Amanda Cross, Thebanischer Tod

Amanda Cross, Thebanischer Tod

Nun liegt der dritte Fall Kate Fanslers von Amanda Cross vor, gerade im Dörlemann Verlag erschienen. Mittlerweile ist Kate Fansler mit ihrem langjährigen Freund Reed Amhearst verheiratet und nimmt ein Freisemester in Anspruch, als sie den Anruf von Miss Tyringham, der Direktorin des Theban, einer exklusiven privaten Mädchenschule in New York, bekommt, deren Schülerin auch sie einmal gewesen ist. Sie wird gebeten, einen Literaturkurs in der Oberstufe zu übernehmen, da die eigentliche Lehrerin unvorhergesehen wegen Krankheit ausfällt. Thema des Kurses…

Weiterlesen Weiterlesen

Rote Rosen

Rote Rosen

„Für mich soll’s rote Rosen regnen …“ Der Song der Hildegard Knef, heute vor 20 Jahren gestorben, Schauspielerin, Sängerin, Synchronsprecherin, Autorin. Eine ungewöhnliche Frau, die heute im WDR-Lebenszeichen vorgestellt und gewürdigt wird und von sich selbst gesagt hat: „Nein, ich gebe niemals auf, solange mich noch einer braucht.“ und auf die Frage, was ihr letzter Satz sein könnte, mit einem Zitat von Oscar Wilde antwortet: „Ich sterbe über meine Verhältnisse.“

Hoffnung

Hoffnung

Es reden und träumen die Menschen vielVon bessern künftigen Tagen,Nach einem glücklichen goldenen ZielSieht man sie rennen und jagen.Die Welt wird alt und wird wieder jung,Doch der Mensch hofft immer Verbesserung. Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,Sie umflattert den fröhlichen Knaben,Den Jüngling locket ihr Zauberschein,Sie wird mit dem Greis nicht begraben,Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,Noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf. Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,Erzeugt im Gehirne des Toren,Im Herzen kündet es…

Weiterlesen Weiterlesen

Von Baumstämmen und Menschen

Von Baumstämmen und Menschen

Die Baumstämme werden wie Menschen jetzt warm,Sie nehmen den Sonnenschein gern in den Arm.Der Schnee rund um den Stamm entweicht,Soweit des Baumes Wurzel reicht.Die Schneeglocken hocken da rund in ScharenBegrüßt von den Staren.Auf graslosem Boden bloß Keim bei Keim,Beim kahlen Baum duftet’s nach Honigseim,Es duftet nach Liebe, dem Frost entronnen,Erste Blüte und letzter Schnee sich dort sonnen. (Max Dauthendey)

Grete Weil, Ans Ende der Welt

Grete Weil, Ans Ende der Welt

In diesem sehr kurzen Roman erzählt Grete Weil vom „Judenholen“ in den Niederlanden am Beispiel der Inhaftierung des Universitätsprofessors Dr. Salomon Waterdrager, seiner Frau Henny und seiner Tochter Annabeth. Für ihn kommt die Abholung zur Deportation nach Polen völlig überraschend, wähnt er sich doch mit seiner Familie in Sicherheit, da er als „Hundertzwanzigtausender bis auf weiteres vom Arbeitseinsatz freigestellt ist.“ Doch was gestern noch als sicher galt, gilt heute nicht mehr. Innerhalb einer Nacht bricht seine Welt zusammen, er erkennt…

Weiterlesen Weiterlesen

Landschaft mit Tieren

Landschaft mit Tieren

Wettermäßig trübe Aussichten werden lichter beim Anblick der Tiere, die einen unterwegs mit ihren neugierigen Augen eine Weile begleiten. Es fehlen noch die Pferde auf den Koppeln und diverses Federvieh auf den Äckern und in den Lüften. Es stimmt: You never walk alone;)

Achtsamkeit

Achtsamkeit

Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es. (Thich Nhat Hanh, gestorben am 22.1.2022)

Fließender Bach

Fließender Bach

Mir ist, als flösse dieser Bach da draussenein heimlich Bette in mir selbst herabund spülte nun den lange trocknen Grundzu neuem sonderbaren Leben auf;wie Moos und Flechte legt’s gelöste Armein sein Gefäll, wie klein und grosse Kieselbefreit es sich und läuft mit ihm des Wegs; –mir ist, ich spürte, wie die Welle wühleund nichts mehr fest und sicher in mir sei,und fühle mich beunruhigt hingegebenin eines wunderlichen Spiels Gewalt. (Christian Morgenstern)