Genießen
Genieße mäßig Füll und Segen, Vernunft sei überall zugegen, Wo Leben sich des Lebens freut. Dann ist Vergangenheit beständig, Das Künftige voraus lebendig, Der Augenblick ist Ewigkeit. (Johann Wolfgang v. Goethe)
Genieße mäßig Füll und Segen, Vernunft sei überall zugegen, Wo Leben sich des Lebens freut. Dann ist Vergangenheit beständig, Das Künftige voraus lebendig, Der Augenblick ist Ewigkeit. (Johann Wolfgang v. Goethe)
„Lesen stärkt die Seele.“(Voltaire) Nie ohne (m)ein Buch.
Faust:„Wohin soll es nun geh’n?“Mephistoteles:„Wohin es dir gefällt.Wir seh’n die kleine, dann die große Welt. …Mein guter Freund, das wird sich alles geben;sobald du dir vertraust,sobald du weißt zu leben.“ (Johann Wolfgang v. Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Szene: Studierzimmer)
Tapete in einem Hotel in Bayreuth. „Mich laust der Affe!“ schoss mir sofort durch den Kopf, lange nicht mehr gehört, gedacht.
Lieber Sonntag, sei uns freundlichNach der grauen, langen Woche! Zart mit goldnem Sonnenfinger Morgens mir ans Fenster poche. (Anna Dix)
Ruhe oder Unrast unserer Seele hängen nicht so sehr von großen Ereignissen ab als von der reibungslosen oder fehlerhaften Ordnung des Alltagslebens. (François de La Rochefoucauld)
Das Leben ist vergänglich wie die Blüte der Pflanzen. Wir sollten die Schönheit der Natur in jedem Moment würdigen und uns in Harmonie mit ihr bewegen. (Chinesische Weisheit)
„Der Tod ist doch etwas so Seltsames, dass man ihn, unerachtet aller Erfahrung, bei einem uns teuren Menschen nicht für möglich hält und er immer als etwas Unglaubliches und Unerwartetes eintritt. Er ist gewissermaßen eine Unmöglichkeit, die plötzlich zur Wirklichkeit wird. Und dieser Übergang aus einer uns bekannten Existenz in eine andere, von der wir auch gar nichts wissen, ist etwas so Gewaltsames, dass es für die Zurückgebliebenen nicht ohne die tiefste Erschütterung abgeht.“ (Johann Wolfgang von Goethe)
(Detail einer Installation für einen 5 Rhythmen-Workshop letztes Jahr in Berlin, der sich ganz dem mittleren Rhythmus, dem Chaos, gewidmet hat. Das Gesamtbild ist unten zu sehen.) Ich sage euch: man muß noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch. (Friedrich Nietzsche)
„Dieses ständige Lügen zielt nicht darauf ab, das Volk eine Lüge glauben zu machen, sondern darauf, dass niemand mehr irgendetwas glaubt. Ein Volk, das nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann, kann auch nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden. Und ein solches Volk, das sich seiner Macht, zu denken und zu urteilen, beraubt sieht, ist auch, ohne zu wissen und zu wollen, dem Gesetz der Lüge vollständig unterworfen. Mit einem solchen Volk kann man dann machen, was man will.“…