Die Sonnenblume
Die Sonnenblume möchte dich begrüßen, dieweil sie sich so gern zur Sonne wendet. Nur steht zur Zeit sie noch zurückgewiesen; doch du erscheinst und sie ist gleich vollendet. (Johann Wolfgang Goethe)
Die Sonnenblume möchte dich begrüßen, dieweil sie sich so gern zur Sonne wendet. Nur steht zur Zeit sie noch zurückgewiesen; doch du erscheinst und sie ist gleich vollendet. (Johann Wolfgang Goethe)
Staunend und freudvoll dem Wachsen eines Regenbogens zuschauen zu können, das war heute möglich. Leider entspricht die Qualität der Bilder nicht meinen Ansprüchen. Ich zeige sie dennoch ;) Freudig war vor vielen Jahren, Eifrig so der Geist bestrebt, Zu erforschen, zu erfahren, Wie Natur im Schaffen lebt. Und es ist das ewig Eine, Das sich vielfach offenbart; Klein das Große, groß das Kleine, Alles nach der eignen Art, Immer wechselnd, fest sich haltend; So gestaltend, umgestaltend – Zum Erstaunen bin…
(Ein Hauch von „dolce vita“ in der Recklinghäuser Altstadt) »Wie man nur so leben mag? Du machst dir gar keinen guten Tag!« Ein guter Abend kommt heran, Wenn ich den ganzen Tag getan. Wenn man mich da- und dorthin zerrt Und wo ich nichts vermag, Bin von mir selbst nur abgesperrt, Da hab ich keinen Tag. Tut sich nun auf, was man bedarf Und was ich wohl vermag, Da greif ich ein, es geht so scharf, Da hab ich meinen…
Auch wenn vielerorts die Welt in Trümmern liegt, geht die Natur ihren vorgegebenen Weg, wo und wie es ihr möglich ist. Ob sie uns da Vorbild sein kann? Das zum Blühen bringen, was in unserer Wirkmacht steht? Ja es umgibt uns eine neue Welt! Der Schatten dieser immergrünen Bäume Wird schon erfreulich. Schon erquickt uns wieder Das Rauschen dieser Brunnen, schwankend wiegen Im Morgenwinde sich die jungen Zweige. Die Blumen von den Beeten schauen uns Mit ihren Kinderaugen freundlich an….
In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch diese Entscheidung und sie sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je erträumt haben könnte. Was immer du kannst oder Dir vorstellst, dass Du es kannst,beginne es. Kühnheit trägt…
„Es ist eine Ferne,die war, von der wir kommen.Es ist eine Ferne,die sein wird, zu der wir gehen.“ (Johann Wolfgang v. Goethe)
Bleibe nicht am Boden heften, Frisch gewagt und frisch hinaus! Kopf und Arm mit heitern Kräften, Überall sind sie zu Haus; Wo wir uns der Sonne freuen, Sind wir jede Sorge los. Daß wir uns in ihr zerstreuen, Darum ist die Welt so groß. (Johann Wolfgang von Goethe)
In meinem Zuhause kannte man diesen Satz Goethes offensichtlich nicht. Denn ich habe immer wieder den Satz zu hören bekommen: „Sei doch nicht immer so neugierig!“Inzwischen lasse ich mich neugierig sein und dennoch sitzt dieser Satz mir immer mal wieder auf der Schulter – meist wenn ich meiner Neugier bereits nachgegeben habe – zu spät also. Und das ist gut so ;)
Der Türmer, der schaut zu mitten der NachtHinab auf die Gräber in Lage;Der Mond, der hat alles ins Helle gebracht:Der Kirchhof, er liegt wie am Tage.Da regt sich ein Grab und ein anderes dann:Sie kommen hervor, ein Weib da, ein Mann,in weißen und schleppenden Hemden. … (1. Strophe der Ballade „Der Totentanz“ v. Johann Wolfgang v. Goethe)
Genieße mäßig Füll und Segen, Vernunft sei überall zugegen, Wo Leben sich des Lebens freut. Dann ist Vergangenheit beständig, Das Künftige voraus lebendig, Der Augenblick ist Ewigkeit. (Johann Wolfgang v. Goethe)