Samstag, 12. November 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Wie war so schön doch Wald und Feld! Wie traurig ist anjetzt die Welt! Hin ist die schöne Sommerzeit Und nach der Freude kam das Leid. Wir wussten nichts von Ungemach, Wir saßen unterm Laubesdach Vergnügt und froh im Sonnenschein Und sangen in die Welt hinein. Wir armen Vögel trauern sehr: Wir haben keine Heimat mehr, Wir müssen jetzt von hinnen flieh'n Und in die weite Fremde zieh'n. (Hoffmann von Fallersleben) weiterlesen...


Freitag, 11. November 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (8)

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Donnerstag, 10. November 2016 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

?????????????????????????????? Fragen mit Waffen oder mit Gewalt beantworten? Das ist nichts anderes als Krieg. Krieg als Antwort - NEIN!!! NIE WIEDER!!! weiterlesen...


Mittwoch, 9. November 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (6)

Ein Herzensmensch hat bedingungslos Platz in meinem Herzen unabhängig davon ob er darum weiß oder nicht. Schwer ist es allerdings bedingungslos zu lieben sich immer wieder die Bedingtheit der eigenen Liebe bewusst zu machen Schmerzlich muss ich immer wieder von Bedingungen loslassen damit der Herzensmensch in meinem Herzen bleiben kann bedingungslos (mona lisa) weiterlesen...


Dienstag, 8. November 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Siehst du ein Menschenkind in Thränen, Verhaltnes Schluchzen in der Brust, So wolle ja nicht, ja nicht wähnen, Daß du mit Worten trösten mußt. Vermeide es, ihn zu berathen; Geh weiter, aber sende dann Die Liebe, die in stillen Thaten Ihm heimlich, heimlich helfen kann. Berührt ein kalter Schall die Wunde, So schmerzt er nur und heilt sie nicht; Der Trost wohnt nicht im leeren Munde, Er ist des Herzens tiefste Pflicht. Vor einem Wort am rechten Orte Kehrt wohl der Harm beruhigt um, Doch wahrer Schmerz hat keine Worte, Und auch der wahre Trost ist stumm. (Karl Friedrich May) weiterlesen...


Montag, 7. November 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Im Krankenzimmer, wenn's zu Ende geht, Links in dem Eck ein schmaler Engel steht. Er ist gesandt, will Angst die Seele quälen, Zu helfen ihr, sich leichter loszuschälen. Sein Auge strahlt und seine Stimme weht Ins Ohr des Sterbenden, der sie versteht. »Von allen Wesen«, spricht er, »die wir zählen, Starb keins, das nicht gewollt. Auch du darfst wählen.« Der Kranke langsam seine Lippen schleckt, Zu prüfen, wie das Leben wirklich schmeckt. Es schmeckt so angebrannt, so pickig-schal, Unmöglich, es zu schlucken noch einmal. Ja oder Nein? Der Engel fragend blickt. Dann lächelt er. Der Kranke hat genickt. (Franz Werfel) weiterlesen...


Sonntag, 6. November 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Indem das Leben nimmt und giebt und nimmt Entstehen wir aus Geben und aus Nehmen: Ein Schwankendes, sich Wandelndes, ein Schemen Und doch in unserer Seele so bestimmt Hindurchzugehn durch dieses Sich-verschieben Unangezweifelt, aufrecht, unbeirrt Von Tag zu Nacht, von Nacht zu Tag getrieben, Aus denen unaufhaltsam Leben wird Von unserm Leben, Blut von unserm Blut, Lust von der unsern, Leid das wir erkennen, Von dem wir uns auf einmal wieder trennen Weil unsre Seele, einsam, schon geruht Vorauszugehn .... (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Samstag, 5. November 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (1)

Selbst diejenigen, die die bekannten Erzählungen Kafkas kennen, 1920 beim Kurt Wolff Verlag erstmals veröffentlicht, werden überrascht und begeistert von dieser Ausgabe sein, die Kat Menschik illustriert hat. Eine in jeder Hinsicht ungewöhnliche Gestaltung: Die Farben des Einbands, der Buchseitenränder fallen sofort ins Auge, das Papier ist fein und glatt, ein wahrer Handschmeichler. Und dann erst die außer-gewöhnlichen farbigen Illustrationen!! Sie passen zu den Geschichten der von Kafka beschriebenen Menschen mit ihren außerordentlichen Lebensschicksalen, sind gleichsam Interpretationen dieser zum Teil nur knapp eineinhalb Seiten kurzen Miniaturen, wie "Eine kaiserliche Botschaft". Nach dem Begriff "Herz" sucht man in der Erzählung vergeblich, ...weiterlesen...


Freitag, 4. November 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Ach, dieser Monat trägt den Trauerflor ... Der Sturm ritt johlend durch das Land der Farben. Die Wälder weinten. Und die Farben starben. Nun sind die Tage grau wie nie zuvor. Und der November trägt den Trauerflor. ... Was man besaß, weiß man, wenn man's verlor. Der Winter sitzt schon auf den kahlen Zweigen. Es regnet, Freunde, und der Rest ist Schweigen. Wer noch nicht starb, dem steht es noch bevor. Und der November trägt den Trauerflor ... (Erich Kästner), gefunden bei: http://www.deutschelyrik.de/index.php/der-november.html weiterlesen...


Donnerstag, 3. November 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (2)

"Himbeeren mit Sahne im Ritz" von Zelda Fitzgerald ist eine Sammlung ironisch feiner, sehr bildhaft erzählter Geschichten, in denen stets Frauen die Protagonistinnen sind. Die Männer sind in ihrem Leben entweder nicht (mehr) vorhanden, spielen eine eher unbedeutende Rolle oder sind Mittel zum Zweck weiblicher Pläne: "Es hatte einen weitsichtigen Ehemann gegeben, der ihr bis ans Lebensende jährlich fünftausend Dollar zahlen musste. Kein Zweifel, sie war in der Lage, auf dem Blumenpfad der Lust zu wandeln." Es sind insgesamt eigen-willige, eigen-sinnige, aber nicht wirklich emanzipierte Frauen, u.a. "Revuetänzerinnen", "Leinwandköniginnen", Sängerinnen, oder "Das Mädchen, das dem Prinzen gefiel", allesamt aber mit großen ...weiterlesen...