Schleuse

Schleuse

Hinter den ergrauten Schleusen, …
Lebt das sanfte Sein im Wasser, …


Zwei Zeilen aus dem Gedicht „Havelnacht“ von Peter Huchel, die mir nach dem Besuch einer Schleuse eingefallen sind. Wenn man nicht im Pulk der vielen Schaulustigen steht, die meist lautstark ihre Kommentare in die Landschaft posaunen, ist das Schleusen ein fast meditativer Vorgang.
Es braucht die Zeit, die es braucht, ohne Möglichkeit der Beschleunigung, jeder Handgriff sitzt und wird ohne Hast ausgeführt – sanfte, beruhigende Routine.
Interessant auch die Namen der Schiffe, neben mehr oder weniger typischen Frauennamen wie „Felicitas“, gab’s da auch einen niederländischen Frachter „Annapurna“. Wovon der Reeder oder wer auch immer für die Namensgebung Verantwortliche wohl träumt?

4 Gedanken zu „Schleuse

  1. Schleusen finde ich immer wieder total faszinierend. Vielleicht auch, weil es sie hier fast gar nicht gibt.
    Einen lieben Nachmittagsgruss,
    Brigitte

  2. Ich habe die meisten Ferien meiner Kindheit bei einer befreundeten Familie verbracht,deren Vater Schleusenwärter war.Schönste Erinnerungen und immer noch Orte der Freude.Auch jetzt gibt es,nach Jahren in bergiger Landschaft wieder eine in erreichbarer Nähe…

    1. Ist schon interessant, welche Erinnerungen durch Fotos wieder an die Oberfläche geraten.
      Es freut mich für dich, dass es in diesem Fall angenehme sind.
      Herzliche Grüße

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