Weihnachten

Weihnachten

Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben. (Charles Dickens) Gelänge uns das allen, wäre die Welt erheblich friedlicher. Daher wünsche ich euch allen friedvolle Feiertage.

Vielleicht hilfreich

Vielleicht hilfreich

Bewahre mich vor der Einbildung,bei jeder Gelegenheit und zu jedem Themaetwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der großen Leidenschaft,die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich, nachdenklich (aber nicht grüblerisch),hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein. Bewahre mich vor der Aufzählung endloserEinzelheiten und verleihe mir Schwingen,zur Pointe zu gelangen. Lehre mich schweigen über meine KrankheitenUnd Beschwerden. Sie nehmen zu,und die Lust, sie zubeschreiben, wächst von Jahr zu Jahr. Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen,mir die Krankheitsschilderungen anderermit Freude anzuhören, aber lehre mich,sie geduldig zu…

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Advent

Advent

Wieder sieht man in den frühenAbenden die Lichter blühen.Straßen hin und wieder funkelnbunte Wunder in das Dunkeln.Wieder träumt viel Kinderhoffenvor den Fenstern – leise Stimmenflüstern; in der Dämmrung glimmenAugen groß – und sehn den Himmel offenseligen Kinderglücks. Voll Wartenssind die Tage und die Abende vorm Schlafengehn –Wohl im Schlaf und Traum der Nächte sehnsie erfüllt schon ihres Sehnens Frage;schon erfüllt im Traum des Traums Verlangen,sehen, wie das Wunder – schon geschah -:Christkind kommt weiß durch die Nacht gegangenund ist da…

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Wintersonnenwende

Wintersonnenwende

Zeit der Wintersonnenwende,Gleichst du nicht dem alten Herzen,Das, gewöhnt an seine Trauer,Liebgewann die steten Schmerzen. Manchmal nur in einem TräumeErntet Ruhm es noch und GoldWenn um Schläfers Lippen fliegtEin verlornes Lächeln hold. (Georg Heym, Wintersonnenwend, die beiden letzten Strophen)

Der Engel

Der Engel

Mit einem Neigen seiner Stirne weister weit von sich was einschränkt und verpflichtet;denn durch sein Herz geht riesig aufgerichtetdas ewig Kommende das kreist.Die tiefen Himmel stehn ihm voll Gestalten,und jede kann ihm rufen: komm, erkenn -,gib seinen leichten Händen nichts zu haltenaus deinem Lastenden. Sie kämen dennbei Nacht zu dir, dich ringender zu prüfen,und gingen wie Erzürnte durch das Hausund griffen dich als ob sie dich erschüfenund brächen dich aus deiner Form heraus. (Rainer Maria Rilke)

Die Zahl 17

Die Zahl 17

17 war unsere Zahl. Sein und mein Geburtstag – 17.05. und 17.11. – fielen auf den 17 des Monats. Da war es für mich nur folgerichtig, dass wir an einem 17. geheiratet haben: 17.12.2004, also heute vor 20 Jahren. In meinem Kollegium hat ein Kollege am gleichen Tag geheiratet, was für einige die Gelegenheit bot, zu munkeln und Gerüchte in die Welt zu setzten. Konnte ich bei ihnen lassen, da es mehr über sie als über mich und den Kollegen…

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unsterblich

unsterblich

Der Tod ist nichts als das Überschreiten einer Welt, so wie Freunde das Meer bereisen. Sie leben im anderen fort. Denn dies ist der Trost von Freunden, dass, obwohl sie als tot gelten, ihre Freundschaft und Gesellschaft im besten Fall immer präsent sind, denn diese sind unsterblich. (William Penn)

Montserrat Roig, Als wir von den Kirschen sangen

Montserrat Roig, Als wir von den Kirschen sangen

Natalia kehrt am 2. März 1974 nach Barcelona zurück, genau an dem Tag, an dem das letzte Mal in Spanien die Todesstrafe verhängt wird. Der 25 jährige Anarchist Salvatore Puig wird per Garrotte hingerichtet. Sie ist vor der katholisch, patriarchalisch und faschistisch geprägten Gesellschaft unter dem Franco-Regime geflohen und wohnt nun bei ihrer Tante Patrícia und nicht bei ihrem Bruder, dem sie nicht verzeihen kann, wie er sie nach ihrem Schwangerschaftsabbruch behandelt hat, als er sie in die Klinik fuhr,…

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Advent

Advent

Immer ein Lichtlein mehrim Kranz, den wir gewunden,dass er leuchte uns sehrdurch die dunklen Stunden. Zwei und drei und dann vier!Rund um den Kranz welch ein Schimmer,und so leuchten auch wir,und so leuchtet das Zimmer. Und so leuchtet die Weltlangsam der Weihnacht entgegen.Und der in Händen sie hält,weiß um den Segen! (Matthias Claudius)

Claudia Gliemann, Nadia Faichney, Papas Seele hat Schnupfen

Claudia Gliemann, Nadia Faichney, Papas Seele hat Schnupfen

Vor zehn Jahren haben Claudia Gleimann und Nadia Faichney gemeinsam das inzwischen vielfach nominierte und preisgekrönte Bilderbuch „Papas Seele hat Schnupfen“ geschrieben und sind damit auf große Resonanz gestoßen. Jetzt – nach zehn Jahren – ist im Monterosa Verlag die Jubiläumsausgabe erschienen. Denn das Thema „Depression“ mit den Folgen auch für nicht erkrankte Familienmitglieder hat sich in diesen Jahren ja nicht von selbst „erledigt“. Im Gegenteil. Es ist aktuell wie eh und je. Diese Jubiläumsausgabe ist im Anhang ergänzt worden…

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