Dienstag, 19. Januar 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Und ein großes Schweigen Hüllt die Welten ein. Tod mit seiner Geigen Schreitet auf dem Rain. (Georg Heym, 2. Strophe v. Winterwärts) weiterlesen...


Montag, 18. Januar 2016 | Kategorie: Denk-Würdiges, Fotos | Kommentare (4)

Erst das Schweigen tut das Ohr auf für den inneren Ton in allen Dingen (Romano Guardini) weiterlesen...


Sonntag, 17. Januar 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

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Samstag, 16. Januar 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Gute Bäume, die ihr die starr entblätterten Arme Reckt zum Himmel und fleht wieder den Frühling herab! Ach, ihr müßt noch harren, ihr armen Söhne der Erde, Manche stürmische Nacht, manchen erstarrenden Tag! Aber dann kommt wieder die Sonne mit dem grünenden Frühling Euch; nur kehret auch mir Frühling und Sonne zurück? Harr geduldig, Herz, und bringt in die Wurzel den Saft dir! Unvermutet vielleicht treibt ihn das Schicksal empor. (Johann Gottfried von Herder) weiterlesen...


Freitag, 15. Januar 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (3)

Ich trete in die dunkelblaue Stunde - da ist der Flur, die Kette schließt sich zu und nun im Raum ein Rot auf einem Munde und eine Schale später Rosen – Du! Wir wissen beide, jene Worte, die jeder oft zu anderen sprach und trug, sind zwischen uns wie nichts und fehl am Orte: dies ist das Ganze und der letzte Zug. Das Schweigende ist so weit fortgeschritten und füllt den Raum und denkt sich selber zu die Stunde – nichts gehofft und nichts gelitten – mit ihrer Schale später Rosen – Du. (der erste Teil des Gedichts, Blaue Stunde von Gottfried Benn) weiterlesen...


Donnerstag, 14. Januar 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Ich bin aus aller Ordnung ausgetrieben. Sie nennen mich ein Emigrantenschwein. Sie sagen, wärst du doch zu Haus geblieben! Ich aber wollte ein Charakter sein. Ich sagte "Guten Tag" statt "Heil" zu rufen, Da hat man mir die Schutzhaft angedroht, Doch ich bin nicht zum Märtyrer berufen. Ich floh- aus einer Not- in andre Not. Jetzt bin ich ein unangemeldetes Leben, Ich habe keinen Paß. Ich stehe daneben und bleibe daneben- Den Beamten ein ewiger Haß. Die Staaten haben herrliche Devisen! Nach Frankreich gewendet: Hier drüben "Freiheit, Gleichheit, Bruderschaft", Nach der Schweiz gewendet: Und dieses Land wird als Asyl gepriesen. Doch mich erwartet hier und dort nur Haft. So wie ich bin, so bin ich ungesetzlich. Zwar schlägt man ...weiterlesen...


Mittwoch, 13. Januar 2016 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

Kein Buch, sowenig wie ein Zuspruch, vermag etwas Entscheidendes, wenn der, den es trifft, nicht durch ganz Unabsehliches vorbereitet ist für eine tiefere Aufnahme und Empfängnis. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Dienstag, 12. Januar 2016 | Kategorie: Allgemein, Merk-Würdiges | Kommentare (2)

Wenn du an eine Weggabelung kommst, beschreite sie. (Zenspruch) weiterlesen...


Montag, 11. Januar 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"IN SEINEM DREIUNDFÜNFZIGSTEN LEBENSJAHRE, als Casanova längst nicht mehr von der Abenteuerlust der Jugend, sondern von der Ruhelosigkeit nahenden Alters durch die Welt gejagt wurde, fühlte er in seiner Seele das Heimweh nach seiner Vaterstadt Venedig so heftig anwachsen, dass er sie, gleich einem Vogel, der aus luftigen Höhen zum Sterben allmählich nach abwärts steigt, in eng und immer enger werdenden Kreisen zu umziehen begann." Doch Casanova kann nicht einfach so nach Venedig zurückkehren. Er ist aus den Bleikammern der Stadt geflohen und könnte nur aufgrund einer Begnadigung zurückkehren, auf die er inständig hofft. Seine Geldmittel sind knapp, sein äußerer Glanz, ...weiterlesen...


Sonntag, 10. Januar 2016 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

„Zwischen dem Kopf und den Füßen eines jeden Menschen liegen Millionen Kilometer unerforschter Wildheit.“ (Gabrielle Roth) weiterlesen...