Sonntag, 10. Januar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,die sich über die Dinge ziehn.Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,aber versuchen will ich ihn.... (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Samstag, 9. Januar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Der Weidle Verlag ist ein kleiner, ein besonderer Verlag mit Sitz in Bonn. Seine Schwerpunkte, Ziele sind es, Leser*innen Exilliteratur, die größtenteils in Vergessenheit geraten ist, wieder nahezubringen und mit fremdsprachiger Gegenwartsliteratur von Schriftstellern, die hierzulande nahezu unbekannt sind, vertraut zu machen. Alle Bücher erscheinen in "unreformierter Rechtschreibung, und daran wird sich nie etwas ändern." "Nächtliche Erklärungen" gehört in die zweite Kategorie. Edem Awumey wurde 1975 in Lomé, Togo, geboren, lebt und arbeitet heute in Kanada. Dieser Roman ist sein vierter: "Für die Toten ... und einige lebendige hellsichtige Narren." Sein Hinweis, dass "jede Ähnlichkeit zwischen diesem Roman und irgendeiner Realität ...weiterlesen...


Freitag, 8. Januar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Dieses eine, das sich da verirrt hat, erweckt ganz besondere Aufmerksamkeit, regt diverse Assoziationen an: Gefängnis, Unfreiheit, (Schutz) hinter Gittern, ... "Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,von vielen Blättern eines,dies eine Blatt, man merkt es kaum,denn eines ist ja keines." Einzigartigkeit, Rast, Ruhe, Verweilen, Verschnaufpause, Stillleben mit Blatt, ... weiterlesen...


Donnerstag, 7. Januar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Dem Grau etwas Glut entgegensetzen. Das ist mein Fenster. Eben bin ich so sanft erwacht. Ich dachte, ich würde schweben. ... (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Mittwoch, 6. Januar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Mehr buntes Papier ergäbe ein weniger tristes Bild. weiterlesen...


Montag, 4. Januar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

An baches ranftDie einzigen frühenDie hasel blühen.Ein vogel pfeiftIn kühler au.Ein leuchten streiftErwärmt uns sanftUnd zuckt und bleicht.Das feld ist brach ∙Der baum noch grau . .Blumen streut vielleichtDer lenz uns nach. (Stefan George) weiterlesen...


Sonntag, 3. Januar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (8)

Virginia Woolf, 2. Januar 1931, Monk's House/Rodmell:"Hier sind meine Vorsätze für die nächsten 3 Monate, den nächsten Jahresabschnitt: Erstens, keine zu haben. Nicht gebunden zu sein.Zweitens, frei & freundlich mit mir selbst umzugehen, mich nicht zu Gesellschaften anzutreiben: lieber zurückgezogen in meinem Studio zu sitzen & zu lesen. Mir das Geldverdienen egal sein zu lassen.Dann – nun, der Hauptvorsatz ist der wichtigste – keine Vorsätze zu fassen. Mal lesen, mal nicht lesen. Ausgehen, ja – doch auch zuhause bleiben, obwohl man eingeladen worden ist. In puncto Kleidung beabsichtige ich, hochwertige zu kaufen." weiterlesen...


Samstag, 2. Januar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Taufrische Eindrücke am Morgen auf meiner Terrasse. Noch ein wenig verhangen und unklar mit eher unscharfen Konturen die Aussichten auf meinem Neujahrsspaziergang 2021. Ähnlich wie meine Vorstellungen, Wünsche für das erste Jahr im neuen Jahrzehnt. Ich halte mich besser bereit und offen für das, was möglich ist. Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, wie man hier sagt. Den Satz habe ich schon als Kind gehört. weiterlesen...


Freitag, 1. Januar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Ich hab mal Gott gefragt, was er mit mir vorhat. - Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wär ich nämlich nicht mehr da. -Er hat mir überhaupt nichts gesagt. -Er hat mich überraschen wollen. (Ödon von Horvath) Lassen wir uns 2021 also vom Leben überraschenneugierig jeden Tag beginnenmit der Bereitschaft, uns auf das einzulassen, was ist, um dann zu schauen und zu entscheiden, wie ich damit umgehen will. weiterlesen...


Donnerstag, 31. Dezember 2020 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Eine runzelige Alte,schleicht die Abenddämmerung,gebückten Gangesdurchs Gefildund sammelt und sammeltdas letzte Lichtin ihre Schürze. Vom Wiesenrain,von den Hüttendächern,von den Stämmen des Walds,nimmt sie es fort.Und dannhumpelt sie mühsamden Berg hinaufund sammelt und sammeltdie letzte Sonnein ihre Schürze. Droben umschlingt ihrmit Halsen und Küssenihr Töchterchen Nachtden Nackenund greift begierigins ängstlich verschlosseneSchurztuch. Als es sein Händchenwieder herauszieht,ist es schneeweiß,als wär es mit Mehlrings überpudert. Und die Kleine,längst gewitzt,tupft mit demniedlichen Zeigefingerden ganzen Himmel vollund jauchzt laut aufin kindlicher Freude.Ganz unten abermacht sie einen großen,runden Tupfen -das ist der Mond. Mütterchen Dämmerungsieht ihr mit mildemLächeln zu.Und dann geht eslangsamzu Bette. (Christian Morgenstern) weiterlesen...