Tücken im Alltag

Tücken im Alltag

Der Beitragsservice von ARD,ZDF und DRadio verschickt ab sofort keine Zahlungsaufforderungen zu den entsprechenden Fälligkeitsterminen – aus Kostengründen. Deshalb wollte ich einen Dauerauftrag anlegen. Soweit so gut. Alles Notwendige eingegeben, überprüft und jetzt die TAN ermitteln. Kann ich, dachte ich. Doch dann bin ich beim dritten Schritt nicht mehr weitergekommen. Was bitte heißt:

3. Geben Sie den Wert für ‚Dauerauftrag an‘ unter Kontonummer ein und drücken Sie die Taste OK.

Ich bei der Sparkasse angerufen. Die Frage konnte man nicht beantworten. Daher sollte ich das optische TAN-Verfahren ausprobieren – gehe doch viel einfacher. Einfach geht bei mir aber nicht einfach. Es funktioniert nicht, als hätte ich das nicht schon längst ausprobiert. Ich solle ggf. einen dünnen Papierschnitzel einführen, da die heutigen Karten dünner als die früheren seinen.

Also zurück auf manuelles TAN-Verfahren. Ich solle meine Kontonummer eingeben. Funktionierte nicht, alle Daten noch einmal angeben.
Wie liebe ich es, Ziffern einzugeben.
Ich möge es doch mit der Empfängerkontonummer versuchen.
Ok, danke, das kann ich auch allein.
Der nächste Versuch: Funktionierte nicht. Kontonummer zu lang fürs Gerät.

Erneuter Anruf, derselbe Mensch:
Ja, Sie dürfen nur die letzten 10 Ziffern eingeben, wie auch bei Ihren Online-Überweisungen.
Aha.
Der nächste Versuch: Nun endlich geht es.
Da hätte ich auch zu jedem Fälligkeitsdatum eine Überweisung ausstellen können. Wäre wahrscheinlich schneller gewesen.

Der Satz müsste m. E. heißen:
3. Geben Sie unter der Zeile „Dauerauftrag“ die letzten 10 Ziffern der EmpfängerIBAN ein und drücken Sie die Taste OK.

Dan wär’s einfach, oder nicht?

8 Gedanken zu „Tücken im Alltag

  1. Ach, das sind die Tücken der amtlichen Anweisungen. (Ich bin da regelmässig überfordert.) Seufz!
    Aber du hast den Vorgang dann doch gut gemeistert. Bravo!
    Einen lieben Morgengruss,
    Brigitte

  2. Sowas kenne ich auch … und ärgere mich jedes Mal über die Nachlässigkeit, mit der solche Anweisungen geschrieben werden. Wobei ich ja noch verstehe, dass sowas passiert, wenn einem Dinge so selbstverständlich sind, dass man sie zu erwähnen vergisst. Aber man müsste solche Anleitungen doch nur einigen vollkommen ahnungslosen Menschen vorlegen und dann schauen, wo es hakt …
    Dir aber: Gratulation, du hast dich erfolgreich duschgekämpft! :)

    Liebe Grüße, Andrea

    1. Ich habe sogar noch meinen Formulierungsvorschlag an die Sparkasse geschickt –
      allerdings ohne große Hoffnung, dass sich da etwas zeitnah oder überhaupt nicht ändert. Die sind hier – meiner Erfahrung nach – wenig kundenorientiert. Sie erklären dir erst einmal, warum was nicht geht, statt nach einer Lösung zu suchen.
      Liebe Grüße

  3. wir weigern uns onlinebanking zu machen. wir nehmen einfach unsere aufträge mit in die bank und füllen mit freundlichen mitarbeitern/-innen aus. und das tun wir so lange, wie es eine bank dafür gibt(unsere kleine ist kundenorientiert). wenn es nicht mehr gehen sollte, werden wir sehen. liebengruss, roswitha

  4. au au au! sowas kenn ich und es nervt ebenso wie die warteschleifenmelodien und die freundlich flötenden mitarbeiter irgendwo. die sagen immer: aber es ist doch ganz einfach. ja, quark. hab jetzt mein hörbuchkonto gekündigt.
    lieber mitfühlender gruß
    Sylvia

  5. Und sie sagen stets, ja ich verstehe sie, rattern ihren auswendig gelernten Text herunter, ohne überhaupt richtig zugehört zu haben.
    Wenn‘s dann zu schwierig wird, bin ich schon des Öfteren aus der Leitung geflogen.
    Lass mir deswegen aber nicht meinen Tag vermiesen ;)
    Herzliche Grüße

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