Dag Solstad, T. Singer

Dag Solstad, T. Singer

Protagonist des Romans ist T. Singer, ein 34jähriger Bibliothekar, der zu Beginn der Romanhandlung dabei ist, in der Kleinstadt Notodden eine neue Stelle anzunehmen. Seinen konkreten Vornamen erfährt man nicht. Der Erzähler nennt ihn meist nur bei seinem Nachnamen. Zum Schluss dieses Roman fragt man sich als Leser, was man nun genau von diesem Singer weiß. Das Erste, was man von Singer erfährt ist, dass er unter „einer speziellen Form von Schamgefühl“ leidet, das ihn „überall ereilen konnte, auf einer…

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John Strelecky, Auszeit im Café am Rande der Welt

John Strelecky, Auszeit im Café am Rande der Welt

Ich habe hier schon einige Bücher von John Strelecky vorgestellt, von denen ich bisher auch überzeugt war. Dieser Band mit dem Untertitel “ Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst“ trägt, ist allerdings eher ein zweiter bzw. dritter Aufguss seiner bisherigen Bücher über das „Café am Rande der Welt“ und „Wiedersehen im Café am Rande der Welt“. Aufgüsse mögen bei grünem Tee empfehlenswert sein, bei Büchern überzeugen sie mich nicht, obschon die Illustrationen von Root Leeb der eher mageren Geschichte einen…

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Delia Owens, Der Gesang der Flusskrebse

Delia Owens, Der Gesang der Flusskrebse

Schon lange habe ich keine mehr so packenden, hinreißenden und berührenden Roman gelesen. Was heißt gelesen? Eher verschlungen, neudeutsch würde man von einem „pageturner“ sprechen. Delia Owens ist ein Roman gelungen, der inhaltlich spannend und mitreißend erzählt ist, der dem Leser zahlreiche Möglichkeiten bietet, sich mit Kya, der Protagonistin – von allen nur abwertend das „Marschmädchen“ genannt – zu identifizieren und mit ihr die noch unberührte Natur des Marschlandes von North Carolina zu erkunden. Freunde im üblichen Sinne des Wortes…

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Indoor-Regenbogen

Indoor-Regenbogen

Zutaten: Sonne und Kristallkugeln am Fenster und im richtigen Moment hingesehen und das Faszinierende festgehalten. Euch einen bunten, fröhlichen Tag mit angenehmen Überraschungen.

Humor

Humor

Humor ist sozusagen unser Senf des Lebens.Er macht ein Stücklein trocken Brot zum Leibgericht.Wer ihn nicht selbst besitzt, der hamstert ihn vergebens,so hat man ihn entweder – oder hat ihn nicht. (Fred Endrikat, (1890-1942) Der Humor, 1. Strophe seines Gedichts)