Arme Welt
Ja, so sind die meisten Menschen. Die Unglücksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorisieren sie fleißig; aber das Glück, das viele Glück, beachten sie nicht… arme, arme Welt. (Paula Modersohn-Becker)
Ja, so sind die meisten Menschen. Die Unglücksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorisieren sie fleißig; aber das Glück, das viele Glück, beachten sie nicht… arme, arme Welt. (Paula Modersohn-Becker)
Dort, sieh, am Horizont lüpft sich der Vorhang schon!Es träumt der Tag, nun sei die Nacht entflohn; (Eduard Mörike, zwei Zeilen aus dem Gedicht „An einem Wintermorgen, vor Sonnenaufgang“)
Sich zurückziehen, kann verschieden erlebt werden: Einmal als freiwilliger Rückzug und Gelegenheit, zu sich zu kommen, zu bilanzieren, was war, wie, wohin es weitergehen kann, soll. Es ist eine Form der Besinnung, ein Rückzug in die (äußere) Stille, die dann die oft vorherrschende innere Unruhe umso spürbarer werden lässt. Die innere Lautstärke kann in einem Ausmaß dröhnen, wie sie im normalen Alltag kaum oder nur schwer zu erkennen ist, es sei denn man meditiert regelmäßig. Was in mir will da…
Jener ist hohl und will voll werden,Dieser ist überfüllt und will sich ausleeren,-Beide treibt es, sich ein Individuum zu suchen, das ihnen dazu dient.Und diesen Vorgang, im höchsten Sinne verstanden,nennt man beidemal mit Einem Worte: Liebe,– wie? die Liebe sollte etwas Unegoistisches sein? (Friedrich Nietzsche)
Mit einem Feuer fühlt der Mensch sich niemals allein. Die Flamme kann Gesellschaft leisten – darin steckt der Urzusammenhang zwischen Flamme und Seele. (Oswald Spengler)
Mit dem heutigen Kalenderspruch gehe ich in Resonanz, ist er für mich doch Aufforderung, stets das Lichte, Leichte zu suchen, auch wenn’s vermeintlich eng und dunkel ist, eine Art, Trotzdem ja zum Leben sagen, wie es Viktor Frankl formuliert hat: Versuche stets, ein Stück Himmel über deinem Leben freizuhalten. (Marcel Proust)
Es ist zunächst etwas sehr Einfältiges, was hier gesagt ist, nämlich daß ein Leben Sinn und Wert hat, nur sofern Liebe in ihm ist, und daß ein Leben nichts, gar nichts ist und keinen Sinn und Wert hat, wenn keine Liebe in ihm ist(1 Korinther 13, 1-3). Ein Leben ist so viel wert, wie viel Liebe es hat. Alles andere ist nichts, gar nichts, ganz gleichgültig, ganzunwichtig, alles Schlechte und alles Gute, alles Große und alles Kleine ist unwichtig –…
„Wenn dein Körper sich der Bewegung hingibt, erinnert sich deine Seele an ihren Tanz.“ (Gabrielle Roth) Dieses Zitat habe ich auf der Seite einer 5 Rhythmen-Lehrerin gefunden, leider ziemlich weit weg. Bei den momentanen Straßenverhältnissen bleibe ich dann doch lieber zu Hause. Es ist überall glatt auf Straßen und Wegen. Die Folge: viele Unfälle durch gefrorenen Regen und Nebel. Zwei heftige Stürze dieses Jahr lassen mich dann doch vorsichtiger werden, nicht ängstlicher – noch nicht ;)Doch tanzen geht auch zu…
Die Zukunft muss man sich selbst aufbauen,lange bevor sie eintritt. (Rainer Maria Rilke) Gibt es Grenzen, die Zukunft planen, sinnlos machen? Uns eher auffordern, den Augenblick zu genießen?Mit zunehmendem Alter werden bisherige „Sicherheiten“ bröckelig, andere dagegen gewinnen an Stärke.
Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben. (Charles Dickens)