Montag, 27. März 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (4)

"Sei wie das Veilchen im Moose sittsam, bescheiden und rein und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein." So lautete ein Eintrag in meinem Poesiealbum. Von wegen: bescheiden, sie breiten sich üppigst im Garten aus und das mag ich, genau wie die Rosen im Sommer. Und: Bewunderung darf wohl auch sein! Einen duftenden Wochenanfang! weiterlesen...


Sonntag, 26. März 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

Noch traut sie sich nicht: weiterlesen...


Samstag, 25. März 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Ein Gedicht, aus Worten gemacht. Wo kommen die Worte her? Aus den Fugen wie Asseln, Aus dem Maistrauch wie Blüten, Aus dem Feuer wie Pfiffe, Was mir zufällt, nehm ich, Es zu kämmen gegen den Strich, Es zu paaren widernatürlich, Es nackt zu scheren, In Lauge zu waschen Mein Wort Meine Taube, mein Fremdling, Von den Lippen zerrissen, Vom Atem gestoßen, In den Flugsand geschrieben Mit seinesgleichen Mit seinesungleichen Zeile für Zeile, Meine eigene Wüste Zeile für Zeile Mein Paradies. (Marie-Luise Kaschnitz) weiterlesen...


Freitag, 24. März 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

(Copyright Marie Wolf, Edition Büchergilde) Kafka hat sich in in einem "Brief an seinen Vater" seine durch diesen ausgelöste Ängste von der Seele geschrieben, Hesse mit "Kinderseele" etwas Ähnliches. Diese bereits 1918 entstandene Erzählung ist nun - als illustrierte Ausgabe - in der Edition Büchergilde neu erschienen. Tiere als Bilder für die Positionen und der damit gefühlten Mächtigkeit der jeweiligen Mitspieler verdeutlichen deren Bedeutung und Größe für den Protagonisten, der über eine weite Erzählstrecke "gesichtslos" bleibt. Hesse beschreibt aus der Ich-Perspektive eines elfjährigen Jungen einen unvergesslichen Tag, "von denen zu sprechen uns Mühe macht, ... , sie sind gewissermaßen mehr unser ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. März 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Diesem Roman liegt ein ungewöhnliches Konzept zugrunde. Der Autor hat Menschen aufgerufen, "sich von einer fortlaufend erweiterten Liste eine menschliche Regung aus(zu)suchen ... und ein bis drei ganz persönliche Wörter oder auch Zahlen einzubringen, die in >seinem< oder >ihrem< Kapitel auftauchen sollen." Entstanden ist daraus eine Romanserie als Work in Progress, deren erster Teil jetzt erschienen ist, die beiden anderen Bände erscheinen Herbst 2017 und im Frühjahr 2018. Handlungsort ist ein Haus in einer Genossenschaftssiedlung in Zürich, Handlungsträger sind die die Bewohner dieses Hauses mit ihren alltäglichen Sorgen, Nöten, ihren Beziehungsschwierigkeiten, ihrer Einsamkeit, ihren gesundheitlichen, beruflichen Problemen und ihren jeweiligen Standorten ...weiterlesen...


Dienstag, 21. März 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (9)

"27.März 2009-17:43 Liebste Johanna, heute Morgen hat Simon beim ersten frühen, viel zu frühen Kaffee gesagt, wäre er zehn Jahre jünger und hätte drei Kinder weniger, hätte er mich schon verlassen. ..." Das kann ja heiter werden ;) So jeden falls beginnt der neue Roman von Zsuzsa Bánk, "Schlafen werden wir später", der im s. Fischer Verlag erschienen ist. Er liegt zum Lesen griffbereit. Die Rezension folgt, sobald ich ihn gelesen habe. weiterlesen...


Montag, 20. März 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Der Frühling ist die schönste Zeit! Was kann wohl schöner sein? Da grünt und blüht es weit und breit Im goldnen Sonnenschein. Am Berghang schmilzt der letzte Schnee, Das Bächlein rauscht zu Tal, Es grünt die Saat, es blinkt der See Im Frühlingssonnenstrahl. Die Lerchen singen überall, Die Amsel schlägt im Wald! Nun kommt die liebe Nachtigall Und auch der Kuckuck bald. Nun jauchzet alles weit und breit, Da stimmen froh wir ein: Der Frühling ist die schönste Zeit! Was kann wohl schöner sein? (Annette von Droste-Hülshoff) weiterlesen...


Sonntag, 19. März 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (6)

Heute ein Wahnsinnskonzert im Konzerthaus Dortmund erlebt: Musicaeterna unter der Leitung von Teodor Currentzis mit der Violinistin Patricia Kopatschinskaja. Zu hören waren die Mozartsinfonie Nr. 25, Mozarts Violinkonzert Nr. 4 und die 3. Sinfonie von Beethoven. Ich habe von Musik wenig Ahnung, ich erlebe und genieße sie, und diese Stücke habe ich so noch nie gehört - unglaublich. Sie hallt nach, schafft sich Patz und Raum in mir und wirkt, bewegt. In der Pause habe ich dann eine andere Art von Sinfonie genossen: ein Stilleben, erst ohne Weingläser, dann mit - die beiden dazugehörigen Damen sind aus dem Stilleben getreten - ...weiterlesen...


Samstag, 18. März 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

Sie hat den Winter überstanden und blüht zum Dank stillvergnügt vor sich hin. Der erste Bärlauch frisch aus dem Garten aufs Brot. weiterlesen...


Freitag, 17. März 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Dieser Erzählband enthält 57 Miniaturen über Aleppo in Zeiten des Krieges, Geschichten, in denen sich Realität und Träume, Gedanken über Literatur, Malerei und Visionen vermischen. In ihnen erzählt der Autor - leise, subtil und verstörend und dennoch überaus poetisch - die grausamen, menschenverachtenden Auswirkungen des Krieges, auf den Alltag der betroffenen Menschen und ihre Beziehungen zueinander. So wünscht er sich so sehr, wieder einen Spaziergang machen zu können, ohne einen Checkpoint passieren zu müssen. Als unbedarfter Leser, der mit diesen Checkpoints keine praktischen Erfahrungen gemacht hat, denkt man zunächst nur an die Unannehmlichkeiten, die diese Kontrollen mit sich bringen. Doch ...weiterlesen...