Montag, 22. April 2019 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (6)

„Jeder Ton beginnt mit der Stille und kehrt zur Stille zurück“ (Leopold Mozart) weiterlesen...


Sonntag, 21. April 2019 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (2)

DU weitest meinen Blick auf mein Leben, meine Beziehungen, auf die Welt. DU zauberst meine Verstrickungen, meine Ohnmacht, meine Ängste nicht einfach weg. DU zeigst dich uns mit deinen Wundmalen, damit das Zerbrechliche, Verwundete im Leben integriert wird und zugleich die Fixierung darauf aufgelöst werden kann. Der Sinn unseres Lebens ereignet sich, in dem wir zwischen den Hindernissen jenen Neuaufbruch, jene neue Lebensqualität erahnen, für die es sich zu leben lohnt, mit anderen aufzubrechen. Auferstehung hier und jetzt (Pierre Stutz, aus seinem letzten Newsletter: Atempause vor Ostern) weiterlesen...


Samstag, 20. April 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Und auf einmal merkst du äußerlich: Wieviel Kummer zu dir kam, Wieviel Freundschaft leise von dir wich, Alles Lachen von dir nahm. Fragst verwundert in die Tage. Doch die Tage hallen leer. Dann verkümmert deine Klage… Du fragst niemanden mehr. Lernst es endlich, dich fügen, Von den Sorgen gezähmt. Willst dich selber nicht belügen Und erstickst es, was dich grämt. Sinnlos, arm erscheint das Leben dir, Längst zu lange ausgedehnt – Und auf einmal – : Steht es neben dir, An dich angelehnt – Das, was du so lange ersehnt. (Joachim Ringelnatz) weiterlesen...


Freitag, 19. April 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

Ein Wetter zum Eierlegen - wie man hier sagt. Das kommt dem Osterhasen sicherlich entgegen und den Kindern Ostern auch, denn das Wetter soll in den nächsten Tagen so bleiben. Das heißt aber auch: den Gartenschlauch nutzen und Blumen etc. wässern. weiterlesen...


Freitag, 19. April 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Dies ist ein ernster Tag der Buße, des Rückwärtsschauns, der Runzelstirn; ich überdenke mir in Muße die letzte Zeit in meinem Hirn. Was war denn da? Vielleicht ein Sündenbabel? Ein Teufelsdienst? Ein Satanskult? Ein Hass, wie Kain einst Abel den Bauch zersägt in himmlischer Geduld? Ein Mord? Ein Diebstahl? Eine Lügenzunge? Ein Feuerbrand-? Ach, gar nichts solcherlei. Er war so brav, der gute dicke Junge, und nur ein helles Mädchen war dabei. Wir haben leider keine Kirchenglocken. Und ohne sichtbar-güldenen Heiligenschein Läut ich mir froh in blonden Locken Mein ganz privates Ostern ein! – (Kurt Tucholsky) weiterlesen...


Donnerstag, 18. April 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Kommt, reden wir zusammen wer redet, ist nicht tot, es züngeln doch die Flammen schon sehr um unsere Not. (Gottfried Benn, 1.Strophe des Gedichtes) weiterlesen...


Mittwoch, 17. April 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (4)

Selten stimme ich den Bewertungen auf dem Klappentext eines Buches zu. Dieses Mal schon: "Mit großem Feingefühl erzählt Martin Horváth von Verfolgung, Flucht und Exil einer jüdischen Wiener Familie und zieht Parallelen zu unserer Zeit - ein kluger, eindringlicher Roman über die Macht des Erzählens und das Vergessen, Vergessen-Wollen und Nicht-Vergessen-Können." Der Prolog führt den Leser sehr komprimiert in den gesamten Inhalt dieses vielschichtigen Romans ein: "Zu der Zeit, als diese Geschichte über mich hereinbrach, lebte ich unter Geistern. Manche davon hatte ich selbst gerufen, andere waren ohne mein Zutun in mein Leben getreten. Wieder andere hatte ich aus Worten geformt und, so ...weiterlesen...


Dienstag, 16. April 2019 | Kategorie: Aufgelesen, Buch-Rezensionen, Gedichte, Rezensionen | Kommentare (0)

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei mir, und ich war das Wort. Und alles, was ist, ist durch das Wort geworden. Zuerst fügte ich Letter auf Letter, um die Mauern dieses Hauses zu errichten. Ich reihte Wort an Wort und beute eine Stadt um das Haus herum. Zeile für Zeile webte ich am Himmelszelt, um es über der Stadt und der Welt aufzuspannen. Aus dem, was in meinem Setzkasten verblieb, schuf ich alsdann die Menschen, die unter diesem Himmel wohnen. Und ...weiterlesen...


Montag, 15. April 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

"In Filmen wirkt das immer ganz einfach mit dem Tod und dem Sterben und dieser ganzen Trauersache, sagt sie. Ich kenn mich da nicht so aus, sagt Robert. Also erstens mal stirbt fast nie jemand. Wenn einer stirbt, dann geht es schnell, dann ist es eher der Tod, der wichtig ist, so als Fakt, weniger die Trauersache. Dann stehen alle anderen Figuren am Grab, zum Beispiel, und heulen und sind traurig, und später geht es dann um was anderes, dann passiert auch schon das Nächste, keine Ahnung, eine Explosion oder ein Bankraub oder so. Na ja, sagt Robert. Sind ja auch ...weiterlesen...


Sonntag, 14. April 2019 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Denk-Würdiges, Fotos | Kommentare (2)

In der heutigen Sendung "Lebenszeichen" - sie ist wie immer nachzuhören und nachzulesen - ging es um den "Ashram Jesu". Eine Wortkombination, die mich hat aufhorchen und zuhören lassen. Die dort praktizierte Form der Meditation findet man auf einer Postkarte, die im Ashram hängt: Verweilen in der Wahrnehmung dessen, was ich von mir hier und jetzt merke. Achtsam Gelassen Liebevoll. Bleiben, verweilen und wahrnehmen, was ist. Als Möglichkeit, den eigenen Grund zu entdecken. weiterlesen...