Arnulf Conradi, Zen und die Kunst der Vogelbeobachtung
Wenn Conradi Vögel beobachtet, und das macht er seit er als Kind ein Fernglas geschenkt bekommen hat, erlebt er immer wieder eine „Identität zwischen dem Sehenden und dem, was er sieht.“ Es sind für ihn „Momente der Leichtigkeit und Schönheit.“ „Und von diesem Augenblick, diesem kostbaren Jetzt, geht eine große Ruhe aus.“ Dieses Eintauchen ins Hier und Jetzt, das Im-Moment-ganz-Dasein, das Genießen des Augenblicks – ohne Gedankenschwere – genau das macht für den Autor die Praxis des Zen aus: Es…