken Willen, unabhängig zu sein und fürs Alter vorgesorgt zu haben. Sie hat sich von ganz unten hochgearbeitet. Jede kleine Freude war für…

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Was für ein schöner Sonn(en)tag!

Was für ein schöner Sonn(en)tag!

Auf der Gartenwiese spazierende Fasanenfamlien begleitet von emsig pickenden Tauben hoppelnde Hasen auf dem Feld hinterm Haus Frühstück im Sonnenschein Langer Spaziergang durch die Felder überholt von ein paar Radfahrern mit Tour de France-Outfit Übermütig galoppierende Pferde auf den Weiden Sauna, mit Freiluftliegen im Garten unterhaltsam durch Vogelemsigkeiten und Gezwitscher Mittagessen und Nickerchen im Sonnenschein Cappuccino zum Wachwerden Bücher Sonntagtelefonate Der Krimi am Sonntag Zum Schluss: die to do Liste für den kommenden Mon(d)tag .

Ian Ranking, Ein kaltes Herz

Ian Ranking, Ein kaltes Herz

Gravy arbeitet als Aushilfe auf dem Friedhof, ist nicht sehr helle, aber hilfsbereit. So hat er kein Problem, für seinen Freund Benjy, der eines Tages blutüberströmt auf dem Friedhof auftaucht, eine Pistole zu verstecken. Was passiert ist, kann Benjy Gravy dann nicht mehr beantworten und was er mit der Tasche voller Geld tun soll, ebenfalls nicht. So macht sich Gravy auf die Suche nach einer Antwort für das Unverständliche – kindlich froh, Benjys Wagen fahren zu können, später dann sogar…

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Engelgleich

Engelgleich

„Wir müssen so weit wie möglich gleich den Engeln an den Seelen wirken, nämlich durch liebevolle, gütige Anregungen und ohne Gewalt. So sehr verlangen wir manchmal, Engel zu werden, daß wir vergessen, gute Menschen zu sein.“ (Franz von Sales)

George Simenon, Der große Bob

George Simenon, Der große Bob

Der große Bob wie der allseits beliebte, weil stets gut gelaunte, Robert Dandurand genannt wird, bricht an einem sonnigen Junitag zum Hechtangeln auf und kehrt nicht mehr zurück. Er ist ertrunken. Seine Frau und Freunde rätseln, ob es ein Unfall oder Selbstmord gewesen ist. Seltsam haben es nur alle gefunden, dass sich Bob seit einiger Zeit fürs Angeln interessierte und sogar – ganz entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten – morgens sehr früh aufgestanden ist. Der Arzt Charles Coindreau – Ich-Erzähler dieses Romans –…

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Frühlingsvorfreuden

Frühlingsvorfreuden

Wieviel Herbst noch im Frühling  ist – jedenfalls im Garten. Emsige Nachbarn, zwitschernde Vögel, Kindergeschrei, Motorräder, Frühlingsblumen verführen zum Kauf – wer denkt da noch an Nachtfröste? Ein Untermieter in der Verschalung des Loggiadaches: eine Meise, die dort offensichtlich brüten will. Spaziergang nur mit Strickjacke. Werde später die Leinenhosen aus dem Winterquartier holen und die Winterhosen ins Sommerquartier hängen – alle Jahre wieder. Meine Hündin, die sich auf dem Feld vor Vergnügen in der Gülle wälzt und mein Entsetzen nicht nachvollziehen…

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