Mariela Sartorius, Die hohe Schule der Einsamkeit

Mariela Sartorius, Die hohe Schule der Einsamkeit

Mariela Sartorius ist überzeugte Einzelgängerin und lobpreist in ihrem als „Streitschrift“ bezeichneten Buch „Die Kunst des Alleinseins“ – so der Untertitel – die Vorzüge des Einzelgängertums.

Pointiert beschreibt sie Einzelgängertum als eine Lebensform mit vielen Vorzügen, ja sogar als Voraussetzung für ein gutes Leben, wenn man sich über die eigene Selbstwirksamkeit im Klaren ist und man gelernt hat oder bereit ist, „mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen und sich anzupassen.“

Letztendlich aber liegt es an der Einstellung und Haltung gegenüber der Einsamkeit: „Es geht um die Zufriedenheit in und mit der Einsamkeit.“ Und die kann man ihrer Ansicht nach lernen. Wie, das zeigt sie pointiert, mit einer metaphernreichen Sprache an vielen Beispielen in ihrem Buch auf.

Mariela Sartorius, Die hohe Schule der Einsamkeit. Von der Kunst des Alleinseins, Gütersloh 3. Aufl. 2009, 207 S., ISBN 978-3-579-06942-5

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