Samstag, 6. August 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos | Kommentare (0)

Eine Graphic Novel über den 2. Weltkrieg! Geht das überhaupt? Ja, es geht und zwar beeindruckend gut, wenn man sich Foc/ Feuer von Sebastian Rether anschaut, denn zu lesen gibt es nur wenig. Mit schwarz-weißen, skizzenhaft anmutenden Strichen setzt der Autor die privaten Kriegserinnerungen seines Großvaters in Bilder um. Der zieht zunächst als Angehöriger der rumänischen Armee in den Krieg, kämpft dann als Soldat in einer deutschen Einheit und wird durch ganz Europa geschickt, um nach dem Kriegsende wieder in seine Heimatstadt in Siebenbürgen zurückzukehren. Enkel und Großvater haben zahlreiche Gespräche über die Empfindungen des damals noch sehr jungen Soldaten ...weiterlesen...


Freitag, 5. August 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (1)

"Selbst der Irrtum erweist sich ja oft als Stufe einer kleinen Plattform, auf der sich dann fußen lässt." (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Donnerstag, 4. August 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos | Kommentare (6)

"Wer glaubt, er habe den Libanon verstanden, dem hat man ihn nicht richtig erklärt." Libanesisches Sprichwort Den Libanon nach der Lektüre dieses Romans zu kennen, wäre eine vermessene Behauptung. Der Leser erhält allerdings tiefen Einblick in das Leben Samirs, des Ich-Erzählers, der mit seinen Eltern und seiner Schwester in Deutschland lebt, in einer Siedlung, in der viele Menschen mit Migrationshintergrund leben. "Das hier hätte die abseitige Straße eines Viertels in Zahlé sein können, Vaters Heimatstadt an den Ausläufern des Libanon-Gebirges. Zahlé, Stadt des Weins und der Poesie. Stadt der Schriftsteller und Dichter. Um uns herum nur Libanesen, die sprachen und aßen und feierten wie ...weiterlesen...


Mittwoch, 3. August 2016 | Kategorie: Zitate | Kommentare (3)

"Es gibt zwei Arten von Gefühlen, die man mit dem Wort Abschied verbinden kann: einen Abschied in Trauer, weil das, was zurückgelassen wird, zu wertvoll und wichtig ist, als dass man es gern verlässt. Und einen Abschied in Freude, weil das, was vor einem liegt, eine so große Strahlkraft hat, die nicht Trauer, sondern Vorfreude weckt." (aus: Pierre Jarawan, AM ENDE BLEIBEN DIE ZEDERN, Berlin Verlag, S. 441) weiterlesen...


Montag, 1. August 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos | Kommentare (2)

Jules, ein selbstbewusstes, quirliges, mutiges Kind muss mit seinen beiden Geschwistern Marty und Liz ins Internat, da die Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind und ihre Tante nicht für alle drei Kinder sorgen kann. Im Internat wird auf die Situation der drei überhaupt keine Rücksicht genommen, weder von der Leitung, die Jules von seinem älteren Bruder und der Schwester getrennt unterbringt, so dass er kaum die Möglichkeit hat, mit ihnen in Kontakt zu kommen, noch von Seiten der Mitschüler. Eher im Gegenteil. Jules zieht sich immer mehr in sich zurück, Musik, Bücher und seine Mitschülerin Alva helfen ihm weiterzuleben. ...weiterlesen...


Sonntag, 31. Juli 2016 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Rück mir den Stuhl heran Bis an den Rand des Abgrunds Dann erzähl ich dir meine Geschichte." (F. Scott Fitzgerald, Motto von Benedict Wells Roman "Vom Ende der Einsamkeit") weiterlesen...


Freitag, 29. Juli 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Was wäre mir entgangen, könnte ich nicht lesen - einfach unvorstellbar! Das Lesevergnügen hat James Krüss in einem Gedicht in Reimen zum Ausdruck gebracht, hier ein Auszug: Wer lesen kann und Bücher hat, Ist nie allein in Land und Stadt. Ein Buch, das uns gefällt, Hilft weiter durch die Welt. (Aus: James Krüss, Das Lesen) weiterlesen...


Donnerstag, 28. Juli 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos | Kommentare (4)

Durch die Sendung "Lesezeichen" des WDR 3 bin ich auf diesen Roman aufmerksam geworden. Sprache und Inhalt haben mich angesprochen, so dass ich mir den 1898 anonym erschienenen Roman gekauft und gelesen habe. Die Lektüre macht nachvollziehbar, weshalb er anonym erschienen ist. Mit Ironie, Witz und großer Offenheit macht er sowohl die damalige private und gesellschaftliche Situation der Autorin, aber auch der Frauen allgemein deutlich. Die männlichen Perspektive wird repräsentiert durch ihren Ehemann, durchgängig nur der "Grimmige" genannt, stets kommentiert durch die Ich-Erzählerin, mal ironisch, sarkastisch, humorvoll,...: "Der Grimmige, der ansonsten recht schweigsam ist, gleicht das von Zeit zu Zeit ...weiterlesen...


Mittwoch, 27. Juli 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Der Himmel, groß, voll herrlicher Verhaltung, ein Vorrat Raum, ein Übermaß von Welt. Und wir, zu ferne für die Angestaltung, zu nahe für die Abkehr hingestellt. Da fällt ein Stern! Und unser Wunsch an ihn, bestürzten Aufblicks, dringend angeschlossen: Was ist begonnen, und was ist verflossen? Was ist verschuldet? Und was ist verziehn? (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Montag, 25. Juli 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (4)

Zärtlich berührt einander Zuwendung schenken ohne den Freiraum zum Wachsen zu verlieren Zärtlich nah einander Geborgenheit erfahren lassen im Genießen der erotischen Kraft der Freundschaft Zärtlich aufgerichtet einander Weite eröffnen zum Sinn des Lebens bewegt: wirklich lieben können Zärtlich verwurzelt einander in Verschiedenheit ergänzen zum schöpferischen Mitsein angestiftet (Pierre Stutz) weiterlesen...