Samstag, 10. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"ICH SCHWEBE. Von hier oben habe ich einen guten Überblick, kann die ganze Kreuzung sehen, die Straße, die Bürgersteige. Unten liege ich. Der Verkehr steht. ... Seltsamerweise gibt es keine Farbe, seltsam auch das, der da unten spürt keinen Schmerz. Er hält die Augen offen." Der dort schwer verletzt liegt, nachdem er bei Rot über die Ampel gegangen ist, ist Thomas Linde, der - wie die zitierten Sätze schon andeuten - mal mehr oder weniger distanziert in einer Art Rückschau bzw. Nahtoderfahrung von sich und seinem Leben als Jazzkritiker, Trauerredner, Geliebter der zwanzig Jahre jüngeren Lichtdesignerin Iris erzählt. Ein Leben, geprägt ...weiterlesen...


Freitag, 9. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Gefühlsfarbton weiterlesen...


Donnerstag, 8. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Roter Staub" sind die Erinnerungen eines jungen Mädchens - gedacht als Brief an den Vater - das mit den Eltern in "Mosambik am Ende der Kolonialzeit" lebt. Es bricht damit auf sprachlich drastische Art und Weise "das Schweigen darüber, was lange geheimgehalten oder verborgen wurde. Was einem keinerlei Ehre einträgt. ... Wir haben nichts gesehen, wir wissen nichts, darüber haben wir nie reden hören, wir haben nichts bemerkt." In diesem Buch geht es unverblümt darum, welche rassistischen, kolonialistischen Ansichten weiße Portugieser*innen von den schwarzen Einwohnern hatten, die Mosambik als ihr Land, ihren Besitz ansahen, darüber verfügten und das als ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Brückenlockdown weiterlesen...


Dienstag, 6. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Vollmond trifft roten Luftballon "Das Vollkommene kann man nur bewundern, das Unvollkommene muß man erst verstehen lernen, und dann kann es Gegenstand unserer Liebe werden." (aus: Uwe Timm, Rot, Roman, kiwi Verlag, Köln 2001, S. 50) weiterlesen...


Montag, 5. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (8)

PostkartenBriefe - manchmal Türöffner zur Welt undzum eigenen Herzen. (mona lisa) weiterlesen...


Sonntag, 4. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Mitten im Lebenstehen wir aufwenn wir JA sagenzu dem, wie wir sindund damit das Risiko eingehendass andere unsein NEINin den Weg stellen (© mona lisa) weiterlesen...


Freitag, 2. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Du bist ein Schatten am TageUnd in der Nacht ein Licht;Du lebst in meiner KlageUnd stirbst im Herzen nicht.Wo ich mein Zelt aufschlage,Da wohnst du bei mir dicht;Du bist mein Schatten am TageUnd in der Nacht mein Licht.Wo ich auch nach dir frage,Find' ich von dir Bericht,Du lebst in meiner KlageUnd stirbst im Herzen nicht.Du bist ein Schatten am TageUnd in der Nacht ein Licht;Du lebst in meiner KlageUnd stirbst im Herzen nicht. (Friedrich Rückert) weiterlesen...


Montag, 29. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Ich bin der Welt abhanden gekommen,Mit der ich sonst viele Zeit verdorben,Sie hat so lange nichts von mir vernommen,Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben! Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,Ob sie mich für gestorben hält,Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,Denn wirklich bin ich gestorben der Welt. Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,Und ruh' in einem stillen Gebiet!Ich leb' allein in meinem Himmel,In meinem Lieben, in meinem Lied! (Friedrich Rückert, vertont von Gustav Mahler) weiterlesen...


Sonntag, 28. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Wie liegt im MondenlichteBegraben nun die Welt;Wie selig ist der Friede,Der sie umfangen hält! Die Winde müssen schweigen,So sanft ist dieser Schein;Sie säuseln nur und webenUnd schlafen endlich ein. Und was in TagesglutenZur Blüte nicht erwacht,Es öffnet seine KelcheUnd duftet in die Nacht. Wie bin ich solchen FriedensSeit lange nicht gewohnt!Sei du in meinem LebenDer liebevolle Mond! (Theodor Storm) weiterlesen...