1. Advent
Wünsche allen, die hier vorbeischauen, eine entspannte Adventszeit mit vielen kleinen Auszeiten und lichten Momenten, die Raum schaffen, sich auf das Wesentliche, Essentielle im (eigenen) Leben zu besinnen.
Wünsche allen, die hier vorbeischauen, eine entspannte Adventszeit mit vielen kleinen Auszeiten und lichten Momenten, die Raum schaffen, sich auf das Wesentliche, Essentielle im (eigenen) Leben zu besinnen.
Es liegt nicht nur an den warmen Temperaturen in diesem Herbst, der hier und da schon Pflanzen blühen lässt. Generell bilden Planzen und Bäume im Herbst ihre Knospen fürs Frühjahr. Hilde Domin hat das in einem ihrer Minigedichte so treffend formuliert: „Es knospt unter den Blättern. Das nennen sie Herbst.“ Mit wachen Augen entdeckt man sie überall. Seit ich das bewusst wahrnehme, ist für mich die “dunkle Jahreszeit“ gar nicht mehr so dunkel, obschon es früh dunkel wird. Licht ist…
„Der Mensch ist erst dann reif, wenn er mit dem Tod zu rechnen beginnt, ihn ins Leben einkalkuliert und die Spanne Zeit, die uns gegeben ist, völlig greifbar ist. Wenn man das weiß, ist das Leben um uns und unser eigenes einer Kristallisation gleich geworden.“ (Zitat von Maria Lassnig, aus: Kirstin Breitenfellner, Maria malt, S. 443)
Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.(Friedrich Schiller)
Abgestellt, verwüstet, ausgeschlachtet – solche Fahrradbilder findet man in Großstädten an vielen Straßen, die nicht zu den Prachtstraßen gehören. Ich habe keine Ahnung, wer sich letztendlich darum kümmert, sie repariert oder – wenn das nicht mehr geht – recycelt.
Rot schirmt sich ab.Keine Farbe ist so territorial.Es steckt sein Revier ab,ist auf der Hut gegenüber dem Spektrum.(Derek Jarman)
Ab und zu braucht der Mensch seine Ruh – Was eignet sich besser als ein gemütliches Café mit einem Sitzplatz in der Ecke, von dem aus man den Blick schweifen lassen kann: ins Innere oder nach Draußen, dem man gerade mit seiner Hektik entflohen ist. Ein Café wusste auch Kafka schon in seiner unnachahmlichen Art zu beschreiben. Nur das Fenster trenntzu der Stadtaußer seinen Gefühlenvon denen er sich wünschtsie sollten niemalshier draußen untergehen Tausend Gesichterbilden diese eine Fratzedie alles darstelltund…
„Unser aller geschätzter Gesundheitsminister Karl Lauterbach empfiehlt mehrere kleine Mahlzeiten, über den Tag verteilt. Unser Bordrestaurant finden Sie … “ Auf der Hinfahrt gab‘s den Service im/ vom Bordrestaurant auch tatsächlich. Die Rückfahrt: GleisänderungZugänderung – Zugverspätung von mehr als 40 Minuten, schon bei Fahrtbeginnfreie Platzwahl, weil’s die reservierten Wagen und Plätze in diesem Zug nicht gibtAuf der Fahrt immer wieder diese Anzeigen-Hinweise: WLAN – funktioniert nicht Bordgastronomie – im Prinzip immer aber nicht in diesem Zug es gab nichts außer…
Schnelllebigkeit Quirligkeit Lebendigkeit Vielsprachigkeit Improvisation Buntheit und Vielfalt Stadt der Gegensätze der Erinnerung an Gräueltaten, Teilung der Mahnmale der Touristen aller Couleur mit Polizeipräsens fast überall ständigem Sirenengeheul Kurz: Stadt der Herausforderung aller Sinne und auf Dauer für mich zu viel von allem. (mona lisa)
Hier und da gibt es immer noch etwas zu entdecken. Die herbstlich braune Landschaft beginnt, sich bereits nach einigen Tagen in ein neues noch zartes Grün zu verwandeln: Wintersaaten sind ausgebracht oder Düngepflanzen mit enormem Wachstumstempo. Immer wieder erstaunlich diese Veränderungen. Alles ist stets im Wandel.