Meditation
Im Grenzenlosen sich zu finden,Wird gern der Einzelne verschwinden, Da löst sich aller Überdruß;Statt heißem Wünschen, wildem Wollen,Statt läst’gem Fordern, strengem Sollen,Sich aufzugeben ist Genuß. (Johann Wolfgang v. Goethe)
Im Grenzenlosen sich zu finden,Wird gern der Einzelne verschwinden, Da löst sich aller Überdruß;Statt heißem Wünschen, wildem Wollen,Statt läst’gem Fordern, strengem Sollen,Sich aufzugeben ist Genuß. (Johann Wolfgang v. Goethe)
Immer wieder erlebe ich Menschen, die mit dem, was ist, unzufrieden sind. Manche jammern – scheinbar immer wieder über etwas anderes – schaut man genauer hin, ist es im Grunde genommen immer wieder dasselbe. Es soll sich verändern, die schwer zu nehmenden Gefühle sollen weg, weg gehen, am besten von allein. Doch wer ist „es“? Wer, was soll da etwas verändern, sich verändern?Warum sollen die Gefühle einfach weg sein oder weg gehen? So kann man nur so lange fragen, solange…
„Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.“(Oscar Wilde) Dazu gehört dann auch die Fähigkeit, Selbstliebe und Selbstfürsorge von Egozentrik abgrenzen zu können. Nicht nur „Ich“, “ Ich“, „Ich“ sondern: Ich und die anderen. Wobei ich ja gelernt habe: Nur der „Esel nennt sich zuerst“ – Dann also: die anderen und Ich. Aber das mit dem Esel vergessen wir dann mal schnell oder wir geben dem Esel seine Würde zurück:
Da blüht doch tatsächlich noch eine Rose im Garten – ich bin sprachlos, nehme sie aber mal als Omen für ein blühendes Jahr 2024. Euch allen einen zauberhaften Übergang, verbunden mit einem herzlichen Dank für eure Besuche – mit oder ohne Kommentare und Rückmeldungen.
Die Verkündigung der Nobelpreise ist bereits Vergangenheit. Der Tag der Verleihung und Aushändigung ist der Tradition gemäß auch in diesem Jahr wieder der 10. Dezember. 1958 wurde Boris Pasternak für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen:„Unendlich dankbar, bewegt, stolz, überrascht, verwirrt.“ telegrafierte er laut einem Artikel des Deutschlandfunks vom 23.10.2018 nach seiner Nominierung nach Stockholm zurück, um dann aber den Preis abzulehnen, weil er um sein Leben fürchten musste.Folgendes Sätze als Ausdruck der Bedrohung Pasternaks werden in dem genannten Artikel zitiert: „Ein Schwein…
„Alle reden vom Wetter, wir nicht.“ Das war in Sechzigern des letzten Jahrhunderts der Werbeslogan der Deutschen Bahn. Daran konnte/ musste ich mich angesichts der massiven Zugausfälle in den letzen Tagen erinnern. War der Slogan vermessen oder hat sich das Wetter mittlerweile derart verändert, dass der Slogan auf keinen Fall mehr einzuhalten ist?
Normalerweise gilt der November als trist, grau, neblig, trüb. Diverse Menschen geraten in eine Art Novemberblues, in dem es nicht ganz so einfach ist, seiner Tristesse etwas entgegenzusetzen. Dieses Jahr empfinde ich den November als bunt, zumindest rot. Denn in meinem Garten leuchtet es unübersehbar und setzt der Dunkelheit noch ein klares Rot entgegen. Das hilft ungemein, man muss es allerdings auch wahrnehmen.
Ein gutes Wort geht überdie schönste Gabe. (Benedict v. Nursia)
„Darf ich mir noch einen Kaffee-to-go holen, ja?“Fragt eine Mutter ihr Kind im Kindergartenalter. Zuerst habe ich gedacht, ich hätte mich verhört.Hab‘ ich aber ganz sicher nicht.
Berührt zu werden ist überlebenswichtig – auf jeden Fall in den ersten Lebensjahren Später dann lebensnotwendig Noch viel später sehnlicher Wunsch dessen Erfüllung eines anderen bedarf die eigene Bereitschaft voraussetzt sich auch wirklich berühren zu lassen. (© mona lisa)