Wortschatz
In einem Meditationsbuch, das mir mal wieder in die Hände gefallen ist – es ist schon ziemlich zerfleddert – ist eine Regel” formuliert: Dir einen Wortschatz anlegen. (Werner Sprenger, Morgen?, Konstanz 1993, S. 32)
Das Wort “Wortschatz” habe ich sofort für mich getrennt geschrieben gedacht “Wort-Schatz” – etwas, was ich gerne mache, so dass sich mir andere als die üblichen Wortbedeutungen erschließen.
Ja, Worte sind Schätze. Welche Worte aber würden für mich unbedingt zu meinem “Wort-Schatz” gehören?
“Ver-trauen, Liebe, Erfüllung, Zuversicht, Lebensfreude, -mut, Nähe, Weite, Schönheit, Anmut, Demut, Veränderung, Stille, aber auch Pusteblume, Löwenzahn, Pittermesser, Freiheit, Lebendigkeit, Selbstständigkeit, Verantwortung, Metamorphose und Verben wie trösten, stillen, zuhören, streiten, sich behaupten, lachen, weinen …” Man kann glatt ins Schwärmen kommen ob der vielen “Wortschätze”.

schön…
was hältst du von Geborgenheit, frisch, Vanillepudding und naseweis ?
Naseweis gefällt mir sehr gut, Geborgenheit ebenfalls, aber Vanillepudding würde ich nicht aufnehmen, lieber Schokoladeneis oder Nappoblock.
[...] würde ich auch meinem Wortschatz hinzufügen, ein verheißungsvolles [...]