Der morgendliche Blick aufs Feld und in den Spiegel
Der morgendliche Blick in den Spiegel ist die große Chance, einem interessanten Menschen zu begegnen. Einen schönen Tag! (Sabine Asgodom, Coaching Impulse, 18.2.2015)
Der morgendliche Blick in den Spiegel ist die große Chance, einem interessanten Menschen zu begegnen. Einen schönen Tag! (Sabine Asgodom, Coaching Impulse, 18.2.2015)
„Bei der Einsamkeit in mir geht’s nicht bloß ums Alleinsein. Es geht um das, womit ich allein bin, wenn ich allein bin. Und ich weiß nicht, wie ich mit alldem allein sein soll, mit dem ich allein bin.“ (aus: Jon Bauer, Steine im Bauch, Kiepenheuer&Witsch, S. 343)
„Ich habe immer behauptet, ich sei ein Pflegekind. Als ich noch klein war, habe ich es jedem Fremden erzählt, bis es sich wie eine Gewissheit in mir festsetzte. Eine Gewissheit, die noch heute da ist und mich daran hindert dazuzugehören.“ Der Ich-Erzähler dieses Debütromans von Jon Bauer wollte immer Pflegekind seiner Mutter sein, um ihre ungeteilte Aufmerksamkeit, Liebe und Zärtlichkeit zu bekommen, die ihm aus seiner Sicht vorenthalten wird, weil immer Pflegekinder im Haus sind. Sein Hass, seine Wut, seine…
Hab‘ die Sendung dann doch vor Samstag 15:00 bekommen, stand ein Netter hinterm Schalter ;)
„Dem Vermögen, … bei einem geschehenen Unfall (Unglück) mit sich vernünftig zu Rate zu gehen und wie bei einem Würfelwurf nach dem, was liegt, seine Maßregeln zu treffen, wie der vernünftig berechnende Verstand nach den gegebenen Verhältnissen es für das Beste hält, statt wie Knaben nach dem Hinfallen die wunde Stelle mit der Hand zu halten und immerfort zu schreien; im Gegenteil soll man die Seele immer gewöhnen, sobald als möglich an das Heilen und Wiedergutmachen des Unfalls und der…
Ist Kritik hilfreich oder verletzend? Über den schwierigen Umgang mit Kritik geht es in der heutigen Sendung „Lebenszeichen“. Kritik als Teil von Wertschätzung, als Möglichkeit sich zu entwickeln, zu formulieren und anzunehmen, kann schon als „hohe Kunst der Kritik“ angesehen werden. Wie kritisiert man wertschätzend und was gehört dazu, Kritik als anregend für die eigene Entwicklung anzusehen? Auf jeden Fall: – Kritik zeitnah – konkret und vor allem als – Ich-Botschaften formulieren und vor allem so, – dass nicht die…
Ich sitze im Cafe und lese. Der Nachbartisch ist frei. Jemand kommt und fragt mich, ob er sich dorthin setzen könne. Ja klar, warum fragt er???? Ob ich Annette heiße? ???? Ich wär‘ ja so an Nette! Was will der denn? Ob ich aus W. käme? Ich antworte nicht. Noch einmal: Ob ich aus W. käme. Ob er nicht sehe, dass ich läse? Ja, seine Frau käme ja auch gleich. „Das ist gut so!“ Und das „Gespräch“ war beendet.
Der Roman „Untertauchen“ erzählt vom Kuraufenthalt Nina Sergejewnas, einer alleinerziehenden Schriftstellerin aus Moskau, in einem Sanatorium nur für Schriftsteller, einer schönen hellen, warmen, abgekapselten Welt, zu der das Pesonal zur zum Bedienen Zutritt hat. Nicht einmal Bücher aus der Bibliothek dürfen sie Ausleihen. Nina freut sich darauf, „in der Stille arbeiten“ zu können. „Zwischen diesen fremden Wänden kann ich zu mir kommen, mir selbst gegenübertreten. Aber offenbar steht mir keine ganz einfache Begegnung vor, denn von Anfang an versuche ich,…