Durchsuchen nach
Kategorie: Allgemein

Am seidenen Faden hängen

Am seidenen Faden hängen

Immer schon habe ich gerne (Jeans-)Latzhosen getragen. Der Rücken ist immer schön bedeckt, sie hat viele Taschen, ist beqem, zeitlos und lange haltbar. Bei der Gartenarbeit trage ich nichts anderes. Eine Zeit lang war das auch kein Problem, bis ich dann neue brauchte, weil die alten kaum mehr zusammenhielten. Aus einer langen war eine Art Bermuda, dann ein Short geworden. Doch dann nahmen die Löcher überhand. Die Suche gestaltete sich schwierig: Latzhosen waren out. Mitleidig wurde ich in einigen Geschäften…

Weiterlesen Weiterlesen

Zuviel Klamotten?

Zuviel Klamotten?

Mein Diogenes Kalender „Abreißen und Loslassen“ hält täglich ein Zitat bereit, mit dem ich in Resonanz gehen kann, aber nicht muss. Anschließend nutze ich die Blätter als To-do-Listen, die ein wenig Farbe in das Alltags-Muss bringen. Vor ein paar Tagen musste ich über den Spruch schmunzeln. Heute ist es dann so weit. Ich werde meine Klamotten mal ausführen, hab einiges außerhalb des Hauses zu erledigen. Mal sehen, wie ihnen die frische Luft bekommt ;)

Tine Høeg, Hunger

Tine Høeg, Hunger

Nach „Neue Reisende“ und „Tour de Chambre“ ist „Hunger“ der dritte Roman der Dänin Tine Høeg, in dem es um Mias innigsten Wunsch geht, mit ihrem Partner Emil, der bereits zwei Kinder aus erster Ehe hat, ein gemeinsames Kind zu bekommen. Seit einem Jahr versuchen sie es vergeblich und beschließen, sich an eine Kinderwunschklinik zu wenden. Mia ist Schriftstellerin und notiert neuen Monate lang minutiös und nahezu täglich in ihrem Tagebuch, was diese Entscheidung mit ihr, ihrem Körper und ihrer…

Weiterlesen Weiterlesen

Meer

Meer

Wenn bange, unruhige und böse Gedanken kommen, so gehe ich ans Meer, und das Meer übertönt sie mit seinen großen, weiten Geräuschen, reinigt mich mit seinem Lärm und legt einen Rhythmus allem in mir auf, was verstört und verwirrt ist. (Rainer Maria Rilke)

Weiter sehen

Weiter sehen

Wäre es möglich, weiter zu sehen, als unser Wissen reicht, vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen, als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist, etwas Unbekanntes.Unsere Gefühle verstummen in scheuer Befangenheit, alles in uns tritt zurück, es entsteht eine Stille, und das Neue, das niemand kennt, steht mitten darin und schweigt. (Rainer Maria Rilke)