Veränderung

Veränderung

Wo Schönheit ist, da ist auch Hässlichkeit.
Wenn etwas richtig ist, ist etwas anderes falsch.
Wissen und Unwissenheit hängen voneinander ab.
Verblendung und Erleuchtung bedingen einander.
So war es schon immer. Wie könnte es jetzt anders sein?
Das eine loswerden, das andere halten wollen –
das muss ein lächerliches Schauspiel abgeben.
Auch wenn du sagst, alles sei wunderbar,
du musst dich doch mit dem sich stets Wandelnden abgeben.

(Daigu Ryôkan)

6 Gedanken zu „Veränderung

  1. Ein sehr schönes Foto und so passend zu den Gedanken.
    Solche Paarungen sind Bestandteil des Lebens, das einem ständigen Wandel Tür und Tor offenhält.
    Wünsche Dir einen angenehmen Freitag, herzliche Grüße nach Speckhorn

    1. Ich liebe es, solchen Veränderungen zuzusehen …
      Sie lassen mich still werden – warum auch immer.
      Und: Werden und Vergehen sind ebensolche Bestandteile des Lebens.
      Herzliche Morgengrüße

  2. Das Foto mit den Pfingstrosen ist wunderbar, auch im Hinblick auf die Ambivalenz, die Veränderlichkeit und die Vergänglichkeit des Lebens, welche im Text von Daigu Ryôkan eindrücklich beschrieben wird.
    Danke dafür und liebe Grüsse in den neuen Tag,
    Brigitte

  3. Freut mich, dass es dir gefällt.
    Solche Sträuße dürfen auch bis nach dem „Verfallsdatum“ stehen bleiben.
    Dem eigenen Wandeln still zuzusehen und in Akzeptanz mit den Grenzen zu kommen, übe ich noch ;)
    Herzliche Grüße

  4. ich mag die „stilistik“ deiner fotos sehr – irgendwo zwischen exaktheit/genauigkeit/klarheit/kühle und anrührend-sein – eine ganz spezielle schönheit bildest du da auf eine weise ab, wo es nie kitschig wird.

    das zitat, ich stimme ihm zu … gedankengänge, wie sie (kommt mir vort) zur zeit in mehreren blogs immer mal wieder thema sind.

    liebe grüße, andrea

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