Samstag, 27. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Es reden und träumen die Menschen vielVon bessern künftigen Tagen,Nach einem glücklichen goldenen ZielSieht man sie rennen und jagen;Die Welt wird alt und wird wieder jung,Doch der Mensch hofft immer Verbesserung. Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,Sie umflattert den fröhlichen Knaben,Den Jüngling locket ihr Zauberschein,Sie wird mit dem Greis nicht begraben.Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,Noch am Grabe pflanzt er - die Hoffnung auf. Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,Erzeugt im Gehirne des Toren,Im Herzen kündigt es laut sich an.Zu was Besserm sind wir geboren!Und was die innere Stimme spricht,Das täuscht die hoffende Seele nicht. (Friedrich Schiller) weiterlesen...


Freitag, 26. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Traumfänger -federleichte SchönheitflugfähigschwebendVerbindung zwischen Himmel und ErdeLeichtigkeit des Seinsund Todesbote zugleichdie Daune die da liegt und nicht mehr fliegt Nur noch sanfte Erinnerung an das, was war -FlugfähigkeitLeichtigkeitEroberung des Himmels Freiheit zu fliegen - wohin auch immer (© mona lisa) weiterlesen...


Donnerstag, 25. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Schon wenn's auf den Vollmond zugeht, schlafe ich schlecht bzw. unruhig.An die meisten Träume kann ich mich dann morgens nicht mehr erinnern. Heute war dies anders. Ich stand in einer dunklen Ecke, "bewaffnet" mit Handfeger und Dreckschaufel und nahm staunend die vielen Schwarznuancen wahr. Ja es waren Schwarznuanchen, keine Grautöne - kommt mir seltsam vor, war aber so. Dann schoss es mir durch den Kopf: Jeden Tag eine kleine Ecke "sauber" machen, Dreck wegkehren, wie Beppo der Straßenkehrer in Michael Endes "Momo", also Step bei Step bzw. in meinem Fall Ecke für Ecke. Und es gab so einiges wegzufegen, ganz ...weiterlesen...


Mittwoch, 24. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Gisèle van Waterschoot van der Gracht (1912-2013) wird als "Jahrhundertgestalt" bezeichnet, was ja schon aufgrund ihres langen Lebens eine korrekte Bezeichnung ist. Annet Mooij " beleuchtet mit feinem Gespür für Details" das Leben dieser Malerin, so liest man auf dem Cover dieser Biografie, wobei ich ihr Gespür eher als "Detailverliebtheit" bezeichnen würde, die es mir persönlich schwer macht, Zugang zu Gisèle als Person zu bekommen. Das erste Kapitel "Wurzeln" liest sich wie ein ausführlicher Stammbaum ihrer Familie, der bis ins dreizehnte Jahrhundert zurückzuverfolgen ist. Sicher "Herkunft und Erziehung spielen im Leben eines jeden Menschen eine entscheidende Rolle, ... Gisèle konnte ...weiterlesen...


Dienstag, 23. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (7)

Und noch eine Runde DistanzverhaltenAlleinsein und EinsamkeitStilleDisziplinMotivationsanstrengungen Aber vielleicht auch Möglichkeit der Besinnung aufs Wesentlicheder Dankbarkeitder Entwicklung neuer Perspektivendes LoslassensGelassenheit zu übenUndsolidarisch sein mit mit denen, die es weitaus schwerer haben in dieser Zeit Ich bin nicht der Nabel der Weltauch wenn sich das manchmal so anfühlt. (© mona lisa) weiterlesen...


Montag, 22. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Wut und Verzweiflung über den Corona-Tod ihrer vierundachzigjährigen lebensfrohen Mutter sind die zu Beginn vorherrschenden Gefühle Johannas, einer Fensehjournalistin, die sie sich von der Seele schreibt. Dabei weiß sie selbst nicht so genau, auf wen oder was sie konkret wütend sein soll: Auf die Mutter, "weil sie sich in ihrem verdammten Leichtsinn für unsterblich hielt", zu Beginn der Coronapandemie noch eine Italienreise unternimmt und sich diebisch über die Leere in den Museen freut. Oder ob sie über die "blinden Politiker" wüten soll, die "nicht sehen wollten, welche Gefahr auf uns zukommt. Gestorben, weil Wissenschaftler fröhlich verkündet haben, mit ein bisschen ...weiterlesen...


Sonntag, 21. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,Die Tage kommen blütenreich und milde,Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehenVom Himmel abwärts, wo die Tag' entstehen. Das Jahr erscheint mit seinen ZeitenWie eine Pracht, wo Feste sich verbreiten,Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele,So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele. (Friedrich Hölderlin) weiterlesen...


Samstag, 20. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Raureif im März meistein Vorbote der Sonneund blauen Veilchen. (© mona lisa) weiterlesen...


Freitag, 19. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

"Was ich heute bin, ist ein Hinweis auf das, was ich gelernt habe, aber nicht auf das, was mein Potential ist.“ (Virginia Satir) weiterlesen...


Donnerstag, 18. März 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

…es gibt nur eine Einsamkeit, und die ist gross und ist nicht leicht zu tragen, und es kommen fast allen die Stunden, da sie sie gerne vertauschen möchten gegen irgendeine noch so banale und billige Gemeinsamkeit, gegen den Schein einer geringen Übereinstimmung mit dem Nächstbesten, mit dem Unwürdigsten … Aber vielleicht sind das gerade die Stunden, wo die Einsamkeit wächst; denn ihr Wachsen ist schmerzhaft wie das Wachsen der Knaben und traurig wie der Anfang der Frühlinge. (Rainer Maria Rilke) aus: „Briefe an einen jungen Dichter“ weiterlesen...