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Kategorie: Fotos

Bilder einer Ausstellung

Bilder einer Ausstellung

Alles beruht auf sich. Ich beruhe auf mir. … (Ernst Meister, die ersten beiden Verse des Gedichtes, Ausstellung) Die Ausstellung im Berliner Kraftwerk „We felt a star dying “selbst hat mich nicht besonders angesprochen, wohl aber die Location mit ihrem Industriecharme und der Möglichkeit, eigene Bilder zu kreieren.

Taube

Taube

Engel schlummern in ihnenLängst haben sie ihre Mission erfülltBriefe befördertFrieden verkündet … Längst ist der Engelschlafen gegangenin ihren Federn … (Rose Ausländer) Wohl dem, der in Tauben Engel sehen, ihre Friedensbotschaft versteht und umzusetzen vermag. Das ist mir beim Anblick dieser Taube durch denn Kopf gegangen.

Berlin

Berlin

Ich liebe dich bei Nebel und bei Nacht,wenn deine Linien ineinander schwimmen, –zumal bei Nacht, wenn deine Fenster glimmenund Menschheit dein Gestein lebendig macht. Was wüst am Tag, wird rätselvoll im Dunkel;wie Seelenburgen stehn sie mystisch da,die Häuserreihn, mit ihrem Lichtgefunkel;und Einheit ahnt, wer sonst nur Vielheit sah. Der letzte Glanz erlischt in blinden Scheiben;in seine Schachteln liegt ein Spiel geräumt;gebändigt ruht ein ungestümes Treiben,und heilig wird, was so voll Schicksal träumt. (Christian Morgenstern)

Himmelblau

Himmelblau

O Himmelblau, o Himmelblau,Hab dich so oft gesehn –Was sagst du mir heut zum ersten Mal,Wie du wunder-, wunderschön? O Vögel all, ihr Vögelein,Ich lauscht euch doch so oft –Was sagt ihr mir heut zum ersten Mal,Was ihr träumt und sehnt und hofft? Du wunderschöne Gotteswelt,Wie traut erschienst du mir –Was sagst du mir heut zum ersten Mal,Dass ich ein Teil von dir? (Ferdinand Ernst Albert Avenarius)

Roddy Doyle, Die Frauen hinter der Tür

Roddy Doyle, Die Frauen hinter der Tür

– Ich weiß nicht, was ich tun soll.– Tu gar nichts, sagte Paula. – Tu das, was du willst. – Hast du das getan?– Hab ich was getan?– Getan, was du wolltest, sagte Nicola. – Jemals?– Himmel sagte Paula. – Na ja … Ich habe deinen Vater geheiratet. – Und das war’s?– Und ich habe ihn rausgeworfen.Sie lächelte. – Bitte sehr, da hast du’s sagte Paula. – Der Anfang und das Ende – sozusagen.-Okay.– Nur die Jahre dazwischen waren scheiße,…

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Frühling

Frühling

Im Frühling schlief ich, ahnte nicht den Morgen.Schon ließen Vögel ihre Lieder schallen.Es rauschten Wind und Regen in der Nacht.Sind viele Blüten abgefallen? (Meng Hao Ran)

April spricht Geistersprache

April spricht Geistersprache

April spricht Geistersprache.Wie ein VergoldermeisterSitzt er am Nachbardache,Spritzt Goldschaum auf Taube und Tauber,Beklebt die Zimmer lichtsauber,Belebt die Fenstergardinen,Den Staub auf alten Tischen,Vergoldet Falten und Mienen,Sein Zauber will nie mehr verwischen.Auf meinen Stühlen sitzt still,Ich seh‘ ihn mit blumigen Gliedern,Ein Geist von Liebesliedern,Der dreist erlöst sein will. (Max Dauthendey)

Stille

Stille

„Die Stille bewohnen“ – Aus der Stille heraus Entscheidungen treffendann, wenn die Oberfläche des Wassersglatt geworden ist undzum Spiegel der Seele werden kann. Bis dahin heißt es warten und still werden.(@ mona lisa)

Räume(n)

Räume(n)

„Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten“ Dieser Vers aus dem bekannten Gedicht von Hermann Hesse ist mir im Moment Leitmotiv – nein nicht Leidmotiv – für den längst überfälligen „Frühjahrsputz“. Fensterputzen und immer wieder staunend feststellen, welche „Brühe“ innen an den Fenstern herunterläuft, verursacht durch Ofen und Kerzen, die im Winter die Dunkelheit erhellen und auch meist gegen depressive Verstimmungen helfen. Anschließend sind die Vorhänge dran. Und da sind ja auch noch die Schränke von innen, die auch ab…

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