Vorfrühling

Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung
an der Wiesen aufgedecktes Grau.
Kleine Wasser ändern die Betonung.
Zärtlichkeiten, ungenau,
greifen nach der Erde aus dem Raum.
Wege gehen weit ins Land und zeigen’s.
Unvermutet siehst du seines Steigens
Ausdruck in dem leeren Baum.
(Rainer Maria Rilke)

Hier beginnen inzwischen die Arbeiten auf dem Feld, Güllewagen ziehen ihre Runden, begleitet von einem „unwiderstehlichen“ Duft. Besser nicht lüften und Kleidung reinholen ;)
7 Gedanken zu „Vorfrühling“
Rilke konnte Unfassbares mit großer Treffsicherheit in Worte fassen!
Ja, ein Poet für alle Lebensbereiche ;)
Herzliche Grüße
Genau: Das Frühjahr beginnt so langsam, das ist überall sichtbar.
Danke für die schönen Bilder und Rilkeworte sowie den Duft nach Landwirtschaft und baldigem Frühling.
Lieben Gruss, Brigitte
Der Duft gehört einfach dazu, auch wenn er zunehmend penetranter zu werden scheint.
Aber vielleicht ist das auch nur Einbildung ;)
Herzliche Grüße
Fein beschrieben – ich wohne auch in so einem „Güllebereich“ und mache ebenfalls des öfteren die Fenster zu :-) Ansonst lebt es sich herrlich zwischen den Feldern. Ich kann es mir nicht mehr anders vorstellen.
Deine Bilder sind schon wieder eine Augenweide, ja, einfach wunderbar.
Herzliche Abendgrüße nach Speckhorn
Danke!
Freue mich immer, wenn sich andere an meinen Fotos erfreuen.
Herzliche Abendgrüße
tjaja, nee, gülle ist hier noch nicht zu erschnuppern. schneeluft, angereichert mit abgasgerüchen. auch blau zeigt sich (noch) nicht. wir warten…
lieber gruß
Sylvia