Brennnessel

Brennessel, verkanntes Kräutlein, Dich muß ich preisen,
Dein herrlich Grün in bester Form baut Eisen,
Kalk, Kali, Phosphor, alle hohen Werte,
Entsprießend aus dem Schoß der Mutter Erde,
Nach ihnen nur brauchst Du Dich hinzubücken,
Die Sprossen für des Leibes Wohl zu pflücken,
Als Saft, Gemüse oder Tee sie zu genießen,
Das, was umsonst gedeiht in Wald, auf Pfad und Wiesen,
Selbst in noch dürft´ger Großstadt nahe Dir am Wegesrande,
Nimms hin, was rein und unverfälscht die gütige Natur
Dir heilsam liebend schenkt auf ihrer Segensspur!
(Heinrich Hoffmann)
PS: In einem Roman – den Titel habe ich leider vergessen – trank die Protagonistin Tee aus selbstgepflückten Brennnesseln mit Zitrone. Ich hab’s ausprobiert. Mir schmeckt’s ;)
4 Gedanken zu „Brennnessel“
Fein, das Hoch auf die Schätze und Heilmittel der Natur und bildschön, das Foto von dir.
Mit einem lieben Gruss zur Wochenmitte,
Brigitte
Für viele ist heute schon „Freitag“, da morgen hier „Fronleichnam“ ist, ein Feiertag, in vielen Gemeinden dann auch verbunden mit einem Gemeindefest.
Hoffe nur, dass sie morgen besseres Wetter haben, damit nichts – buchstäblich – ins Wasser fällt.
Herzliche Grüße
Hier ist morgen ein normaler Arbeitstag. Aber ich erinnere mich noch an die Fronleichnahms-Prozessionen in meiner Jugend.
Euch einen nicht zu nassen Feiertag!
Zu Schulzeiten musste ich sogar zweimal mitgehen:
einmal in der Gemeinde und dann mit der Stadt-Prozession …
Gut, dass für mich diese Zeiten vorbei sind.