Walter Kohl, Leben, was du fühlst

Walter Kohl, Leben, was du fühlst

Nach seinem biografischen Bestseller „Leben oder gelebt werden“ hat Walter Kohl nun dieser Tage ein zweites Buch veröffentlicht, in dem er wiederum anhand persönlicher Ereignisse und Lebensthemen aufzeigt, welche Schritte er gegangen ist, um zur Versöhnung mit sich selbst und seiner seiner Vergangenheit zu kommen, raus aus dem „Opferland“ hin zur Freiheit und Eigenverantwortung. Dadurch kommt es immer wieder mal zur Überschneidung mit dem ersten Buch. „Der Mensch bringt täglich seine Haare in Ordnung, warum also nicht auch sein Herz?“…

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Philip Sington, Das Einstein-Mädchen

Philip Sington, Das Einstein-Mädchen

„Zwei Wochen nach dem Verschwinden ihres Verlobten machte sich Alma Siegel auf den Weg zum anderen Ende der wimmelnden Großstadt, in die östlichen Bezirke, um Fotografien namenloser Toter zu studieren.“ Was wie ein Krimi beginnt, ist ein Roman, der nicht wirklich einzuordnen ist. Er ist Krimi, weist gleichzeitig historische und biografische Züge auf, thematisiert die Themen Liebe, Moral, gesellschaftliche Normen, ist auch eine Liebesgeschichte, bietet eine komplexe formale Erzählstruktur, ist gut lesbar und spannend. Also: Unterhaltung auf hohem Niveau. Und…

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Bettina Alberti, Seelische Trümmer

Bettina Alberti, Seelische Trümmer

Widmet sich Sabine Bode in ihrem Buch „Die vergessene Genration“ ausschließlich dieser Generation, so unternimmt Bettina Alberti den Versuch, sowohl die Kriegsgeneration und ihren Umgang mit den Kriegstraumatisierungen als auch die Auswirkungen dieses Umgangs für die nachfolgende Genration der 50er und 60er Jahre darzustellen. Und das gelingt ihr außerordentlich gut. Man erhält anhand von Fallbeispielen die Möglichkeit zu verstehen, warum die meisten der Kriegsgeneration Abwehrverhalten in vielen verschiedenen Ausprägungen als einzige Möglichkeit sahen, mit ihren Traumata umzugehen, um den notwendigen…

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Walter Kohl, Leben oder gelebt werden

Walter Kohl, Leben oder gelebt werden

Die Frage seines fünfjährigen Sohnes kurz nach dem Tod von Hannelore Kohl: „Papa, ist das Leben schön?“ führt Walter Kohl endgültig vor Augen, dass er nicht mehr darüber hinwegsehen und -fühlen kann, keinen Boden mehr unter den Füßen zu verspüren, so sehr er auch da immer noch in der Lage ist, im Außen gut zu funktionieren. Ich lag am Boden und war damit auch auf dem Grund meiner Seele angekommen. Sich diesem „Schrei der Seele“ und den damit verbundenen Schmerzen…

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Marianne Frederiksson, Hannas Töchter

Marianne Frederiksson, Hannas Töchter

„Anna, Hanna och Johanna“, so der schwedische Originaltitel, ist ein Generationsroman, der die Frauen in den Mittelpunkt stellt und aus weiblicher Perspektive „nebenbei“ auch noch hundert Jahre schwedische Geschichte und Gesellschaft beleuchtet. Die Journalistin Anna, inzwischen selbst Mutter, sitzt am Pflegebett ihrer nicht mehr ansprechbaren Mutter und bemerkt erstaunt, wie wenig sie doch über das Leben ihrer Mutter weiß, wie viele Fragen ungestellt und damit auch unbeantwortet geblieben sind. Anna beginnt zu recherchieren und kann u.a. anhand von Aufzeichnungen ihrer…

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Sonnenschutzmittel

Sonnenschutzmittel

mittlerweile: Sonnenschutzmittelwerbung am Strand, dieses Mal reichte das Probetübchen völlig aus, nur die Nasenspitze habe ich vorsichtshalber eingecremt kurze Hose, Leinenhosen, Tops zum Sonnenbaden kamen unbenutzt wieder in den Koffer dafür reichte der Büchervorrat dieses Mal nicht aus, aber es gibt ja eine Buchhandlung auf Langeoog, die für Nachschub gesorgt und meinen Koffer noch schwerer gemacht haben Ausstellungen, Konzertveranstaltungen, Seminare, Schnupperkurse … Doch: Ich hätte so gerne im Sand gelegen und weißen Wolken nachgeblickt …

Warum 1. Klasse fahren?

Warum 1. Klasse fahren?

Volle, kalte Abteile, ohne Möglichkeit, die Heizung zu regulieren, nicht genug Platz für die Koffer, zu wenig Toilettenpapier, überhaupt kein Service, erst nach ca. drei Stunden kam jemand mit einem Tablett den Gang entlang, ohne zu fragen, ob man etwas möchte. Die Fahrkarten wurden nach jedem Halt kontrolliert. Ich habe keinen Unterschied zu bisherigen Fahrten 2. Klasse bemerkt. Die verknautschten Kissen für den Kopf rechtfertigen den Mehrpreis sicher nicht. Also 2. Klasse wie bisher, wenn mit der Bahn!

Ferdinand von Schirach, Der Fall Collini

Ferdinand von Schirach, Der Fall Collini

Unter dem Vorwand, für die Zeitung ‚Corriere della Sera‘ ein Interview mit ihm machen zu wollen, verschafft sich Collini Zutrtitt zum Zimmer 400, der „Brandenburg Suite“, tötet Hans Meyer mit mehreren Schüssen und zertritt ihm mit dem Absatz anschließend noch das Gesicht. Dann setzt er sich in die Lobby des Hotels. „Collini wartete auf seine Festnahme. Er hatte sein ganzes Leben gewartet, er war immer stumm geblieben.“ Leinen, der erst seit zweiundvierzig Tagen Rechtsantwalt ist und an dem Tag Notdienst…

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