Dienstag, 29. August 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (4)

"Aller guten Dinge sind drei." - heißt es. Manchmal darf es ruhig eins mehr sein! Der vierte Band von Ulla Hahns "autobiografischem Epos" - so der Verlag - ist nun erschienen. Wie immer eine sehr unterhaltsame, in Ulla Hahns spezifisch poetischer Sprache geschriebene Lektüre, für die man dennoch einen langen Atem haben muss. Dieser Roman setzt dort an, wo der dritte Roman geendet hat: "Lommer jon, sagte der Großvater, sagt er noch einmal, und griff in die Luft, greift er noch einmal, zum letzten Mal, denn ich muss die Geschichte weitererzählen, die Geschichte von Hilla Palm und Hugo Breidenbach. Die ...weiterlesen...


Montag, 28. August 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Merk-Würdiges | Kommentare (0)

- Autofahrer, die mit ihrem Auto mindestens zwei Parkplätze einnehmen - macht ja nichts, Hauptsache ich stehe jetzt hier. - Autos, die Einfahrten blockieren, die Autobesitzer müssen mehrfach ausgerufen werden, - relativ schnell fahrende Autos, meist mit Pferdeanhängern auf den sonst nicht zu befahrenden Landwirtschaftswegen, lassen Staubwolken hinter sich aufwirbeln. Wo ist das Problem? Die Fahrer sitzen ja im Auto und werden nicht eingestaubt. - Die meisten Autofahrer drosseln nicht einmal ihre Geschwindigkeit, wenn sie auf einen zufahren. - Doch eine Reiterin: Sie fragt mich durchs geöffneter Fenster, ob ich zu schön sei, um aus dem Weg zu gehen. Links ...weiterlesen...


Sonntag, 27. August 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Der neue Roman von Julia Wolf ist ein außergewöhnlicher, ein ungewöhnlicher Roman und steht mittlerweile auf der Longlist für den deutschen Buchpreis. Er kommt nicht als flüssig, linear erzählter Text daher, sondern als ein Etwas, das sich aus zahlreichen, verschieden gestalteten Mosaiksteinchen zusammensetzt, die zeitlich nicht immer sofort klar und eindeutig zuzuordnen sind. Eine Zuordnung und die Erstellung eines Ganzen ist Aufgabe des Lesers, von dem - auch durch die sprachliche Präsentation - hohe Konzentration gefordert wird. Nicht nur der erzählte Inhalt ist zu einem Ganzen zu ordnen. Julia Wolfs Sätze sind häufig ellipsenartig und unvollständig, können aber vom Leser leicht ...weiterlesen...


Samstag, 26. August 2017 | Kategorie: Fotos | Kommentare (0)

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Freitag, 25. August 2017 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ich bestätige voll Glück meinen Glauben daran, daß wir in uns einen Funken jenes ewigen Lichts tragen, das im Grunde des Seins leuchten muß, und das unsere schwachen Sinne nur von ferne ahnen können. Ich erkenne es als unsere höchste Pflicht, diesen Funken in uns zur Flamme werden zu lassen und das Göttliche in uns zu verwirklichen. (Malvida Freiin von Meysenbug) weiterlesen...


Donnerstag, 24. August 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (0)

Gewaltig endet so das Jahr Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten. Rund schweigen Wälder wunderbar Und sind des Einsamen Gefährten. Da sagt der Landmann: Es ist gut. Ihr Abendglocken lang und leise Gebt noch zum Ende frohen Mut. Ein Vogelzug grüßt auf der Reise. Es ist der Liebe milde Zeit. Im Kahn den blauen Fluß hinunter Wie schön sich Bild an Bildchen reiht – Das geht in Ruh und Schweigen unter. weiterlesen...


Mittwoch, 23. August 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (0)

Es stand vor eines Hauses Tor Ein Esel mit gespitztem Ohr, Der käute sich sein Bündel Heu Gedankenvoll und still entzwei. Nun kommen da und bleiben stehn Der naseweisen Buben zween, Die auch sogleich, indem sie lachen, Verhaßte Redensarten machen, Womit man denn bezwecken wollte, Daß sich der Esel ärgern sollte. Doch dieser hocherfahrne Greis Beschrieb nur einen halben Kreis, Verhielt sich stumm und zeigte itzt Die Seite, wo der Wedel sitzt. (Wilhelm Busch) Dieser Esel stand zwar nicht vor meiner Haustür, naseweise Buben habe ich auch nicht gesehen, wohl aber diesen Esel auf einer Weide, ganz in der Nähe. weiterlesen...


Dienstag, 22. August 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Nicht alle, die etwas zu sehen glauben, haben die Augen offen; und nicht alle, die um sich blicken, erkennen auch, was um sie herum und mit ihnen geschieht. Einige fangen erst an zu sehen, wenn nichts mehr zu sehen da ist. Erst wenn sie Haus und Hof zugrunde gerichtet haben, beginnen sie, umsichtige Menschen zu werden. Zu spät hinter die Dinge zu kommen, dient nicht zur Abhilfe, wohl aber zur Betrübnis." (Baltasar Gracián, spanischer Jesuitenpater) weiterlesen...


Montag, 21. August 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (0)

Nachts bei Vollmond kannst du es mitunter hören in den hohen Bibliotheken dieses leise Knarren und Quietschen wenn einer die Welt aus den Angeln hebt und die Tür nicht wieder zukriegt. (Ulla Hahn, aus: Gesammelte Werke, DVA München 2013, S. 761, ein wunderbarer Gedichtband mit eine ausführlichen Vorwort der Autorin und einem Nachwort von Dorothea von Törne) weiterlesen...


Sonntag, 20. August 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (0)

DEr Mensch das Spil der Zeit / spilt weil er allhie lebt. Im Schau-Platz diser Welt; er sitzt / und doch nicht feste. Der steigt und jener fällt / der suchte der Paläste / Vnd der ein schlechtes Dach / der herrscht und jener webt. Was gestern war ist hin / was itzt das Glück erhebt; Wird morgen untergehn / die vorhin grüne Aeste Sind numehr dürr und todt / wir Armen sind nur Gäste Ob den ein scharffes Schwerdt an zarter Seide schwebt. Wir sind zwar gleich am Fleisch / doch nicht von gleichem Stande Der trägt ein Purpur-Kleid / und ...weiterlesen...