Montag, 9. Februar 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Gedichte, Rezensionen | Kommentare (1)

Nach "vom turm" ist nun ein neuer Gedichtband von günter abramowski erschienen, dem ein Satz von Parmenides vorausgeschickt wird: Nachdem alles als Licht und Nacht benannt ist und das ihrem jeweiligen Vermögen Entsprechende diesem und jenem zugeordnet ist, ist alles zugleich voll von Licht und von unsichtbarer Nacht, von beiden zugleich, da es nichts gibt, das nicht einem der beiden zugehört. Ja, es geht um Licht und Schatten, ums "aufwachen", "aufstehen", ums "leid" sein - so einige der Titel - um Wandlung, um die eigenen Schafs- und Wolfsanteile: ichschäfchen als wolf sich ausgeweidet perforiert ausbrechende perlen lose töne gerissener vergangenheit alleingelassener schmerz unser aller gelassener schmerz dieses ertrinkende meer in ...weiterlesen...


Sonntag, 8. Februar 2015 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Ist Kritik hilfreich oder verletzend? Über den schwierigen Umgang mit Kritik geht es in der heutigen Sendung "Lebenszeichen". Kritik als Teil von Wertschätzung, als Möglichkeit sich zu entwickeln, zu formulieren und anzunehmen, kann schon als "hohe Kunst der Kritik" angesehen werden. Wie kritisiert man wertschätzend und was gehört dazu, Kritik als anregend für die eigene Entwicklung anzusehen? Auf jeden Fall: - Kritik zeitnah - konkret und vor allem als - Ich-Botschaften formulieren und vor allem so, - dass nicht die ganze Person in Frage gestellt wird. Der Kritisierte sollte - zuhören - überprüfen, ob und was die geäußerte Kritk mit einem selbst, aber auch mit ...weiterlesen...


Samstag, 7. Februar 2015 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (0)

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Freitag, 6. Februar 2015 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

Die Menschen nehmen sich selbst zu ernst. Das ist die Erbsünde der Welt. Hätte der Höhlenmensch zu lachen verstanden, wäre die Weltgeschichte anders verlaufen. (Oscar Wilde) weiterlesen...


Donnerstag, 5. Februar 2015 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen | Kommentare (2)

Jeder Tag hat 24 Stunden - für jeden Menschen. Was Sie mit dieser Zeit machen, das ist Ihre Entscheidung. Trennen Sie sich deswegen von dem Satz "Dazu habe ich keine Zeit". Sagen Sie lieber: "Etwas anderes ist mir wichtiger." (Sabine Asgodom, Coaching Impulse 5.2.2015) weiterlesen...


Mittwoch, 4. Februar 2015 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (4)

Ich sitze im Cafe und lese. Der Nachbartisch ist frei. Jemand kommt und fragt mich, ob er sich dorthin setzen könne. Ja klar, warum fragt er???? Ob ich Annette heiße? ???? Ich wär' ja so an Nette! Was will der denn? Ob ich aus W. käme? Ich antworte nicht. Noch einmal: Ob ich aus W. käme. Ob er nicht sehe, dass ich läse? Ja, seine Frau käme ja auch gleich. "Das ist gut so!" Und das "Gespräch" war beendet. weiterlesen...


Dienstag, 3. Februar 2015 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen | Kommentare (2)

„Es war einmal ein Mann, der hatte seine Axt verloren. Er hatte seines Nachbars Sohn im Verdacht und beobachtete ihn. Die Art, wie er ging, war ganz die eines Axtdiebes; sein Gesichtsausdruck war ganz der eines Axtdiebes; die Art, wie er redete, war ganz die eines Axtdiebes; aus allen seinen Bewegungen und aus seinem ganzen Wesen sprach deutlich der Axtdieb. Zufällig grub jener einen Graben um und fand seine Axt. Am anderen Tag sah er seinen Nachbarssohn wieder. Alle seine Bewegungen und sein ganzes Wesen hatten nichts mehr von einem Axtdieb an sich.“ (Liezi, 5. Jahrh. v. Chr., gefunden bei Mass ...weiterlesen...


Montag, 2. Februar 2015 | Kategorie: Allgemein, Aufgeschnappt | Kommentare (2)

"Hosen gehören zu den Männern, Röcke zu den Frauen." Zitat aus der gestrigen Sendung Lebenszeichen "Christliche Mütter für eine sinkende Welt - Innenansichten einer Pius-Schule". Ich fühlte mich an meine Schulzeit erinnert, während der ich nur Röcke tragen durfte und getragen habe, weil man sonst riskierte, vor der gesamten Klasse bloßgestellt zu werden. In was Lehrer sich früher einmischen durften, worüber sie geurteilt haben. Das hatte mit Wissen, mit Leistung nichts zu tun. Ich bin froh, dass das vorbei ist und ich entscheide, ob ich einen Rock trage, eine Hose oder einen Hosenrock. weiterlesen...


Sonntag, 1. Februar 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Der Roman "Untertauchen" erzählt vom Kuraufenthalt Nina Sergejewnas, einer alleinerziehenden Schriftstellerin aus Moskau, in einem Sanatorium nur für Schriftsteller, einer schönen hellen, warmen, abgekapselten Welt, zu der das Pesonal zur zum Bedienen Zutritt hat. Nicht einmal Bücher aus der Bibliothek dürfen sie Ausleihen. Nina freut sich darauf, "in der Stille arbeiten" zu können. "Zwischen diesen fremden Wänden kann ich zu mir kommen, mir selbst gegenübertreten. Aber offenbar steht mir keine ganz einfache Begegnung vor, denn von Anfang an versuche ich, ihr auszuweichen." Sie kapselt sich zunächst von den anderen ab und verweilt allein in der umliegenden Natur mit ihren Birkenwäldern und Tannen, ...weiterlesen...


Samstag, 31. Januar 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges | Kommentare (4)

Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten allem Unzulänglichen. Es gibt eine Stille tief inmitten aller Ratlosigkeit. Es gibt ein Ziel tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte. (Buddha) weiterlesen...