aufgeschnappt
Verhinderungsmehrheit
Verhinderungsmehrheit
„Manchmal, wenn ich aufwache, denke ich, es ist alles gar nicht wahr.“ Doch Hedda ist immer wieder in der Lage, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Sie hat es geschafft, sich ihren Traum, Artistin im „Alkazar“, einem Varieté auf der Reeperbahn, zu werden. Doch in den Dreißigern des letzen Jahrhunderts tauchen dort immer mehr graue Uniformen auf, machen sich breit, mit ihren „Ritas“ im Schlepptau, so dass für Hedda und die anderen Mädchen die Freiräume immer enger werden. Das Naziregime geht…
An diesen Song von Cat Steven musste ich heute Morgen denken, als zu Beginn meiner Walkingrunde die Sonne aufging.
„Wenn wir sechzig und als Frauen schließlich völlig nutzlos für die Natur geworden sind, … sind wir endlich frei. Sechzig ist die Schwelle zur Freiheit.“ So zitiert Verena Lueken Isabella Ducrot, die in diesem Alter Kunst zur Kunst kam. Es geht in diesem Buch nicht um alte Frauen allgemein – wie ich zunächst gedacht habe – sondern um Frauen, die im Alter begonnen haben, sich zu zeigen, mit dem was sie auszeichnet: mit ihrer Kunst, ihrer Art zu leben und…
Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon Licht. (Bettina von Arnim)
Es ist besser ein kleines Licht anzuzündenals auf die Dunkelheit zu schimpfen. (Konfuzius) In diesem Sinne wünsche ich allen einen lichten ersten Advent.
Da ich mal wieder nicht weiß, ob ich gegen das Urheberrecht verstoße, wenn ich das m.E. wichtige Gedicht „360 Frauen“ von Alina Jacobs hier veröffentliche, begnüge ich mich mit einem Link auf die Seite „Terre des femmes“, die ihr Gedicht abdrucken, sicher mit Genehmigung der Autorin: https://frauenrechte.de/aktuelles/detail/gedicht-360-frauen-von-alina-jacobs Möge die Scham die Seite wechseln und Männer endlich begreifen, dass Frauen und Kinder nicht ihr Eigentum sind, mit dem sie nach Gutdücken umgehen können. Mögen Frauen rechtzeitig erkennen, wenn Beziehungen nicht von…
Wann war ein Mensch je so wach Wie der Morgen von heut? Nicht nur Blume und Bach, Auch das Dach ist erfreut. Selbst sein alternder Rand, von den Himmeln erhellt, – wird fühlend: ist Land, ist Antwort, ist Welt. Alles atmet und dankt. O ihr Nöte der Nacht, wie ihr spurlos versankt. Aus Scharen von Licht War ihr Dunkel gemacht, Das sich rein widerspricht. (Rainer Maria Rilke)
Schnee, zärtliches Grüßender Engel,schwebe, sinke –breit alles in Schweigenund Vergessenheit!Gibt es noch Böses,wo Schnee liegt?Verhüllt, verfernt er nichtalles zu Nahe und Hartemit seiner beschwichtigendenWeichheit, und dämpft selbstdie Schritte des Lautestenin Leise?Schnee, zärtliches Grüßender Engel,den Menschen, den Tieren! –Weißeste Feierder Abgeschiedenheit. (Franziska Stoecklin)
Die Nacht holt heimlich durch des Vorhangs Faltenaus Deinem Haar vergeßnen Sonnenschein.Schau, ich will nichts, als Deine Hände haltenund still und gut und voller Frieden sein. Da wächst die Seele mir, bis sie in Scherbenden Alltag sprengt; sie wird so wunderweit:an ihren morgenroten Molen sterbendie ersten Wellen der Unendlichkeit. (Rainer Maria Rilke)