Dienstag, 4. Juli 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Klingt im Wind ein Wiegenlied, Sonne warm herniedersieht, Seine Ähren senkt das Korn, Rote Beere schwillt am Dorn, Schwer von Segen ist die Flur – Junge Frau, was sinnst du nur? (Theodor Storm) weiterlesen...


Montag, 3. Juli 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos | Kommentare (0)

"Nach einem halben Leben im Ausland dürstete mich nach meinem Land mit all seinen Erbärmlichkeiten. Mit seinen Frauenvereinskaffetrinken, seiner Kuchenbesessenheit, seinem Colakonsum und dem Cocktailsoßengeklecker. Mit Regen und Sturm und seinen ungehobelten, barschen Kerlen. Mit seiner kulturlosen, schafzüchtergroben, schlechtdeutschen Architektur, seinen endlosen Parkplätzen und Benzintempeln. ... Island ist nun weiß Gott nicht überall schön. Das Hochland zum Beispiel ist über weite Strecken total hässlich, so auch rund um den Snæfellsjökull, und erst recht die Halbinsel Reykjanes und die Hellisheidi, diese kalt gebackene Schneesturmgrütze. Dennoch suchen Reisende von weither diese kahlen, öden Landstriche auf, weil sie von ihrer EU-genormten Lieblichkeit mit steinernen ...weiterlesen...


Sonntag, 2. Juli 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

In jüngern Tagen war ich des Morgens froh, Des Abends weint ich; jetzt, da ich älter bin, Beginn ich zweifelnd meinen Tag, doch Heilig und heiter ist mir sein Ende. (Friedrich Hölderlin) weiterlesen...


Samstag, 1. Juli 2017 | Kategorie: Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

© Franziska Walther/kunstanst!fter verlag Franziska Walther erzählt in einfachen, doch inspirierenden Bildern die abenteuerliche Reise von Erasmus, dem Elch aus dem hohen Norden, der - einem Traum folgend - in einer kleinen Stadt landet. So sieht Erasmus aus: © Franziska Walther/kunstanst!fter verlag Ein Sympathieträger, den man gern auf seiner Reise begleitet. Nicht eindeutig ist, was genau Erasmus antreibt: einfach nur Fernweh, Abenteuerlust oder die Sehnsucht, fliegen zu können? Die Antwort bleibt den Lesern überlassen. Und das ist gut so, denn sicher treibt jeden im Leben etwas anderes an. Die Silhouetten zweier Vögel- es scheinen Schwalben zu sein- sind Leitmotiv dieses großformatigen Bilderbuches. Sie ...weiterlesen...


Freitag, 30. Juni 2017 | Kategorie: Fotos, Rezensionen | Kommentare (5)

"Ich lebe allein in einer Garage, zusammen mit meinem Laptop und einer alten Handgranate. Wir haben es wahnsinnig gemütlich. Das Bett ist ein Krankenhausbett, andere Möbel brauche ich nicht, bis auf ein Klo, dessen Benutzung ich enorm beschwerlich finde. Der Weg ist furchtbar weit. Dreimal täglich muss ich mich diese Via Dolorosa entlangschleppen wie ein rheumatisches Gespenst. Ich träume von Katheder und Bettpfanne, aber die Anträge dafür stecken irgendwo im System fest. Wir haben es alle nicht leicht." So beginnen die Memoiren der Herbjörg María Björnsson, einer achtzigjährigen Isländerin, die - nicht nur kriegsbedingt - viel in der Welt herumgekommen ist ...weiterlesen...


Mittwoch, 28. Juni 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

Zugänge zu Ausstellungsräumen weiterlesen...


Dienstag, 27. Juni 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Graue Dämmerungen hängen überm weiten Wiesenplan, - müd, mit rotgelaufnen Wangen kommt der Tag im Westen an. Atemlos dort sinkt er nieder hinter Hängen goldumsäumt, seine lichtermatten Lider fallen mählich zu. - Er träumt. - Träumt manch sonnig Traumgebilde.. Leis vom Himmel schwebt dahin, jetzt die Nacht und neigt sich milde, Sterne lächelnd über ihn... (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Montag, 26. Juni 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern, darfst du nun ganz dein selbst genießen. Keine Frage von Menschenlippen fordert Antwort. Keine Rede noch Gegenrede macht dich gemein. Nur mit Himmel und Erde hältst du einsame Zwiesprach. Und am liebsten befreist du dein stilles Glück, dein stilles Weh in wortlosen Liedern. Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern darfst du nun ganz dein selbst genießen. (Christian Morgenstern) weiterlesen...


Sonntag, 25. Juni 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Tiefe Stille herrscht im Wasser, Ohne Regung ruht das Meer, Und bekümmert sieht der Schiffer Glatte Fläche ringsumher. Keine Luft von keiner Seite! Todesstille fürchterlich! In der ungeheuern Weite Reget keine Welle sich. (Johann Wolfgang Goethe) weiterlesen...


Samstag, 24. Juni 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Wachsein ist alles. Es kommt die Nacht und keiner wird keinen erkennen. Haltet Wacht und laßt die Lampen brennen. Alles Werden ist wankend und ungewiß, aber alles Ziel ist Reife. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, auf daß sie es einst begreife. (Manfred Kyber) weiterlesen...