Dienstag, 24. Juni 2014 | Kategorie: Aufgeschnappt, Zitate | Kommentare (4)

Das einzige Wahrnehmungsorgan, das du hast, das wirkliche Wahrheit begreifen kann, ist dein Herz. Und jeder hat diesen Zugang zu seinem Herzen, und wenn er darauf guckt, wird er in seinem Leben die richtigen Entscheidungen treffen. (Dieter Gurkasch in der Sendung Lebenszeichen vom 22.06.14) weiterlesen...


Montag, 23. Juni 2014 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

Nicht gelebte Liebe macht krank. Liebe muss gleichsam verbraucht werden. Sonst staut sie sich an und wird am Ende zum Hass gegen die eigene Person. Sie entartet zum Narzissmus. ... Narziss war unfähig, mit einem anderen Menschen eine Beziehung einzugehen. Er ging an seiner aufgestauten Liebe zugrunde. (aus: Willigis Jäger, Finde deinen inneren Weg, Freiburg i.B. 2011, S. 75) weiterlesen...


Sonntag, 22. Juni 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

"Sterben ist anders. Kein Licht, keine weite Wiese, keine Wesen, die einem entgegenkommen, mit offenen Armen, und schon gar kein Himmel und kein Gott. Zumindest habe ich das nicht erlebt. Und ich war bereits zweimal tot." So beginnt Gurkasch seine Autobiografie. Bei seiner Verhaftung 1997 wird er angeschossen, reanimiert, stirbt auf dem OP-Tisch ein zweites Mal und wird erneut zurückgeholt. Für ihn ist dieses Ereignis der Wendepunkt in seinem bisherigen Leben als Schwerverbrecher. Er ist sich sicher: "dass mein Leben durch das Sterben noch einmal reloaded wurde ..." Im ersten Teil erzählt Gurkasch, wie er sich vom feinfühligen Jungen, der sich ...weiterlesen...


Samstag, 21. Juni 2014 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Zitate | Kommentare (3)

Ein Kleid ist perfekt, wenn man nichts mehr weglassen kann - eine Rede auch! (Jil Sander) weiterlesen...


Samstag, 21. Juni 2014 | Kategorie: Fotos, Worte | Kommentare (2)

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Freitag, 20. Juni 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Das 1933 aufgefundene Findelkind war "von einer heimlichen und doch lebhaften Schönheit, ein schwarzer Flaum beschattete das dunkle Oval des Gesichts, dem die dichten Brauen über den verkrusteten Augen eine seltsam ergreifende Fremdheit verlieh." Es war offensichtlich ein "Zigeunerkind", das zunächst niemand haben will, von einer Pflegefamilie in die andere kommt und schließlich von Hans und Josefa Breirather liebevoll aufgenommen und mit dem eigenen Kind aufgezogen wird. Ein weiteres Pflegekind komplettiert die Familie. Trotz der zunehmend schwierigeren politischen und finanziellen Situation, Hans Breirather ist als Sozialdemokrat politisch aktiv, er wird sogar verhaftet, kommt in der Familie niemandem die Idee, Sidonie ...weiterlesen...


Donnerstag, 19. Juni 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (3)

Schönes, grünes, weiches Gras. Drin liege ich. Inmitten goldgelber Butterblumen! Über mir ... warm ... der Himmel: Ein weites, schütteres, lichtwühlig, lichtblendig, lichtwogig zitterndes Weiß, das mir die Augen langsam ... ganz ... langsam schließt. Wehende ... Luft ... kaum merklich ein Duft, ein zartes . . . Summen. Nun bin ich fern von jeder Welt, ein sanftes Rot erfüllt mich ganz, und deutlich . . . spüre ich . . . wie die Sonne mir durchs Blut rinnt. Minutenlang. Versunken alles . . . Nur noch ich. Selig! (Arno Holz) weiterlesen...


Mittwoch, 18. Juni 2014 | Kategorie: Alltägliches, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Fast ohne Worte: In diesen Tagen schmerzt mich nicht, daß ich vergessen kann und mich erinnern muß. (3. Strophe aus Ingeborg Bachmanns Gedicht, Tage in Weiß) weiterlesen...


Dienstag, 17. Juni 2014 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen | Kommentare (3)

Vollende deine Geburt! Das ist die Aufgabe unseres Lebens. Wir vollenden nicht durch Leistung, sondern durch Sein. ... Werde das, was du zutiefst bist! (aus: Willigis Jäger, Finde deinen Weg, S.92) weiterlesen...


Montag, 16. Juni 2014 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (6)

Anhand des Grimmschen Kinder- und Hausmärchens "Der Eisenofen" stellt der Psychotherapeut Heinz-Peter Röhr das Phänomen des Narzißmus in seiner ganzen Bandbreite - auch für Laien - verständlich dar. Er macht nachvollziehbar, dass Narzissten in einem inneren Gefängnis verhaftet sind, aus dem sie kaum herauskommen können. Denn sie wollen oder können zum einen ihre "Inhaftierung" mit den damit einhergehenden Einschränkungen nicht wahrhaben und können dementsprechend Hilfe von anderen auch nicht annehmen, da sie Hilfe ja nicht brauchen. Ein Teufelskreis. "Die Therapie der frühen Persönlichkeitsstörungen gestaltet sich, abgesehen von leichteren Fällen, nicht selten schwierig. ... Das Märchen Der Eisenofen bildet nicht nur ...weiterlesen...