Montag, 23. Januar 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Wie nun alles stirbt und endet und das letzte Lindenblatt müd sich an die Erde wendet in die warme Ruhestatt. So auch unser Tun und Lassen, was uns zügellos erregt, unser Lieben unser Hassen sei' ins welke Laub gelegt! Reiner weisser Schnee, oh schneie, decke beide Gräber zu, dass die Seele uns gedeihe still und kühl in Wintersruh! Bald kommt jene Frühlingswende, die allein die Liebe weckt, wo der Hass umsonst die Hände dräuend aus dem Grabe streckt. (Gottfried Keller) weiterlesen...


Sonntag, 22. Januar 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Viele Fragen Suche nach Antworten nach Möglichkeiten, Frieden und Akzeptanz zu finden Gern gemeinsam aber notfalls auch allein Sein Tod beendet die Suche Sie ist nicht mehr notwendig Da ist jetzt Leere Stille (© mona lisa) weiterlesen...


Samstag, 21. Januar 2017 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (2)

In Memoriam: Thomas B. Traurig darüber, dass Mehr nun nicht mehr möglich ist. ...man muß abseits gehen in irgendeine unzugängliche Stille, vielleicht sind die Toten solche, die sich zurückgezogen haben, um über das Leben nachzudenken. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Donnerstag, 19. Januar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Happy Birthday, Türke!", der erste Kriminalroman des 2013 verstorbenen Jakob Arjouni, ist bereits 1985 erschienen und seitdem in mehr als 23 Sprachen übersetzt und von Doris Dörrie verfilmt worden. Viele kennen daher Kemal Kayankaya, den hessisch babbelnden Frankfurter Privatdetektiv und seinen ersten Fall vielleicht schon. Jetzt ist dieser amüsante Krimi in der Edition Büchergilde als Sonderausgabe neu erschienen, überzeugend illustriert von Philip Waechter. Dass ihm die Illustration als ehemaligem Frankfurter Spaß gemacht hat, wie er im Anhang bekennt, ist unschwer zu erkennen. Es ist das Frankfurt der 80iger Jahre, als Kommissare und Privatdetektive noch öffentliche Telefonzellen, mit ihren dicken Telefonbüchern nutzten, ...weiterlesen...


Mittwoch, 18. Januar 2017 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (2)

(© Raphael Raue) Ich sah in Tempel, Kirchen und Moscheen. Aber ich fand das Göttliche in meinem Herzen. (Rumi) weiterlesen...


Dienstag, 17. Januar 2017 | Kategorie: Denk-Würdiges | Kommentare (2)

last time in berlin he was still alive a friend of me now he is dead I never can talk to him I never can laugh with him never ever but he will be in my heart until to my own death weiterlesen...


Dienstag, 17. Januar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

"Asta denkt - und schweigt. Mit wem, fragt sie sich, sollte ich reden? Ich kenne doch keinen mehr, hier, am Boden meines Vaterlandes, das nicht meines ist, weil es mir ebenso wenig gehört wie die Muttersprache; ich steh bloß drauf. Ja, da steht sie, am östlichen Ende der Ebene 03 des Flughafens Franz Josef Strauß, neben einer vom Schalter einer Autovermietung verdeckten und daher kaum frequentierten Drehtür, zu der ihre Nikotingier sie blindlings geleitet hat." Und von dieser Drehtür kommt Asta Arnold, Krankenschwester, quasi entlassen und zwangspensioniert, auch nicht mehr weg. Lange war sie in Nicaragua tätig, bis man ihr mit einem ...weiterlesen...


Montag, 16. Januar 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Floskel echtes Interesse? Manchmal - auf den ersten Blick - kaum zu unterscheiden. Mögliche Antworten: Gut Geht so Muss ja Mir geht es gut. Ich lasse es mir gut gehen. Jede Antwort gibt mehr preis als im ersten Moment zu erkennen ist. Das Nichtgesagte hören und wahrnehmen ist eine Kunst. (© mona lisa) weiterlesen...


Sonntag, 15. Januar 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

ohne Worte ... weiterlesen...


Samstag, 14. Januar 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Gieb deinem Herzen ein Zeichen, daß die Winde sich drehn. Hoffnung ist ohne gleichen wenn sie die Göttlichen sehn. Richte dich auf und verharre still in dem großen Bezug; leise löst sich das Starre, milde schwindet der Bug. Risse entstehn im Verhängnis das du lange bewohnt, und in das dichte Gefängnis flößt sich ein fühlender Mond. (Rainer Maria Rilke) Aus: Die Gedichte 1922 bis 1926 weiterlesen...