Feldeinsamkeit

Feldeinsamkeit

Ich ruhe still im hohen grünen Gras    
sende lange meinen Blick nach oben,    
Grillen ringsumschwirrt ohn‘ Unterlass,    
Himmelbläu wundersam umwoben.   

Und schöne weiße Wolken ziehn dahin    
durch’s tiefe Blau, wie schöne stille Träume; –    
mir ist, als ob ich längst gestorben bin,    
und ziehe selig mit durch ew’ge Räume.  

(Hermann Almers)

4 Gedanken zu „Feldeinsamkeit

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