Zeit haben
„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“ (Astrid Lindgren)
„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“ (Astrid Lindgren)
Deva Premal und Miten wollen ihr gerade erschienenes Buch als „Botschaft der Liebe“ verstanden wissen. Sie erzählen von ihrer so unterschiedlichen Herkunft – er war englischer Rockmusiker, sie stammt aus einer musikliebenden deutschen Familie – und den 23 Jahren, die altersmäßig zwischen ihnen liegen. Doch das Entscheidende ist das Gemeinsame: Musik und Tanz als Ausdruck des Lebens, als Leben selbst: Alles ist Musik. Deva und Miten lernten sich in einem Osho-Ashram kennen und lieben und ziehen seitdem durch die ganze…
Progromnacht – nicht (Reichs-) Kristallnacht Fall der Mauer/ der innerdeutschen Grenze – nicht des antifaschistischen Schutzwalls
„Niemals“ ist nach „Endgültig“ der zweite, wieder äußerst spannende Kriminalroman von Andreas Pflüger mit Jenny Aaron, seit einer Schussverletzung blind, und ihrem Team. Jenny Aaron hat sich nach ihrer Erblindung zu ihrem Kollegen Pavlik und dessen Frau Sandra – mit beiden ist sie befreundet – nach Schweden zurückgezogen, um für sich zu klären, ob sie weiterhin als Ermittlerin in dem Berliner Spezialkommando arbeiten will. Da erfährt sie von einer 2 Milliarden Schenkung ihres Erzfeindes Holm. Einfach so. Nein, natürlich nicht…
Die ersten in diesem Jahr. Habe sie per Zufall entdeckt. Denn: Gerechnet habe ich noch nicht damit ;)
Pablo Fernadez heißt der tote Mann am Strand, ein Gitane. Eine Tatsache, die vermuten lässt, dass der Tote entweder eines der vielen Opfer bei Streitigkeiten der Gitanes untereinander ist oder von in der Gegend lebenden Anhängern des Front National, die davon überzeugt sind, dass Gitanes in der Gegend von Sète, dem Venedig Südfrankreichs, nichts zu suchen haben. Warum für die Aufklärung dieses in dieser Gegend nicht ungewöhnlichen Unfalltodes Commandant Narciso Lazare aus Montpelier eingeschaltet wird, will den örtlichen Beamten des…
Der Titel dieses Romans lässt Assoziationen an Worte von Martin Luther King Jr. anklingen: „Wenn ich schon nichts Großes bewirken kann, kann ich doch auf großartige Weise kleine Schritte machen. “ Jodi Picoult erzählt die (Lebens-) Geschichte der erfahrenen, dunkelhäutigen Hebamme Ruth Jefferson, die zu den besten Säuglingsschwestern des Mercy-West Krankenhauses in Conneticut gehört und stolz darauf ist, was sie – trotz ihrer Hautfarbe – in ihrem Leben durch Leistung, Disziplin, vor allem aber aus Liebe zu ihrem Beruf geschafft…
Manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen – gerade in der gewohnten Umgebung:
Schwankende Bäume im Abendrot – Lebenssturmträume vor purpurnem Tod – Blättergeplauder – wirbelnder Hauf – – nachtkalte Schauder rauschen herauf. (Christian Morgenstern)