Carola Kleinschmidt, Das Intervallprinzip

Carola Kleinschmidt, Das Intervallprinzip

Ziel des „Intervall-Prinzips“ von Carola Kleinschmidt ist, die „Kunst, den richtigen Rhythmus“ zu finden, zu erlernen und sinnhaft im eigenen Alltag umzusetzen. Ihr geht es dabei in erster Linie nicht darum den richtigen Rhythmus, sondern den zu einem passenden, dann also richtigen zu finden. In diesen Ratgeber fließen ihre Erkenntnisse als Biologin und Trainerin „für Themen rund um Stresskompetenz und Stressprävention“ ein.

Die Kapitel sind verständlich geschrieben, klar gegliedert, übersichtlich, einzeln zu lesen, z.B. wenn einem schon klar ist, ob man zu den Morgen- oder Abendmenschen gehört, aber vielleicht doch sinnigerweise der Reihe nach.
Denn es gibt einen informativen Teil, Vorschläge zur Veränderung und Hinweise auf mögliche Konsequenzen und wie man damit umgehen kann, vor allem der Verweis darauf, sich nicht zu viel vorzunehmen, weil der Frust dann zu groß sein wird, meist dann auch dazu führt, im alten Rhythmus weiterzumachen.

Sie bietet Tabellen, Formulare an, die man ganz nach den eigenen Zielen ausfüllen kann, um bestimmte selbstgesteckte Ziel zu erreichen, spricht selbstverständlich den Umgang mit möglicher Prokastination, also Aufschieberitis an, und wie man dem vorbeugen kann.

Es erscheinen mir durchgängig sinnvolle, weil praktikable Impulse, Tipps zu sein, die alltagstauglich sind, um einen sinnvollen Rhythmus zwischen Konzentration, Anspannung und tatsächlicher Entspannung und Ruhephasen zu finden, was letztendlich schon beim Ein- und Ausatmen beginnt. Auch die Frage, ob man nur ergebnisorientiert an Aufgaben herangeht oder ob bereits der Weg und die gemachten Erfahrungen zählen dürfen.

Carola Kleinschmidt, Das Intervallprinzip, Die Kunst, den richtigen Rhythmus zu finden, Scorpio Verlag München 2021, 181 S., ISBN 978-3-95803-359-7

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