Dienstag, 20. Juli 2010

ich traue mich ich vertraue mich an wir trauen uns ich trauere - allein um dich um uns immer noch © mona lisa weiterlesen...


Dienstag, 20. Juli 2010

Dieser schmale Band enthält zehn unterschiedlich lange, z.T. von der Autorin illustrierte  Geschichten, erzählt aus der Perspektive einer weiblichen Ich-Erzählerin. Offen bleibt, ob es sich immer um dieselbe handelt. Sie kauft sich einen jungen Mann, trifft einen Geliebten im Hotel, arbeitet als Fotomodell, begegnet auf dem Flughafen im Beisein ihres Freundes den Mann, von dem sie ein Kind will und hat während der Hochzeitsfeier des Geliebten Sex mit ihm im Kühlhaus. Es sind Texte voller Andeutungen und brutaler Offenheit, zärtlichem Verlangen und Flüchtigkeit der Begegnungen, bei denen unklar bleibt, ob menschliche Tiefe und Kontakt überhaupt erreichbar ist: "Das Bild des flüchtigen Paars beherrschte den Tag bis zum ...weiterlesen...


Dienstag, 20. Juli 2010

"Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins." (Marie Ebner-Eschenbach) weiterlesen...


Montag, 19. Juli 2010

Stell dir vor, du bist glücklich und zufrieden und bekommst es nicht mit! Wer kennt nicht das Gefühl, sich selbst im Weg zu stehen, mit der Art, auf die Welt, die Menschen und die täglichen Ereignisse zu reagieren? Eigentlich könnte man doch glücklich sein! Und uneigentlich? Was, wer steht dem im Weg? Mit dem Buch "Quantensprung" hält man ein gut lesbares, spannendes Buch in den Händen, mit dem man überprüfen kann, wie "erwachsen" man in Wirklichkeit ist oder vielmehr, wie sehr man in seinen - meist unbewussten -Reaktionen auf Ereignisse oder Menschen noch als "Vierjähriger" handelt, der glaubt, von anderen in seinem Überlebenskampf abhängig zu sein ...weiterlesen...


Sonntag, 18. Juli 2010

"Nicht weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht. Weil wir sie nicht wagen Bleiben sie unerreichbar." (Seneca) weiterlesen...


Samstag, 17. Juli 2010

Inzwischen gibt es eine Fülle verschiedener Lebensgeschichten über Naziverfolgte und KZ-Insassen. Die von Otto Rosenberg erzählte und von Ulrich Enzensberger aufgeschriebene ist die eines deutschen Sinto, der vor der Machtergreifung Hitlers in Berlin ansässig war, dort zur Schule gegangen ist und Lesen und Schreiben gelernt hat. Es ist seine mit sehr schlichten Worten erzählte Lebensgeschichte, die dem Leser Einblicke in die Werte, Moral und Lebensgewohnheiten der damaligen Sinti geben, ergänzt durch Fotos. Das Grauen in Auschwitz  beschreibt Rosenberg als etwas Alltägliches, dem die Insassen meist keine Beachtung mehr schenken: "Die Leichen gehörten zu unserem Tagesablauf. Sie waren einfach da, und wir mußten sie ...weiterlesen...


Donnerstag, 15. Juli 2010

Der Mann ist mit seinem Buch in aller Munde, z.B. letzte Woche bei "Hallo Ü-Wagen". Der lange Titel ist bereits Programm: "Irre! Wir behandeln die Falschen Unser Problem sind die Normalen Eine heitere Seelenkunde" Es wendet sich an interessierte Laien und ist ein gut lesbarer Überblick über die Spezifika der häufigsten psychischen Krankheiten, wobei Lütz Perspektive auf der jeweiligen Außergewöhnlichkeit der Patienten in ihrer Krankheit liegt.  Immer wieder geht der Autor auf die Frage ein, was noch "normal", was außergewöhnlich, bzw. schon als krank zu bezeichnen ist, und auf die Frage: Wer zieht die Grenze? Die Grenze zwischen außergewöhnlich und krank ist für ihn dann erreicht, wenn der ...weiterlesen...


Mittwoch, 14. Juli 2010

Fitnessstudio - brauche ich in diesem Sommer nicht: Morgens: treppauf - treppab: Fenster aufmachen, anschließend: treppauf - treppab Fenster entweder auf Kipp stellen oder wieder schließen. Abends: treppauf - treppab: Fenster aufmachen, anschließend: treppauf - treppab Fenster entweder auf Kipp stellen oder wieder schließen. Ist die Witterung so, dass ich tagsüber die Fenster auf Kipp stellen kann, das gleiche Spiel: treppauf - treppab: Fenster schließen und verschließen, wenn ich aus dem Haus gehe und bei der Rückkehr: treppauf- treppab: Fenster entriegeln, aufmachen bzw. auf Kipp stellen und wieder arretieren. Das gibt Muskeln in Armen und Beinen, regt den Kreislauf an und je nach Witterung auch die Schweißproduktion. Also, alles in allem: gesundheitsfördernd. Ach ja, und ...weiterlesen...


Mittwoch, 14. Juli 2010

"Menschen sagen: 'Du bist komisch.' Aber ich bin es nicht. Ich lebe nur mein Leben." (H. Rumpel) Du bist komisch - habe ich noch nicht gehört. Du bist schwierig, irgendwie anders - das schon. Früher war ich das schwarze Schaf - ein Vorwurf. Heute ist es - für mich - ein Kompliment. weiterlesen...


Sonntag, 11. Juli 2010

Komme nach Hause und möchte gern wissen, wie heiß es draußen ist. Das in der Sonne stehende digitale Thermometer hat einfach nur noch eine schwarze Anzeigentafel: durchgeschmort, denke ich und  hole es ins Haus. Der nächste Blick zeigt eine lesbare Ziffer im oberen Bereich, also: nicht durchgeschmort! Nach ein paar Minuten ist die Anzeigetafel klar  zu erkennen. Der Druck auf die Memorytaste zeigt mir die Höchsttemperatur an: 59,4 Grad. Da hätte ich mir als Thermometer auch auch die Sonnenfinsternisbrille zugelegt! Jetzt steht es im Schatten und kann sich vom Schock erholen! weiterlesen...