Vergänglichkeit

Vergänglichkeit

(Industrieruine vor dem Theater in Marl, einem Aufführungsort der Ruhrfestspiele in Recklinghausen)

Die Jahrhunderte gesehen
Werden, wachsen und vergehen,
Wird vergehen so wie sie;
Keine Spur wird übrigbleiben;
Was die Väter auch getan,
Wie gerungen, wie gestrebt,
Kaum daß fünfzig Jahr‘ verfließen
Wird kein Enkel mehr es wissen

(Franz Grillparzer, Zeilen aus seinem Gedicht „Vergänglichkeit“)

4 Gedanken zu „Vergänglichkeit

    1. Kunst ist hier zum Teil in die (ehemalige) Lebenswirklichkeit dieser Region eingebunden und führt dennoch weit über sie hinaus. Und genau das gefällt mir.
      Herzliche Grüße

  1. Die Zeilen von Grillparzer beeindrucken mich. Mit knappen Worten zeichnete er die Realität.

    Vergänglichkeit –
    ein Thema, dessen Spuren uns an so vielen Orten begegnet, nicht nur auf so ausdrückliche Weise auf Friedhöfen.
    Es gilt zwar schon als stark klischeehaft, dennoch habe ich wiederholt in Venedig ein starkes Gefühl der Vergänglichkeit gespürt. Die Besuche dieser Stadt, die so einen tiefen Eindruck hinterlassen hat, liegen leider schon sehr lange zurück …
    Herzliche Abendgrüße

    1. Werden und Vergehen – das ist Leben.
      Alle wissen es und dennoch müssen wir es und immer wieder bewusst machen. Mir helfen solche Versinnbildlichungen.
      Hab einen guten Start in die neue Woche und den neuen Monat.

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