Dienstag, 9. Februar 2010 18:21

Tabor Süden, eine der Kommissarfiguren  Friedrich Anis, ermittelt immer noch auf der Vermisstenstelle der Kripo, ist immer noch der Ausnahmepolizist, ein Schweiger, der lieber zuhört als Fragen zu stellen, der Zeugen mit seinem Schweigen oft unsicher macht, der während der Vernehmungen lieber steht und auch damit irritiert. Mir haben die Krimis allesamt gut gefallen. Der schwächste war für mich "Süden und das verkehrte Kind" , der Klappentext verrät sehr viel, die Ermittlungen machen die Beweggründe des Kindes wegzulaufen aber nicht wirklich deutlich. Am besten finde ich "Süden und der glückliche Winkel", eine Vermissung, die eigentlich gar keine ist. Denn der Vermisste befindet sich noch ...weiterlesen...


Sonntag, 7. Februar 2010 10:32

" 'Man muß nicht gegen etwas kämpfen, man kann nicht gegen die Nacht kämpfen, man kann aber ein Licht anzünden. Solange man kämpft, kämpft man nicht gegen etwas sondern gegen jemand, und auf jeden Angriff folgt der Gegenangriff, und so reißt die Kette der Gewalt nicht ab.'" (aus: Luise Rinser, Bruder Feuer, S. 49) Dieser Satz überzeugt, jeder hat in irgendeiner Art und Weise erlebt, dass dieser Satz stimmt. Doch wie beendet man die Spirale der Gewalt, wenn man den Eindruck bekommt unterzugehen, wenn man nicht kämpft, sich behauptet? Welche Geste, welche Handlung könnte Licht in die eigene Nacht bringen? Da fällt mir ...weiterlesen...


Samstag, 6. Februar 2010 10:51

" Es ist nie zu spät das zu werden was man hätte sein können." (George Eliot) weiterlesen...


Samstag, 6. Februar 2010 10:10

Gabriela hat mich in ihrem Kommentar zu Christian Bobins Biografie über Franziskus von Assisi auf die Darstellung Luise Rinsers in "Bruder Feuer" aufmerksam gemacht. Ich habe das Bändchen in meinem Regal stehen und es gelesen. Die 1975 entstandene Biografie ist nach Rinsers eigenen Angaben der Versuch einer "Verpopung der Geschichte des Franziskus von Assisi" vergleichbar mit den damaligen Versuchen von Musikern, Klassiker dem Geschmack des Publikums näher zu bringen. Ein Journalist soll in der "nüchternen Sprache eines skeptischen Zeitungsreporters" eine Reportage über Franz schreiben, dem als "Hexer", Verführer Minderjähriger der Prozess droht. Unlustig macht sich der Reporter auf den Weg ...weiterlesen...


Freitag, 5. Februar 2010 10:28

Der ständige Blick auf unseren Mangel verstellt uns den Blick auf unseren Reichtum. Text einer Karte aus: Pierre Franckh, Erfolgreich wünschen, 49 Karten zur Affirmation, AGMA Urania, einem Geburtstagsgeschenk. Nahezu jeden Tag ziehe ich eine solche Karte, stelle sie mir auf den Schreibtisch und lasse sie mir Impuls für den Tag sein. weiterlesen...


Donnerstag, 4. Februar 2010 9:23

Alle Stunden umfasse mit beiden Armen. So wirst du weniger vom Morgen abhängen wenn auf das Heute du die Hand legst. (Seneca) weiterlesen...


Samstag, 30. Januar 2010 0:48

Dieses Buch ist eine Entdeckung. Es ist eine Biografie über Franz von Assisi, gleichzeitig eine originelle Geschichte der Entwicklung des christlichen Abendlandes, die letztlich kein wichtiges Thema, auslässt, dennoch gut lesbar, spannend und wunderbar naiv, fast mystisch geschrieben, wobei die benutzten Metaphern oft sehr direkt und derb sind. Bobin spricht zu Beginn von der Schönheit aller liebender Mütter:" Die Schönheit kommt von der Liebe, wie der Tag von der Sonne kommt, wie die Sonne von Gott kommt, wie Gott durch eine von ihren Niederkünften erschöpfte Frau ans Licht kommt." Franz lässt alles hinter sich, seine Eltern, die sich ihm widersetzen, seine Herkunft, seinen Status, vermeintliche Sicherheiten und ...weiterlesen...


Freitag, 29. Januar 2010 8:09

"Die Sonne scheint für dich deinethalben, und wenn sie müde wird fängt der Mond an und dann werden die Sterne angezündet." (S. Kierkegaard) weiterlesen...


Donnerstag, 28. Januar 2010 22:22

"Die Tragödie des Alterns ist nicht, daß man alt wird, sondern daß man jung ist." (Oscar Wilde) Motto des Romans "Bis dann" von Roswitha Quadflieg weiterlesen...


Donnerstag, 28. Januar 2010 18:56

Heute hatten wir Winteraprilwetter - alles dabei, wie im April, nur kälter: Sonne, Regen, Schnee und Gewitter. Zuerst habe ich gedacht, ich hätte mich geirrt. Doch dann hat es noch einige Male gedonnert, Blitze habe ich nicht gesehen. Die Stadt nahezu ausgestorben, die Bürgersteige rutschig. Nur gut, dass meine Autoreifen ein besseres Profil aufweisen, als meine Stiefel. Doch das hilft auf blankem Eis dann doch nicht. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn die Bremsen nicht greifen, das Auto immer weiter auf die rote Ampel zurutscht und erst hinter der Haltelinie zum Stehen kommt.  Der Rückwärtsgang funktioniert, ich komme dann doch noch vor der Haltelinie zum Stehen. Dann ...weiterlesen...